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Wochenspiegel > Unser Land > Kulinarische Sommerreise: Die Forelle im Rotweinrausch >
Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 16.07.2016 um 18:45:27

Kulinarische Sommerreise: Die Forelle im Rotweinrausch

Axel Gradzielski präsentiert sein „Trotta al Vino rosso“ als leichtes Sommergericht. Axel Gradzielski präsentiert sein „Trotta al Vino rosso“ als leichtes Sommergericht.
Foto: Sebastian Köhler Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder)
Chefköche servieren Delikatessen mit heimischen Produkten. Feinschmecker Detlef Barth und Profis vom Kochverein Anhalt-Dessau empfehlen Sommergerichte 2016, zubereitet mit Erzeugnissen aus der Region. Den heutigen Leckerbissen serviert Axel Gradzielski, Koch im „Mediterraneum“ in Köthen.

Anhalt (db).
Leckeres auf den Tisch und das mit regionalen Produkten? Geht das eigentlich?

Mit einem klaren „das geht“ hat sich auch der Koch des Köthener Mediterraneums, Axel Gradzielski, zu Wort gemeldet und er machte dafür den Vorschlag: „Ich empfehle in Anlehnung an die italienische Küche ‚Trotta al Vino rosso‘, oder einfach ‚Forelle im Rotwein‘.“

Unterstützung für sein Gericht hat Axel Gradzielski sofort beim Köthener Unternehmer Reik Rosenkranz („Fischhaus Rosenkranz“) gefunden, der für hierfür die Forelle zur Verfügung stellte.

„Forelle ist ein einfaches Gericht, welches schnell geht und ganz lecker schmeckt“, so der Köthener Küchenchef zu seiner Essensempfehlung, die er natürlich sofort zubereitete. „Forelle ist auch ein Fisch, den man sehr frisch in der gesamten Region bekommt. Das heißt für mich, dass die Wege vom Produzenten zum Verbraucher sehr kurz sind und der Frischegrad erhalten bleibt“, betont Axel Gradzielski weiter.
Und hier die Zubereitungshinweise für das Sommergericht von Axel Gradzielski:

Die Forelle im Ganzen waschen, ausnehmen und säubern. Anschließend in einer heißen Pfanne mit Lorbeer und Knoblauch anbraten und eine Prise braunen Zucker zugeben. Je nach Bräunungsgrad die Forelle wenden und danach mit Rotwein angießen.

Ein paar Tropfen Balsamico geben der Forelle und der Sauce eine pikante Würze. Das Wurzelgemüse kann jeder nach eigenen Wünschen zubereiten, Axel Gradzielski empfiehlt aber ein Anschmoren, bevor es neben der Forelle auf die Sauce kommt. Der Selleriestampf, auch die Menge, kann ebenfalls nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zubereitet werden. Ein Serviervorschlag ist auf dem Foto ja zu sehen.

Im Mediterraneum in Köthen ist die mediterrane Mittelmehrküche Griechenlands und Italiens zu Hause.


Die wichtigsten Zutaten

Zutaten (4 Personen):
 
  • 1.600 g Forelle
  • 400 ml Rotwein
  • 400 g Selleriestampf
  • Wurzelgemüse nach Bedarf
  • Balsamico und Petersilie
  • diverse Gewürze


Infos zum Koch

Axel Gradzielski ist 49 Jahre alt und als Koch seit 1992 tätig. Im Mediterraneum Köthen ist er seit 1992 Küchenchef. Er ist ein begeisterter Anhänger der mediterranen Mittelmeerküche, vor allem der italienischen und griechischen. So zieht es ihn auch in jedem Jahr für einige Wochen in die südlichen Länder, wo er besonders in kleinen Restaurants fernab der Touristenmetropolen die Küche „der Mama“ studiert und Ideen sammelt. Selbst ist er sehr experimentierfreudig und versucht sich an immer neuen Gerichten in unterschiedlichsten Zusammenstellungen. Ihm es geht darum, dass es „nur das Beste“ auf die Karte des Restaurants schafft. Sein Ziel ist es, „die Hausfrauenküche der Mittelmeerstaaten Italien, Spanien und Griechenland auf den Teller zu bringen“. Die Zusammenstellung fasziniert ihn.



Expertentipp

Von Thomas Wolffgang, Vorsitzender des Kochvereins Anhalt-Dessau:

Rotwein und Fisch, eine mutige aber wie Huhn in Wein absolut schlüssige Kombination. Wenn die Flüssigkeitsmenge durch Kochen reduziert wird, bleiben Süße und Säure der vergorenen Trauben übrig, während Wasser und Alkohol verloren gehen. Der Geschmack bleibt. Deshalb: „Der Wein, der zum Essen getrunken wird, kommt auch ins Essen“.

In eigener Sache:

Liebe Gastronomen, werdet wie Axel ein wichtiges Mitglied im größten Kochverein Sachsen‐Anhalts. Je stärker ein Verein, desto stärker der Einfluss in der Region.

Mit kulinarischen Grüßen Thomas Wolffgang


Regionale Produkte

Wenn es um regionale Produkte geht, dann ist die Regionalmarke Mittelelbe e. V. zu einem festen Begriff geworden. „Die Regionalmarke ist eine Initiative kleiner und mittelständischer Betriebe, die in der Region an der Mittelelbe zuhause sind. Hier werden unsere ständig kontrollierten Produkte im Einklang mit der Natur hergestellt. Dabei stehen Erhalt und Pflege unserer Kulturlandschaft an oberster Stelle“, stellt Harald Wetzel, stellvertretender Vorsitzender des Vereins die Ziele kurz vor. Dazu hat der Verein einen Einkaufsführer herausgegeben, in dem über 100 Direktvermarkter mit Bild und Anschriften aufgeführt sind. Regelmäßig werden Produkte neu mit dem „Regionalmarkensiegel“ versehen.
Mehr zur Regionalmarke: www.regionalmarke-mittelelbe.de.



Der Koch im Netz:
www.casa-mediterraneum.de



 

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