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Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 26.04.2016 um 10:26:19

Heilbad im Naturpark Dübener Heide

In Bad Schmiedeberg werden seit über hundert Jahren Moor und Radon für Kuren genutzt. 
Das Heilbad ist ein moderner Standort für Reha und private Kuren. In Bad Schmiedeberg werden seit über hundert Jahren Moor und Radon für Kuren genutzt. Das Heilbad ist ein moderner Standort für Reha und private Kuren.
Foto: Antje Weiß
Wahrzeichen des Heilbads im Naturpark Dübener Heide ist das Jugendstil-Kurhaus. Davor drängeln sich Menschen mit Plastikflaschen und Kanistern in der Hand um Kurfürst Friedrich den Sanftmütigen von Sachsen-Wittenberg und seine Frau Margarethe. Beide stehen in Bronze gegossen unter dem Dach des Trinktempels. Aus den Schöpfkrügen in ihren Händen fließt das heilende Wasser heraus. Kurdirektor Deddo Lehmann (Foto) hält sein Glas unter die kurfürstliche Quelle und nimmt einen großen Schluck des kühlen Wassers. „Ich trinke das Wasser regelmäßig, und bin gesund.“ Für ihn war es ein absolutes Muss, als er im August 2007 zum Kurdirektor ernannt wurde, mit seiner Familie von Jessen nach Bad Schmiedeberg zu ziehen. Als Kurdirektor müsse er bei den Arbeitsterminen flexibel sein. Überzeugt von den gesund erhaltenden Präventionen, nutzt er auch die für jedermann zugänglichen Wassertretstellen und Armbecken, an denen die Besucher das ganzheitliche Naturheilverfahren nach Pfarrer Sebastian Kneipp kennen lernen können. „Alle fünf Säulen der Kneipp-Therapie können hier ganzjährig und kostenlos genutzt werden, das ist einzigartig in Deutschland.“

Seit 1878 kommen Kurgäste nach Bad Schmiedeberg, steigen in das hiesige Moor, um mit dessen heilenden Kräften Rheuma, Gicht, Gelenks- und Frauenkrankheiten zu kurieren. „Die Gäste kommen nur, wenn wir ihre Wünsche erfüllen. Zum rundum Service gehören neben der Unterkunft und dem Essen auch ein schönes Umfeld“, erwähnt  Lehmann. In den letzten 25 Jahren wurde in Bad Schmiedeberg so viel gebaut wie nie zuvor.

Die Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg-Kur GmbH investierte in die Zukunft - eine neue Rehabilitationsklinik für Orthopädie und Gynäkologie ist entstanden. Der 1874 angelegte Kurpark ist mit seinen Schaumooren, den Duft- und Kräuterbeeten, den Kneipp-Anlagen und den 45 Kilometer langen Terrainkurwegen in der Dübener Heide ein Besuchermagnet geworden. Die Verbindung von Vorsorge und Rehabilitation mit Wellness, Fitness, Beauty, Natur und Kultur zeichne Bad Schmiedeberg aus. „Mit 480 Mitarbeitern sind wir einer der größten Arbeitgeber in der Region. Im Durchschnitt bleiben die Besucher elf Tage, davon können andere Kurorte nur träumen.“

Lehmann wirbt nicht ohne Stolz, gleich mit drei Heilbädern. Neben dem Moor haben sich zwei wertvolle Mineralwässer und das Edelgas Radon als natürliche Heilmittel bewährt.

Mit der Eröffnung des Kneipptherapiezentrums 2007 erhielt die Stadt auch die staatliche Anerkennung als Kneippheilbad. Damit sei das höchste Prädikat in Deutschland erreicht. Außerdem wurde der Kurort in die erste Klasse der innovativsten Kneipp-Heilbäder Deutschlands aufgenommen. Kurdirektor Deddo Lehmann ist Sprecher des exklusiven Kreises. „Diesen Titel muss man sich erst einmal verdienen. Die „Premium-Class“ der Kneipp-Heilbäder ist eine große Chance, für mich eine Bestätigung, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.“

Info: www.heilbad-bad-schmiedeberg.de

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