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Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 24.04.2019 um 13:59:08

Frühzeitige Berufsorientierung

Paul, Jorik und Louis (v.l.n.r.) bauten eine Kartoffelbatterie. Mit Kupferblättchen und verzinkten Unterlegscheiben konnten sie LED zum Leuchten bringen. Paul, Jorik und Louis (v.l.n.r.) bauten eine Kartoffelbatterie. Mit Kupferblättchen und verzinkten Unterlegscheiben konnten sie LED zum Leuchten bringen.
Foto: J. Dallmann Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Berufliche Frühorientierung gibt es bereits ab der 1. Klasse.
Eisleben (red). Noch ein paar Mal geht Lia mit dem Schleifpapier über das Holz, dann ist sie zufrieden: Ihr Stiftehalter ist fertig! Jetzt fehlen nur noch die Stifte...
Lia geht in die 1. Klasse und macht beim Projekt „BEFOR II - Berufliche Frühorientierung“ der BTH (Bildungs-Technologie- und Handelsgesellschaft mbH Eisleben) mit. Sie besucht dort seit Schuljahresbeginn die Arbeitsgemeinschaft Floristik. „Dort machen wir viel mit Pflanzen, Blumen, Dekorationen und säen auch aus“, erzählt sie. Mit Holz zu arbeiten, hat ihr aber auch Spaß gemacht. Was sie einmal werden möchte? „Pferdewirtin oder Fotografin“, antwortet Lia. Ihre Interessen sind also sehr vielfältig, was in diesem Alter völlig normal ist. Ist es für eine berufliche Frühorientierung in der Grundschule nicht etwas zu zeitig? „Nein!“ sagt Lutz Wetzel, Ge­­­schäftsführer der BTH. Kinder könnten schon früh abwägen, was ihnen liegt und was nichts für sie ist. „Im Hinblick auf die demografische Entwicklung, die Abwanderung und die Abrecherquoten in der Ausbildung ist eine frühzeitige be­­­rufliche Orientierung wichtig“, argumentiert Wetzel.

Arbeitsgemeinschaften
In dem Projekt können Schüler der 1. bis 6. Klassen mit praxisnahen Aufgaben in verschiedene Arbeitsbereiche hineinschnuppern. Die kindliche Neugierde soll gefördert, handwerkliches Geschick und Kreativität gestestet werden. In den Arbeitsgemeinschaften „Floristik/Gärtnerei“, „IT“, „Küche/Restaurant“, „Programmierung/Elektro“ oder „Holz“ lernen sie auf altersgerechte Weise kennen, was ein Tischler, ein Elektroniker, ein Koch ... auf Arbeit macht.
Die AGs finden in Kleingruppen mit durchschnittlichen sieben Kindern statt. Sie werden ein Mal wöchentlich durchgeführt und dauern etwa 90 Minuten. Kooperationspartner sind die Grundschulen Erdeborn, „Thomas Müntzer“, „Torgarten“ und „Geschwister Scholl“  in Eisleben sowie die Sekundarschule Benndorf. Insgesamt machen im aktuellen Schuljahr 51 Kinder mit.

Workshop
Die BTH an ihrem Sitz in der Eisleber Seminarstraße hat vor einigen Tagen einen Workshop angeboten. Grundschüler konnten in verschiedene AGs hineinschnuppern. Auch Lia, die ja eigentlich „Floristik“ macht, probierte sich beim Holz, am Computer und in der Küche aus - genau wie die anderen Kinder. Die Mechatroniker simulierten ein Modell einer Sortieranlage, die Betriebstechiker einen Lift, der hoch und runter fährt und die Türen öffnet. In der Küche wurde Obst und Gemüse geschnippelt und auf Platten angerichtet, in der Gärtnerei Blumentöpfe gestaltet und bepflanzt, im Computerkabinett am Computer den Umgang mit Maus und Tastatur verfeinert...

Projekt
BEFOR II ist in diesem Schuljahr schon in seiner zweiten Runde. Es ist ein bewilligtes LEADER-Projekt, gefördert durch den Europäischen Sozialfond (ESF). Der Förderzeitraum läuft für ein Jahr und endet am 31. August. Danach soll das Projekt „Berufliche Frühorientierung“ in die dritte Runde gehen.
Ziel ist es, Kooperationen mit Firmen aufzubauen. Da könnten die Schüler auch die Betriebe kennen lernen.

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