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Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 04.06.2020 um 11:19:45

Kinder sind in den Kitas zurück

Tom (6, links) und Finn (5) können wieder gemeinsam in der Sandkiste zusammen spielen. Tom (6, links) und Finn (5) können wieder gemeinsam in der Sandkiste zusammen spielen.
Foto: Jacqueline Dallmann
Seit Dienstag können Kitakinder wieder in die Einrichtungen gehen. 
Gerbstedt  (red). Bevor  Susann Voigt, Leiterin der Kita „Sonnenschein“ in Gerbstedt am Dienstag auf Arbeit kam, war sie (und ihr Team) sehr aufgeregt. Elf Wochen war in der Kindereinrichtung nur die Notbetreuung möglich. Die meisten der 60 Kinder, die in der Einrichtung betreut werden, hatte sie elf Wochen nicht gesehen... „Der erste Tag war heftig. Wir waren zum Feierabend ganz schön geschafft“, erzählt sie. Gerade für die Kleinsten war es eine Umstellung, wieder in die Kita zu gehen. Da gab es auch schon Tränen, als die Eltern sich morgens verabschiedeten. 

Auf eine große nachträgliche Kindertagsfeier mit den etwa 40 Kindern, die derzeit wieder kommen, haben sie am ersten Tag aber verzichtet. Denn nach der wochenlangen Kita-Pause sollten die Kinder erst wieder in Ruhe ankommen, sich wieder in den neuen Kita-Alltag reinfinden.  

Auch für die Eltern ist es eine Umstellung. Es gibt viel zu reden. Denn die dürfen nicht mehr in die Kita rein, sondern übergeben den Nachwuchs an der Tür an die Erzieher. Eltern müssen dabei aber keinen Mundschutz tragen. In anderen Einrichtungen handhabt man dies aber anders. Im „Sonnenschein“ in Gerbstedt hat man außerdem feste Bring- und Abholzeiten verabredet. Die Eltern seien verständig. 

Die Erzieher haben jetzt mehr als vorher Papierkram zu tun. Es wurden Infozettel für die Eltern mit den neuen Regeln vorbereitet. Die müssen jeden Tag schriftlich bestätigen, dass ihre Kinder nicht krank sind. Denn laut Erlass zum eingeschränkten Regelbetrieb in Sachsen-Anhalt dürfen nur Kinder in die Kitas, die frei von Erkältungssymptomen sind. Es muss stärker als bisher auf die Hygiene geachtet werden, Kinder dürfen nur in festen Gruppen und Räumen von immer denselben Erziehern betreut werden. Verschiedene Gruppen sollten nicht aufeinander treffen, wenn doch, dann gelten die allgemeinen Abstandsregeln. Und es soll sich viel an der frischen Luft bewegt werden.

Im „Sonnenschein“ in Gerbstedt heißt das, dass das teiloffene Konzept, wo sich Kinder frei zwischen den Räumen und den fünf Gruppen bewegen können, nicht mehr möglich ist. „Es gibt Kinder, die verstehen nicht, warum sie nicht zu ihren Freunden in die anderen Gruppen können“, so Susann Voigt. Da gilt es, die Kinder zu trösten und die Situation zu erklären. 

Ein glücklicher Umstand in der Gerbstedter Kita ist, dass sie im Außengelände zwei Wiesen haben. Die kleinere wird von der kleinen Gruppen, den Mäusen, genutzt. „Und die große Wiese ist so groß, dass die Kinder aus den verschiedenen Gruppen sich dort nicht begegnen“, ist die Kitaleiterin froh. Ohnehin ist sie froh, dass auch an ihren Arbeitsplatz wieder mehr Normalität eingekehrt ist. Besonders überwältigt ist sie noch immer noch den Entwicklungsschüben, die die Kinder während der coronabedingten Kitapause gemacht haben. „Sie sind so groß geworden“, lacht Voigt und lobt noch einmal die Eltern, dass sie gemeinsam mit den Kindern die Schließung gemeistert haben.

Zwar sind die Kinder wieder zurück, aber der Veranstaltungskalender wird in diesem Jahr ordentlich eingestampft. Im „Sonnenschein“ finden im Jahresverlauf verschiedene Feste statt, zu denen auch die Eltern und Großeltern eingeladen sind. Das Sommerfest ist schon abgesagt. Wie die Vorschulkinder aus der Kita verabschiedet werden, ist noch nicht klar. Der Abschluss des jährlichen Waldfuchsprojektes im Landschaftspark Degenerhausen ist aber noch in Planung.

 

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