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Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 10.07.2020 um 12:52:30

Schlaue Waldfüchse

Manfred Fischer und Kitaleiterin Susann Vogt mit den Waldfüchsen.  
Übrigens, auch das wissen sie: Der Wald muss sauber gehalten werden. Jedes Frühjahr ziehen sie mit Müllsäcken durch den Park an der Kita und sammeln achtlos weggeworfenen Müll auf. Manfred Fischer und Kitaleiterin Susann Vogt mit den Waldfüchsen. Übrigens, auch das wissen sie: Der Wald muss sauber gehalten werden. Jedes Frühjahr ziehen sie mit Müllsäcken durch den Park an der Kita und sammeln achtlos weggeworfenen Müll auf.
Foto: Jacqueline Dallmann Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Im Naturkindergarten „Sonnenschein“ in Gerbstedt nehmen seit 13 Jahren die Vorschulkinder an dem Projekt „Waldfüchse“ teil. Angefangen hat alles 2007. Damals sollte auf dem Gelände der Kita eine Birke gepflanzt werden. Manfred Fischer, Förster im Ruhestand, besorgte den Baum und begleitete die Baumpflanzung. Dort traf er auf wissenshungrige Kinder, die ganz viel über den Wald erfahren wollten. Und Manfred Fischer konnte ganz viel über die Pflanzen und Tiere im Wald erzählen. Als Rentner hatte er die Zeit und auch Lust, den Kindern Wissen zu vermitteln. Das war der Startschuss für das Projekt „Waldfüchse“ der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in der Kita in Gerbstedt.

Seit nunmehr 13 Jahren erklärt Fischer den Vorschulkindern in der Kindereinrichtung, was es im Wald zu entdecken gibt. Einmal im Monat gehen sie in das Waldstück im Park direkt neben der Kita und erkunden dort Flora und Fauna zu den unterschiedlichen Jahreszeiten. Start ist immer im September, das Projekt endet jeweils im Juli. Parallel dazu wird das Wissen mit den Erziehern vertieft. Dazu werden auch Arbeitsblätter ausgefüllt, wird gemalt, gerätselt.

Ob Eiche, Buche, Kastanie - wo manch Erwachsener schon ins Überlegen kommt, können die Kinder die Blätter unterscheiden.Dabei baut Fischer ihnen kleine Eselsbrücken. Die Blätter der Linde zum Beispiel sehen aus wie Herzen, die des Ahorns wie eine Hand mit drei großen Fingern in der Mitte und links und rechts zwei kleinen Fingern. Nadelbäume bleiben immer Grün, verlieren im Herbst nicht ihr Laub. 

Auch in der Tierwelt kennen sich die Vorschulkinder aus. Manche Tiere haben sie schon selbst im Park beobachtet, Rehe zum Beispiel. „Rehkitze riechen in den ersten Lebenswochen nicht und können darum nur sehr schwer gewittert werden“, erzählt Fischer. Und auch den Specht haben die Kinder öfter gehört. Der schlägt übrigens 18 Mal pro Sekunde an und kann Baumhöhlen bauen. „Und er frisst Insekten aus der Baumrinde“, weiß Josephine. 

Was der Hirsch auf dem Kopf trägt, sind keine Hörner, es ist ein Geweih: „Das Geweih fällt jedes Jahr im Februar/ März ab, die Hörner fallen nicht ab, sondern werden jedes Jahr ein Stück größer“, erklärt Manfred Fischer. 

In diesem Jahr konnte Fischer Corona bedingt nicht so häufig kommen. Doch dass die Bescheid wissen, zeigten die Knirpse vor einigen Tagen bei ihrer Abschlussprüfung. Denn um den Waldfuchspass zu bekommen, mussten sie  Fragen  rund um den Wald beantworten. Und das haben die Kinder haben sie mit ganz viel Wissen gemeistert.

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