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Wochenspiegel > Unser Land > Das Welterbe der großen Meister >
Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 15.08.2016 um 09:36:41

Das Welterbe der großen Meister

100.000 Besucher aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Dessau-Roßlau, um auch die Meisterhäuser zu besichtigen. Das Berliner Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez (BFM) hat anstelle der zerstörten Häuser eine Architektur entworfen, die von den Unschärfen der Erinnerung ausgeht und eine Eigenständigkeit schafft, die eine klare Wahrnehmung zwischen Bestand und Neuinterpretation ermöglicht. 100.000 Besucher aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Dessau-Roßlau, um auch die Meisterhäuser zu besichtigen. Das Berliner Architekturbüro Bruno Fioretti Marquez (BFM) hat anstelle der zerstörten Häuser eine Architektur entworfen, die von den Unschärfen der Erinnerung ausgeht und eine Eigenständigkeit schafft, die eine klare Wahrnehmung zwischen Bestand und Neuinterpretation ermöglicht.
Foto: Anke Katte
Das müssen Sie sehen! Unterwegs in der WelterbeRegion Anhalt - Dessau - Wittenberg. Sehens- und Erlebenswertes in Serie - diesmal die Dessauer Meisterhäuser.

Dessau (red).
Für die Bauhausmeister – so nannten sich die Lehrenden der Hochschule für Gestaltung – und sich selbst ließ Direktor Walter Gropius die sogenannten Meisterhäuser als Lebens- und Arbeitsstätte an der heutigen Ebertallee errichten. Die ersten Bewohner waren neben Gropius: Laszlo Moholy-Nagy, Lyonel Feininger, Georg Muche, Oskar Schlemmer, Wassily Kandinsky und Paul Klee sowie deren Familien.

Das Direktorenhaus und die drei Doppelhäuser entstanden 1925/26 als sich durchdringende Kuben und waren der Inbegriff des modernen „Gestaltens von Lebensvorgängen“ (Gropius). In den großzügigen Ateliers der Meisterhäuser entstanden innerhalb weniger Jahre bedeutende Werke der Malerei und der Grafik.

Das Wohnhaus von Walter und Ise Gropius, das sogenannte Direktorenhaus, wurde durch zahlreiche Veröffentlichungen und Führungen selbst zum Ausstellungsobjekt. Es wurde wie das angrenzende Haus Moholy-Nagy im II. Weltkrieg zerstört. Die verbliebenen Fünf jedoch erzählen bis heute freigiebig vom Leben und Schaffen ihrer berühmten Bewohner und dem Geist jener Zeit.

Seit 1996 gehören das Bauhaus und die Meisterhäuser zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Heute ist das Ensemble als Ganzes wieder sichtbar, wobei ein historischer Wiederaufbau bewusst vermieden wurde.


Infos:

Meisterhäuser in der Ebertallee 59-71 in 06846 Dessau-Roßlau.

Öffnungszeiten:
täglich 10 bis 17 Uhr (von April bis Oktober); täglich 11 bis 17 Uhr (von November bis März).

Eintrittspreise:
Meisterhaus-Ticket 7,50 Euro und 4,50 Euro ermäßigt (inkl. der dort gezeigten Ausstellungen; Kombi- und Tagesticket möglich).

Führungen:
Montag bis Freitag um 12.30 und 15.30 Uhr sowie Samstag und Sonntag um 12.30, 13.30 und 15.30 Uhr.
Preis 5 Euro zuzüglich Eintritt.
Treffpunkt ist im Besucherzentrum Bauhaus.

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