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Wolfgang Gorsboth Wolfgang Gorsboth
aktualisiert am 17.06.2014 um 15:26:28

Tolle Tage mit glücklichen Gästen

Abschlusszeremonie mit dem Lutherpaar vor dem Rathausportal, wenig später wurde der Hochzeitskranz eingeholt Abschlusszeremonie mit dem Lutherpaar vor dem Rathausportal, wenig später wurde der Hochzeitskranz eingeholt
Foto: Corinna Kroll Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
20. Stadtfest „Luthers Hochzeit“: Schöne Atmosphäre auf allen Plätzen in der Wittenberger Altstadt

Fest mit Altstadt-Atmosphäre und großem Engagement der historischen Vereine.

Wittenberg (wg).
Der Spaß ist aus, die Musik spielt den letzten Kehraus: So fröhlich und gelöst, wie das Stadtfest am Freitagnachmittag mit der Eröffnungszeremonie begann, endete es Sonntagabend mit dem Einholen des Hochzeitskranzes, nachdem Stadtherold Jürgen Simon und Oberbürgermeister Eckhard Naumann nebst Gemahlin die Bürger der Stadt und ihre zahlreichen Gäste verabschiedet hatten. „Kommt gut nach Hause und kommt 2015 fröhlich wieder“, sagte der OB. 

Verabschiedet wurden auch jene, die drei Tage lang die Hauptrolle innehatten: Katja Wartmann und Arne Lietz alias Katharina von Bora und Martin Luther, für kurze Stadtfest-Zeit im Stand der Ehe vereint. Für beide gab es aus der Hand des OB je eine Hochzeits-Urkunde und einen kleinen Präsentkorb. Wie schon zur Eröffnung waren auch zur Abschlusszeremonie Wittenbergs historische Vereine am Rathausportal versammelt, letzte „Jubel“-Rufe erklangen. Für das „Luther-Paar ging eine „traumhaft schöne Zeit mit tollen Hochzeitsgästen“ zu Ende. Katja Wartmann gestand, vorab enorm aufgeregt gewesen zu sein: „Mit jeder Stunde beim Fest hat sich das gelegt, und jetzt bin ich völlig entspannt.“ Obwohl der Zeitplan an den drei Tagen sehr eng gestrickt war, denn dutzende Termine mussten absolviert, viele Hände geschüttelt werden, und auch als Fotomotiv war das Paar heiß begehrt. 

In vielen historischen Lagern waren die Beiden zu Gast, die Entführung Luthers aus dem Kurfürstlichen Lager durch die Landsknechte fiel diesmal aus, man begnügte sich mit einer Fischgräte – Luther-Darsteller Lietz kommt von der Küste, ist also ein Fischkopp. Sehr häufig wurde das Luther-Paar von Festbesuchern angesprochen, man nahm sich für jeden viel Zeit. „Es waren auffallend viele Touristen aus den USA dabei“, berichtete Lietz. Gänsehaut verspürte Katja Wartmann beim Konzert für Katharina am Sonntag auf dem Markt, dargeboten von den Fanfarenzügen aus Wittenberg und Bretten. Von den Brettener haben sich die Wittenberger für ihr Stadtfest inspirieren lassen, dass die Kontakte nach 20 Jahren immer noch so herzlich sind, freut Stadtfest-Cheforganisator Johannes Winkelmann ganz besonders.

Der Geschäftsführer der Wittenberg-Marketing GmbH zieht ein positives Resümee der 20. Stadtfest-Auflage. Sowohl bei der Eröffnungszeremonie als auch beim historischen Festumzug hatten die Veranstalter mit dem Wetter wie so oft in den Jahren zuvor das Glück der Tüchtigen.  Allerdings goss es nach dem Umzug derart heftig, dass die Gratulation an die Brautpaare – mit Stefanie und Jörg Bradler traute sich auch ein echtes Paar – verschoben werden musste.


Jubel für den Umzug

Mit großem Jubel wurde der Festumzug zu „Luthers Hochzeit“ begrüßt, zehntausende Zuschauer säumten die Straßen, als sich der Tross pünktlich um 14 Uhr am Lutherhaus mit Trommeln und Fanfaren in Bewegung setzte. Es wurde gesungen und getanzt, die Weinbauern vom Apollensberg schenkten einen weißen Tropfen aus, andere Gruppen verteilten Blumen an die Besucher. Die Interaktion zwischen Umzugsteilnehmern und Festbesuchern ist in den vergangenen Jahren intensiver geworden.


Wittenbergs Stadtwächter

Einen neuen Standort direkt neben dem Alten Rathaus, dessen Kellergewölbe das Vereinsdomizil ist, hat Wittenbergs Stadtwache bezogen. Hier sollen vor allem Gäste empfangen werden, eine „verantwortungsvolle Aufgabe“, wie Vereinsvorsitzender Jürgen Donde findet. Für den neuen Standort gab es auch ein neues Zelt, das in der Dunkelheit in Rot und Grün angestrahlt wird, den Farben der Stadtwächter. „Ein Nachteil ist, dass sich unser Lager im plakettenpflichtigen Bereich befindet, das muss noch mal überdacht werden“, so Donde. Ansonsten waren die Stadtwächter an den drei Festtagen im Dauereinsatz, zumal sie auch Sicherungsaufgaben zu erfüllen hatten. „Unser Fest ist geprägt von Konstanz und Veränderung, die größten Veränderungen in diesem Jahr ergaben sich auf dem Markt und dem Arsenalplatz“, erklärte der OB Naumann. Dass der zentral gelegene Markt sich ins mittelalterliche Bild einfügt und die modernere Unterhaltung auf dem Arsenalplatz konzentriert ist, sei vom Konzept her richtig, aber auch ausbaufähig.

Auf jeden Fall gestaltete sich das Geschehen in den Straßen der Altstadt dadurch deutlich entzerrter. „Die Vereine sind zufrieden, wir haben ein gelungenes Stadtfest erlebt, das uns für die Absage 2013 voll entschädigt hat“, resümierte Naumann. Das Fest sei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, wenngleich die Aufwendungen immer höher würden – nicht für die Künstler, wohl aber für die Absicherung der Infrastruktur, Ordnungsdienst und Reinigung.






 

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