Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Merseburg > Aktionsjahr: Typisch Sachsen-Anhalt > Ein Teppich als Leihgabe >
Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 17.10.2014 um 15:48:34

Ein Teppich als Leihgabe

Ministerpräsident Reiner Haseloff und Migrantinnen aus Armenien, Dagestan, dem Iran und Afghanistan enthüllen den Teppich der Magdeburger Hoffnungsgemeinde, den die Staatskanzlei dem Mehrgenerationenhaus als Leihgabe überlassen hat.  Ministerpräsident Reiner Haseloff und Migrantinnen aus Armenien, Dagestan, dem Iran und Afghanistan enthüllen den Teppich der Magdeburger Hoffnungsgemeinde, den die Staatskanzlei dem Mehrgenerationenhaus als Leihgabe überlassen hat.
Foto: Ralf Penske Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Mehrgenerationenhaus Merseburg präsentiert sich ganz im Sinne eines weltoffenen Sachsen-Anhalt

Merseburg (red).
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat das soziale Engagement im Mehrgenerationenhaus Merseburg anlässlich eines Besuches am Mittwoch im Rahmen seiner Reisen zum Thema „Familienfreundliches Sachsen-Anhalt“ gewürdigt. Nach einem Rundgang durch die Einrichtung sagte er sichtlich beeindruckt: „Hier werden die Generationen zu-sammengeführt. Das beginnt bei der Kleinkindbetreuung und geht bis zu Bildungsangeboten für Senioren. Ein sehr wichtiger Aspekt ist aber auch die Arbeit mit Flüchtlingen. Ihnen soll die Integration in unser Gemeinwesen erleichtert werden.

Hier gibt es faszinierende Angebote und viele Menschen engagieren sich. Die Vielfalt des Mehrgenerationenhauses in Merseburg ist etwas ganz Besonderes, vielleicht sogar etwas Einzigartiges.“
Während des Rundganges schenkte Birgit Ermisch vom Malzirkel der Senioren dem Ministerpräsident ein selbst gemaltes Bild einer lesende Katze. Reiner Haselhoff outete sich als Katzenliebhaber und ließ sich das Bild handsignieren. Der Malzirkel trifft sich alle 14 Tage im Mehrgenerationenhaus zum gemeinsamen Malen und Zeichnen. Der Regierungschef überreichte bei seinem Besuch einen in der Magdeburger evangelischen Hoffnungsgemeinde im Rahmen eines Integrationsprojekts gefertigten Wandteppich zum Thema „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ Er verbleibt jetzt als Dauerleihgabe der Staatskanzlei im Mehrgenerationenhaus.

„Die Hoffnungsgemeinde be-treibt das ‚Cafè Krähe‘ seit Mitte der 1990er Jahre als Integrationstreff, besonders für Flüchtlinge aus aller Welt. Flüchtlinge aus 20 Nationen, mit verschiedenen Ethnien und Religionen, treffen sich in der Hoffnungsgemeinde und bekommen vielfältige Unterstützung. Täglich sind es bis zu 15 AsylbewerberInnen, welche unter Anleitung im Projekt ‚Stiche gegen Stiche‘ handwerklich künstlerischen Tätigkeiten nachgehen. Unter Förderung vom Sozialamt der Stadt Magdeburg werden vorrangig Arbeiten, wie Stickereien angefertigt, Kleidungsstücke mit Tansania-Stoffen entworfen und genäht, sowie alte Möbel restauriert“, berichtete Pfarrerin Cordula Haase. 

Eigentlich sollte der Teppich in der Staatskanzlei in Magdeburg seinen Platz finden. „Die Nutzungsmöglichkeiten des unter Denkmalschutz stehenden Hauses, das von 1880 bis 1883 errichtet wurde, werden jedoch von der Denkmalschutzbehörde vorgegeben“ sagte der Ministerpräsident. Der Teppich sollte an einem Ort gezeigt werden, wo die Ideen eines weltoffenen Sachsen-Anhalt, gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, unterstützt und umgesetzt werden. „Ich glaube, es gibt keinen besseren Ort als das Mehrgenerationenhaus in Merseburg“, so Reiner Haselhoff.

Der Geschäftsführer des Mehrgenerationenhauses, Peter Wetzel, machte deutlich, dass das Haus den generationenübergreifenden und interkulturellen Dialog in der Stadt und ihrer Umgebung fördert. In Zusammenarbeit mit zwei Stadtteilzentren ermögliche es Menschen jeden Alters, das lokale Gemeinwesen zu gestalten, so Wetzel.

 

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Ein Teppich als Leihgabe Ein Teppich als Leihgabe Mehrgenerationenhaus Merseburg präsentiert sich ganz im Sinne eines weltoffenen Sachsen-Anhalt ...
Anzeige
Saalekids
Wo müde Pilger rasten Merseburg (WS). Der Ökumenische Pilgerweg Görlitz-Vacha besteht 2014 in seinem elften Jahr. Er führt durch fünf  Bundesländer -...
Anzeige
Naumburger Welterbeantrag ist auf einem sehr guten Weg Naumburger Welterbeantrag ist auf einem sehr guten Weg Merseburg (WS). Das Welterbezentrum in Paris hat dem Antrag „Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und...
Anzeige
Sag Ja!