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Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 06.02.2017 um 07:27:23

Baumaßnahmen im Wittenberger Tierheim

Jürgen Krause (l.) führt Ursula Blumenthal und Dr. Marco König durch das Tierheim in Reinsdorf.	Jürgen Krause (l.) führt Ursula Blumenthal und Dr. Marco König durch das Tierheim in Reinsdorf.
Foto: Frank Henze
Antrag auf Fördermittel für Sanierung des Hundehauses gestellt.

Wittenberg (fh). „Wenn ein Antrag förderfähig ist, warum wird er nicht gleich bearbeitet?", fragt Jürgen Krause. Dem Leiter des Wittenberger Tierheimes in Reinsdorf dauert es einfach zulange, bis die Anträge auf Fördermittel bearbeitet werden und der positive Bescheid eintrifft.

„Wenn ich erst im Oktober Bescheid bekomme, dann kann ich bestimmte Baumaßnahmen nicht mehr durchführen", sagt Krause.

„Die Antragsfrist läuft vom 1. Januar bis 30. Juni des Jahres. So steht es in den Richtlinien", antwortet Dr. Marco Kö-nig, Tierschutzbeauftragter des Landes Sachsen-Anhalt. Man müsse sich überlegen, ob diese Richtlinien nicht mal überarbeiten werden und die Antragsfrist nur bis 31. März läuft.

Im Fördertopf des Landes be-finden sich jedes Jahr 80 000 Euro. „Jahrelang sind die Fördermittel nicht ausgeschöpft worden", sagt König. „Wir stellen jedes Jahr einen An-trag", erwidert Krause. In diesem Jahr will man mit den Fördermitteln das Hundehaus II komplett neu fliesen. Wenn die Bewilligung zu spät kommt, könne man die Ar-beiten im Außenbereich nicht mehr beginnen. Die Kosten der Baumaßnahme sollen sich auf etwa 8 000 Euro belaufen.

Krause freut sich, dass es nun wieder regelmäßig einen „Runden Tisch", organisiert vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie sowie vom Landesverband Sachsen-Anhalt im Deutschen Tierschutzbund gibt. Da könne man dann auch mal über Fördermittel, An-tragsfristen und Richtlinien sprechen.

Den Vorsitz des Landesverbands Sachsen-Anhalt im Deutschen Tierschutzbund hat seit Herbst 2015 Ursula Blumenthal inne. „Seit Jahren bin ich aktiv im Tierschutz tätig. Ich wusste, was auf mich zukommt. Ich habe aber auch ein starkes Team hinter mir", sagt Ursula Blumenthal und blickt dabei Jürgen Krause an.

Seit Herbst 2015 gehört Krause nicht mehr dem Vorstand des Landesverbandes an. Persönliche Gründe seien ausschlaggebend für diese Entscheidung gewesen. „Ich bin noch als Beisitzer tätig und unterstütze den Verband weiterhin", sagt der 75-Jährige. Er spricht davon, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist, auch seien noch einige interne Problemen innerhalb der Vereine im Land zu besprechen. Alle drei Ge-sprächspartner sind sich ei-nig: „Wichtig ist, es geht nur um die Tiere". Persönliche Befindlichkeiten in den Vereinen sollte es nicht geben.

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