Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Quedlinburg > Aktionsjahr: Typisch Sachsen-Anhalt > Grafischer Schatz: Lyonel-Feininger-Galerie >
 Lothar Hanke Lothar Hanke
aktualisiert am 18.02.2014 um 16:20:44

Grafischer Schatz: Lyonel-Feininger-Galerie

Die „Lyonel-Feininger-Galerie“ in Quedlinburg ist die größte Sammlung seiner Werke außerhalb der Vereinigten Staaten.  
Im September 2013 wurde sie um ein Gebäude erweitert. Im sanierten Fachwerkhaus am Schlossberg 11 ist seitdem die Kunstvermittlung untergebracht. Unter anderem stehen ein Seminarraum, eine Druckwerkstatt und ein großes Atelier der museumspädagogischen Arbeit zur Verfügung. Das Angebot richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und Jugendliche. Die „Lyonel-Feininger-Galerie“ in Quedlinburg ist die größte Sammlung seiner Werke außerhalb der Vereinigten Staaten. Im September 2013 wurde sie um ein Gebäude erweitert. Im sanierten Fachwerkhaus am Schlossberg 11 ist seitdem die Kunstvermittlung untergebracht. Unter anderem stehen ein Seminarraum, eine Druckwerkstatt und ein großes Atelier der museumspädagogischen Arbeit zur Verfügung. Das Angebot richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder und Jugendliche.
Foto: and
Galerie wurde 1986 eröffnet und 1997 durch einen Neubau erweitert.

Quedlinburg (and). Die Lyonel-Feininger-Galerie am Schlossberg in Quedlinburg ist ein Museum für Grafische Künste. Das Haus verfügt mit der Sammlung Dr. Hermann Klumpp über einen der umfangreichsten Bestände an Druckgrafik, die es von diesem bedeutenden Künstler der Klassischen Moderne weltweit gibt. 1937 kehrte Lyonel Feininger (1871 – 1956), dessen Werk als „entartet" diffamiert wurde, in die USA zurück. Ein riesiges Konvolut seiner Arbeiten gab er der mit ihm befreundeten Familie Klumpp zur Aufbewahrung. Der Bestand wurde in Quedlinburg versteckt und so über die Nazizeit und den Krieg gerettet. Er bildet den Grundstock für die 1986 gegründete Galerie. Da die empfindsamen Papierarbeiten nicht ununterbrochen gezeigt werden können, öffnet sich das Haus neben einer Kernpräsentation zu Feininger auch für Sonderausstellungen. Sie zeigen hochkarätige Grafik aus allen Epochen bis zur Gegenwart. Darüber hinaus bietet das Museum ein breites Programm in der Museumspädagogik und in der Erwachsenenbildung an.

WOLS -
Das große Mysterium

Aus Anlass des 100. Geburtstages wurde für das Museum Wiesbaden eine umfassende Ausstellung zu Leben und Werk von Wolfgang Schulze (1913-1951) konzipiert. Die Lyonel-Feininger-Galerie übernimmt diese materialrei-
che Präsentation, um mit der


Nachkriegsabstraktion einen weiteren Schwerpunkt für die zukünftige Arbeit zu setzen. Die Schau ist vom 7. März bis 1. Juni zusehen.

Wolfgang Otto Schulze (1913 – 1951) zog aus dem Kulturbruch der Nazis wie kaum ein anderer künstlerische Konsequenzen: Statt die Idee der Klassischen Moderne noch einmal zu beschwören, versuchte er vielmehr, sein Werk voraussetzungslos und in diesem Sinn radikal subjektiv zu halten. Damit weist er auf die späteren Konzeptionen der Postmoderne und des 21. Jahrhunderts weit hinaus.

Wols verließ Deutschland
1933 und siedelte
sich zunächst


in Barcelona und dann auf Mallorca und Ibiza an. 1935 zog er nach Paris, wo er als Porträtfotograf tätig war. Er verkehrte im Kreis der Surrealisten und pflegte freundschaftliche Kontakte mit Max Ernst, Tristan Tzara und André Masson. Während der deutschen Besatzung versteckte er sich in Dieulefit bei Montélimar. Unmittelbar nach dem Krieg richtete der Pariser Galerist René Drouin die erste Ausstellung seiner Werke ein – sie wird seinen Weltruf begründen. Als Wols 1951 starb, galt er in der Kunstwelt bereits als Vorreiter der informellen Malerei.

Die Retrospektive folgt den Lebensstationen von Wols. Zu sehen sind Ölgemälde, Zeichnungen, Aquarelle, Fo-tografien und Druckgrafiken. Zudem werden mit handschriftlichen Briefen, persönlichen Dingen sowie historischen Katalogen und Filmen die Lebensumstände des Künstlers von 1933 bis 1951 nachgezeichnet.

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Die Qualität steht an erster Stelle Die Qualität steht an erster Stelle Drei starke Marken prägen heute das Bild des KEUENCKE-Sortimentes. ...
Anzeige
Trauerportal
Hofmaler und Kammerherr Hofmaler und Kammerherr Wilhelm von Kügelgen wurde vor 212 geboren ...
Anzeige
Mit Automotive auf Erfolgsspur Mit Automotive auf Erfolgsspur TRIMET Harzgerode - Spezialist für Getriebe, Motorblöcke und Fahrwerksteile ...
Anzeige
Sag Ja!