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Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 16.07.2016 um 18:43:47

Prussendorf vier Tage lang das Pferdemekka in Sachsen-Anhalt

Sieger 2015 im schweren S-Springen war Robert Bruhns mit seinem Pferd Cairo vom Reitverein PSV Quitzow. Sieger 2015 im schweren S-Springen war Robert Bruhns mit seinem Pferd Cairo vom Reitverein PSV Quitzow.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Mitteldeutsches Championats- und Landgestütsturnier vom 7.-10. Juli in Prussendorf. Auf dem Gelände der Landgestüt Sachsen-Anhalt in Prussendorf bei Zörbig.

Prussendorf (ts).
Organisiert vom Landesverband der Reit- und Fahrvereine Sachsen-Anhalt e.V., dem Reitverein Prussendorf e.V. sowie der Landgestüt Sachsen-Anhalt GmbH, finden von Donnerstag bis Sonntag (7. bis 10. Juli) wieder eine Fülle an hochkarätigen Attraktionen statt.

600 Pferde am Start

Vier Tage lang ist dann der kleine Zörbiger Ortsteil wieder das Pferdemekka in Mitteldeutschland. Neu ist der Termin, welcher sich aufgrund der Vielfalt der Qualifikationen um einen Monat nach hinten vom zweiten Juni- auf das zweite Juliwochenende verschoben hat. Auch neu sind vier Tage Turniersport und Qualifikationen, die der Veranstaltung den Charakter eines Meisterschaftsturniers verleihen, wie es in Deutschland nur wenige gibt.

1.000 Nennungen

So kommt es denn vom 7. bis 10. Juli auch zur 11. Auflage des Mitteldeutschen Championatsturnier, eine Qualifikation zu verschiedenen Bundes- und Landeschampionaten 2016 des deutschen Reit-, Dressur-, Spring-, und Ponyreitens. Ein wahrhaftes Meisterprogramm, was vier Tage lang Spannung pur verspricht, das sollten sich Freunde des Pferdesports auf keinen Fall entgehen lassen.

250 Reiter

Die Akzeptanz des Landgestütsturniers steigt unter Zuschauen und Aktiven von Jahr zu Jahr. Reiter und Pferde kommen aus ganz Deutschland und teilweise auch aus den benachbarten Ländern zum Turnier auf das Gelände des sachsen-anhaltinischen Landgestüts nach Prussendorf. Mit über 1.000 Nennungen und zu erwartenden 600 Pferden mit über 200 Reitern, ist dieses Mitteldeutsche Championatsturnier ein Highlight in den neuen Bundesländern.

Ob in der Dressur oder beim Springen, an diesem verlängerten Wochenende ist jede Menge an sportlicher Spannung zu erwarten. Das Landgestüt in Prussendorf hat sich auch nach seiner Umfirmierung mittlerweile weiterentwickelt und ist zum Zentrum des Pferdesports und der Pferdezucht in Sachsen-Anhalt und somit auch in Mitteldeutschland und auch über die Grenzen hinaus herangewachsen. Auf einer Fläche von rund zehn Hektar befinden sich mehrere moderne Reithallen und auf dem neuesten Stand errichtete Außenplätze für Dressur und Springen. Hier finden die Reiter mit ihren Pferden ideale Bedingungen für alle 44 Prüfungen.

Landstallmeister Siegmund Hintsche sieht das Turnier an Grenzregionen angekommen und das ist auch der Grund, warum das Turnier bereits am Donnerstagmorgen 9:00 Uhr mit der ersten Prüfung, der Springpferde Klasse A für vier bis fünfjährige Springpferde, beginnt. „Aufgrund zahlreicher Änderungen wie das Aufnehmen der Horst-Gebers-Qualifikationstour und der Ponys, sind wir bei diesem Starterfeld im wahrsten Sinne am sportlichen Limit, doch genau das erwarten wir ja auch von den Reitern und Pferden, daher passt es auch wieder.  Wir werden am Turnierwochenende Reitsport auf allerhöchstem Niveau sehen, dazu kommt jede Menge an zahlreichen nationalen Qualifikationen. Für Pferde, Reiter und auch Zuschauer ein anspruchsvolles verlängertes Wochenende“, so der Chef des Landgestüts und Pferdexperte in Prussendorf.

Doch damit nicht genug, weiter auf dem Programm steht die Qualifikation zum DKB-Bundeschampionat 2016 und die Qualifikation zum „W. Seineke Partner Pferd Cup und dem „Eggersmann Junior Cup“ 2016. Dann treten vier Tage lang Hochleistungs- und Nachwuchspferde der Spitzenklasse aus ganz Deutschland gegeneinander an und zeigen ihre Fähigkeiten in der Dressur und im Springen.

Dann kann man sie wieder erleben, die Anspannung der Pferde und Reiter. Wenn Ross und Reiter in den Parcours einreiten, herrscht Spannung, die sich dann löst, wenn das Reiter-Pferd-Paar in atemberaubender Geschwindigkeit über die Hindernisse fliegt.

Die Zuschauer halten bei manchen Hindernissen den Atem an, so wie beim Steilsprung oder Oxer, der besteht aus vier Hindernisständern und gilt als schwierigster Sprung. Ein weiteres schwieriges Hindernis stellt der Wassergraben dar. Für viele ist der Wassergraben die Klippe im Parcours. Das liegt vor allem daran, dass viele Pferde hierfür eine natürliche Scheu entwickeln. Ein Graben kann eine Weite bis zu 4,00 Meter haben. Eine einzigartige Atmosphäre, die viel Spannung verspricht.

Landstallmeister und Turnierleiter Siegmund Hintsche ist sich sicher: „Das ist das Pferdesportereignis des Jahres in Sachsen-Anhalt. Wir erwarten in den 44 Prüfungen nicht nur einen sportlichen Pferdesportmarathon, sondern hochrangige Pferde und Sportler aus ganz Deutschland.“

Atemberaubende Hindernisse

Vor allem die Begeisterung und das Engagement aller Pferdesportfreunde, Mitglieder und Mitarbeiter, die angenehme Atmosphäre und die tolle Stimmung sind von jeher die Merkmale dieses Turniers. Wer einmal dabei war, wird dies bestätigen und kommt gerne wieder. Gerade auch wegen seiner wunderschönen Lage im saftigen Grün der Wiesen, umgeben von der idyllischen Parkanlage, eben was ganz Besonderes. Es besteht an diesem Wochenende neben den hoch dotierten Spring- und Dressurprüfungen auch die Möglichkeit das vielfältige und weitläufige Areal zu erkunden. Dazu gibt es ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Livemusik und Ausstellern, sowie vielfältiger regionaler Gastronomie.

Die Höhepunkte der Veranstaltungen werden am Sonntag die schweren Prüfungen in der Dressur und im Springen der Klasse S sein. Und wer nach dem anspruchsvollen Programm noch Lust hat, der kann sich bei toller Stimmung und Musik von den Partybegabungen der Reiterzunft überzeugen und mit ihnen zum Reiterball Smalltalk halten.

Der Eintritt am Donnerstag und Freitag ist frei. Am Samstag und Sonntag kostet dieser 5 Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder und Jugendliche. Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

 

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