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Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 26.04.2016 um 10:27:16

Tauchen im Geiseltalsee

Das Tauchcenter Geiseltal, ein Spezialist in Sachen Tauchen, bietet Tauchausbildung für jedermann - vom Anfänger bis hin zum Fortgeschrittenen - im größten künstlichen See Deutschlands. Das Tauchcenter Geiseltal, ein Spezialist in Sachen Tauchen, bietet Tauchausbildung für jedermann - vom Anfänger bis hin zum Fortgeschrittenen - im größten künstlichen See Deutschlands.
Foto: Falk Wieland

Der Geiseltalsee ist ein Tagebaurestsee im südlichen Sachsen-Anhalt und entstand im Zuge von Rekultivierungsmaßnahmen im früheren Braunkohleabbaugebiet Geiseltal nordöstlich von Mücheln.

Die Förderung der Kohle lässt sich bereits für 1698 urkundlich belegen. Im Verlauf des Braunkohleabbaus wurden ins­­gesamt 18 Siedlungen ganz oder teilweise überbaggert und rund 12.500 Menschen umgesiedelt. Der Tagebaubetrieb wurde am 30. Juni 1993 eingestellt.

Der 30. Juni 2003 war ein historisches Datum für die Entwicklung des Geiseltalsees und der gesamten umliegenden Region. Tausende Geiseltaler haben das Ereignis des Flutungsbeginns  Mücheln-Stöbnitz miterlebt. Nach fast 8 Jahren, am 29. April 2011, war es dann geschafft.

Der Geiseltalee ist mit fast 19 Quadratkilometern der größte künstliche See in Deutschland. Er gehört zu den zehn wasserreichsten Seen in Deutschland und ist das größte Gewässer im Mitteldeutschen Seenland. Er hat eine Länge von 7,3 Kilometern und eine Breite von 3,5 Kilometern und hat eine maximale Tiefe von 80 Metern.
Die riesige Wasserfläche lädt zu Freizeitaktivitäten auf und unter dem Wasser ein.

Die im Jahr 2003 in Röblingen gegründete Tauchschule „Adventure Dive Light“ war lange auf der Suche nach einer stationär betriebenen Basis an einem See. Als im Jahr 2014 die Genehmigung zum Tauchen im See erteilt wurde, zögerte Anja Günzel, die das Tauchzentrum am Geiseltalsee betreibt, nicht lange.

„Der Campingplatz-Betreiber bot uns ein Gelände auf der Halbinsel, mitten im See, für unsere Tauchschule an“, sagte sie. „Die Basis biete beste Möglichkeiten, Deutschlands größten künstlichen See vom Land oder vom Boot aus unter Wasser zu erkunden. Der See zeichnet sich durch eine spektakuläre Unterwasser-Landschaft aus, bestens geeignet für Anfänger und Profis gleichermaßen“, ergänzt die Betreiberin der Tauchschule.

Die exzellente Wasserqualität ermöglicht unter Wasser eine Sicht von fünf bis zehn Metern. Dadurch ist es möglich, unter Unterwasser-Flora und -Fauna zu erkunden. Mit Dreikantmuscheln bewachsene Bäume sind ein spektakulärer Anblick.

Zur Einstiegsstelle am Ufer bringt die Taucher samt Ausrüstung ein Shuttle. Anja Günzel hofft auf eine baldige Freigabe des zweiten Seeteils. Dann kann bis 80 Meter getaucht werden, was in Deutschland in einem Binnensee außergewöhnlich ist. „Das ist interessant für technische Taucher, die mit unterschiedlichen Gasen in der Atemluft arbeiten“, betont sie.

Kontakt:
Tauchzentrum Geiseltal, 06255 Mücheln, OT Stöbnitz
Werkstraße, Campingplatz/Tauchbasis
Mobil: 0152/34013945
E-Mail: info@tauchzentrum-geiseltal.de
Homepage: www.tauchzentrum-geiseltal.de

Leserkommentare:


Mark, Berlin:
"Sehr schöner Beitrag. In diesem See war ich bisher noch nicht tauchen, habe es aber im nächsten Jahr vor. Dieses Jahr geht es erstmal nach Tirol an den Fernsteinsee. Darüber habe ich auch schon so viele schöne Sachen gehört und Bilder gesehen. Bin schon gespannt wie es dann wirklich ist."


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