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 Lothar Hanke Lothar Hanke
aktualisiert am 14.03.2014 um 11:08:49

Hofmaler und Kammerherr

Wilhelm von Kügelgen. Wilhelm von Kügelgen.
Foto: Wikipedia

Wilhelm von Kügelgen wurde vor 212 geboren

Seit 1993 wird vom Kunstkreis Anhalt das Wilhelm von Kügelgen Stipendium an bildende Künstler vergeben.

Ballenstedt (WS). Wilhelm von Kügelgen wurde am 20. November 1802 in Sankt Petersburg geboren und verstarb am 25. Mai 1867 in Ballenstedt. Er war ein deutscher Porträt- und Historienmaler, Schriftsteller, Hofmaler und Kammerherr am herzoglichen Hof von Anhalt-Bernburg.

Bekannt geworden ist er aber vor allem durch seine posthum veröffentlichten Jugenderinnerungen eines alten Mannes, die ein lebendiges und anschauliches Bild des geistigen und bürgerlichen Lebens der Frühromantik geben. Das Werk er-lebte bis heute zahlreiche Auflagen in mindestens 17 Verlagen.

Der Sohn des Porträt- und Historienmalers Gerhard von Kügelgen und dessen Ehefrau Helene Marie Zoege von Manteuffel (1773-1842) verlebte seine frühe Kindheit in Dresden im jetzt so genannten Kügelgenhaus, besuchte dann das Gymnasium in Bernburg (Saale) und studierte an der Kunstakademie Dresden. Die Ermordung seines Vaters (1820) verursachte eine tiefe Le-benskrise; zudem litt er an zunehmender Farbenblindheit. 1825/26 hielt er sich in Rom auf, wo er sich mit Ludwig Richter anfreundete.

Er heiratete 1827 Julie Krummacher, Tochter des Anhalt-Bernburger Landessuperintendenten Friedrich Adolf Krummacher. Aus der Ehe stammen sechs Kinder. 1833 wurde er Hofmaler in der Anhalt-Bernburgischen Sommerresidenz Ballenstedt, wo er den Rest seines Lebens verbrachte. Kügelgen war ein leidenschaftlicher Schachspieler.

Am 9. Januar 1837 war er Gründungsmitglied des Schachklub Ballenstedt. In den Jahren 1837 bis 1841 wurde von einem Dr. Ziegler ein Pro- tokollbuch geführt, für dessen Frontispiz Kügelgen eine Handzeichnung beisteuerte. Die Zeichnung zeigt eine den Klub symbolisierende Dame, in deren Schoß sich Kügelgen und Ziegler am Schachbrett gegenübersitzen. Das Protokollbuch wurde 1928 vom Städtischen Museum Ballenstedt erworben, nachgedruckt und als „eine neue Kügelgenreliquie" bezeichnet.

1853 wurde er Betreuer des geisteskranken Herzogs Alexander Carl von Anhalt-Bernburg.

Mit Kügelgen ehrt die Stadt wohl Ihre bedeutendste Bürgerpersönlichkeit. Bereits seit 1926 widmet das Museum einen Teil einer Öffentlichkeitsarbeit der Pflege und Erschließung seines künstlerischen Erbens.

Dem Museum wurde anlässlich seines 100. Gründungsjubiläums im Jahre 2010, der Ehrenname Stadtmuseum „Wilhelm von Kügelgen" verliehen.


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