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Wochenspiegel > Merseburg > Aktionsjahr: Typisch Sachsen-Anhalt > Auf zwei Rädern übers Hallenparkett >
Susanne Haslbeck Susanne Haslbeck
aktualisiert am 18.02.2014 um 13:08:51

Auf zwei Rädern übers Hallenparkett

Cindy Schüßler (hinten links, in Blau) und ihre Radpolo-Mädels würden sich über neue Spielerinnen und Spieler freuen. Cindy Schüßler (hinten links, in Blau) und ihre Radpolo-Mädels würden sich über neue Spielerinnen und Spieler freuen.
Foto: Susanne Haslbeck Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder)
Sachsen-Anhalt (WS). Sachsen-Anhalt ist ein sportliches Bundesland: Mehr als 3.000 Sportvereine mit mehr als 325.000 Mitgliedern vereint der Landessportbund Sachsen-Anhalt unter seinem Dach. Ein über 100-Jähriger in diesem „Vereinsreigen“ ist der 1900 gegründete Tollwitzer Radsportverein e.V.

Während Jungs und Männer häufiger Radball spielen, ist Radpolo - hier wie anderswo - eine Domäne der Mädchen und Frauen. Doch obwohl nahezu jeder Fußball kennt und Fahrrad fährt, wissen die Wenigsten etwas über diese Sportarten.
„Obwohl hier quasi Beides vereint ist: Das Fußballspielen und das Fahrradfahren“, weiß Cindy Schüßler, die seit ihrem 8. Lebensjahr Radpolo spielt, mittlerweile 20 ist, und immer noch gefragt wird: „Was ist denn das?“ oder  „Wo kann man das Spielen?“.

Cindy Schüßler aus Tollwitz stammt - man darf das einmal so sagen - aus einer Radsport verrückten Familie. Die Großeltern sind noch aktiv im Verein (und haben in ihrer Jugend natürlich beim Radball zueinander gefunden), Vater Jörg und Bruder Tom spielen ebenfalls im Tollwitzer Radsportverein ganz oben mit und Mutter Dana „wirbelt“ hinter den Kulissen. Cindy ist mittlerweile lizenzierte Trainerin und für das Training der 7- bis 13-jährigen Mädels des Vereins zuständig.

„Radpolo ist eine außergewöhnliche Sportart, speziell für Mädchen. Neben dem fahrerischen Können auf unseren ‚Saalmaschinen‘, sind im modernen Radpolo auch Einsatz, Schnelligkeit und Durchsetzungsvermögen gefragt“, so die junge Trainerin. „Radball können Mädels zwar auch spielen, aber durch die Dynamik, den großen Technikanteil und das doch manchmal recht körperbetonte Spiel ist es mehr ein Sport für die Jungen“, erläutert sie.

Während man beim Polosport den Ball mit einem Schläger bewegt, versuchen die Jungs den Ball beim Radball nur mit dem Rad ins gegnerische Tor zu bekommen. Wer nach 2x5 Minuten Spielzeit die meisten Tore geschossen hat, der hat das Spiel gewonnen. Beide Sportarten werden in der Turnhalle, auf speziellen Fahrrädern gespielt. Zu einer Mannschaft gehören zwei Spieler (Torwart und Feldspieler).

Gespielt wird um Landes- und Deutsche Meistertitel; beim Radball sogar um die Weltmeisterschaft.    
„In unserem Training lernen die Kinder zuerst das sichere Fahrradfahren (einhändig, auf dem Rad stehen, sicheres Abrollen bei einem Sturz etc.). Die erlernte Geschicklichkeit verhilft nicht nur zu großen Erfolgen bei den Wettkämpfen, sondern ist auch im Straßenverkehr von Vorteil“, sind Cindys Erfahrungen. Hinzu kommt eine große Portion Spaß am Sport und mit dem Team.

Wer im Alter ab 7 Jahre ist und  Interesse an einem Schnuppertraining hat, ist dazu eingeladen. Sportsachen und Turnschuhe sind mitzubringen, Räder stellt der Verein. Training ist in der Turnhalle der Friedrich-Engels-Schule in Bad Dürrenberg, ab 16 Uhr: donnerstags für die Mädchen und freitags für die Jungen. Weitere Informationen auch unter Tel. 0174/15 333 07.

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