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Wochenspiegel > Unser Land > Der Aschersleber Zoo und das Planetarium >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 02.09.2016 um 15:12:15

Der Aschersleber Zoo und das Planetarium

Das Areal „Auf der Alten Burg“ in Aschersleben ist seit über 40 Jahren 
eine feste Anlaufstätte für kleine wie große Zoo-Freunde, aber auch für 
Astronomie-Interessierte. Beide Einrichtungen organisieren unter dem Dach 
der Aschersleber Kulturanstalt regelmäßig Veranstaltungen. Das Areal „Auf der Alten Burg“ in Aschersleben ist seit über 40 Jahren eine feste Anlaufstätte für kleine wie große Zoo-Freunde, aber auch für Astronomie-Interessierte. Beide Einrichtungen organisieren unter dem Dach der Aschersleber Kulturanstalt regelmäßig Veranstaltungen.
Foto: Jens Dammann

Der Aschersleber Zoo hat sich in den zurückliegenden Jahrzehnten in der gesamten Nordharzregion und weit bis Niedersachsen hinein einen guten Namen als lohnenswertes Ausflugsziel gemacht. Der Einzugsbereich beschränkt sich längst nicht mehr nur auf den Nordharzbereich. Eindeutiges Indiz dafür sind die Kennzeichen der vor dem Zoo parkenden Autos. Immer mehr Niedersachsen entdecken den Aschersleber Zoo für sich. Und das freut natürlich die Verantwortlichen sehr, wenn sich der gute Ruf der Einrichtung noch weiter in die Lande trägt.

In den zurückliegenden Jahren waren es vor allem die weißen Tiger, die für viel Aufmerksamkeit gesorgt haben. Spannend wurde es, als sich der erste Tigernachwuchs einstellte. Es war für die Tigermutter damals der erst Wurf und sie hat ihn komplett ignoriert. Eines der weißen Tigerbays überlebte und Zoo-Leiter Dietmar Reisky hat das kleine Raubkätzchen gemeinsam mit seiner Partnerin Rita Kahl bei sich zu Hause mit der Flasche aufgezogen. Das öffentliche Interesse an dieser Aktion war riesig und so ist es kaum verwunderlich, dass das kleine weiße Tigermädchen zum Publikumsliebling avancierte. Später wurde die kleine Raubkatze auf den Namen „Kimmy“ getauft. Mit dem Hinterlauf, der von Anfang an steif war, ist Kimmy stets ganz gut zurechtgekommen. Damit Kimmy nicht immer so allein in ihrer Anlage war, wurde ihr später der sibirische Tigerkater „Kalle“ zur Seite gestellt. Beide vertragen sich prächtig und sind inzwischen längst zu Maskottchen der Besucher geworden.

Ein weiteres Highlight ist seit einiger Zeit die Erdmännchenanlage. Viele Sponsoren, allen voran die Stadtwerke Aschersleben, haben dieses Projekt maßgeblich unterstützt. Auch wenn es vielleicht auf den ersten Blick für Laien nicht den Anschein hat, so ist der Bau einer solchen Anlage mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Zahlreiche Anforderungen müssen schon im Vorfeld erfüllt sein, damit überhaupt der Startschuss gegeben werden kann. Tierschützerische Aspekte spielen ebenso eine Rolle wie energietechnische Fragen und natürlich die allgemeine Sicherheit, die immer oberste Priorität hat. Aber inzwischen ist das alles Geschichte, die Anlage steht und die Besucher haben ihre Freude an den possierlichen Tieren. Ganz besonders groß ist der Ansturm immer, wenn eine öffentliche Fütterung angesagt ist.

Auch der König der Tiere, ein Löwe, ist im Zoo zu bestaunen. Er trägt den Namen Sambesi. Sambesi kam aus einem Zirkus nach Aschersleben. In der Dressurgruppe gab es ein paar Rangeleien und so wurde der Löwe praktisch „in den artistischen Ruhestand“ versetzt. Seine jetzige Anlage ist nur eine Übergangslösung, so Zoo-Leiter Dietmar Reisky. Es wird wieder nach potenten Sponsoren gesucht, um eine größere Löwenanlage errichten zu können. Hierfür bedarf es natürlich großer Anstrengungen, denn die Messlatte der Anforderungen liegt hier noch einmal um ein Vielfaches höher. Dass sich solch ein Projekt nicht aus der Portokasse bezahlen lässt, erklärt sich von selbst. 

Dennoch sind die Verantwortlichen optimistisch, denn dem Zoo steht ein sehr aktiver Förderverein zur Seite. Er unterstützt sehr engagiert die vielfältigsten Vorhaben der Einrichtung. Neben den „tierischen“ Highlights bietet der Zoo eine ganze Reihe interessanter Veranstaltungen. Sie finden in den wärmeren Monaten auf der Terrasse am Dschungel-Café oder das ganze Jahr über im Planetarium statt. Während auf der Terrasse verschiedene Feste, oftmals mit Tierparaden und Tiertaufen, buntem Rahmenprogramm und Live-Musik geboten werden, geht es im Planetarium populärwissenschaftlich zu. Unterschiedliche Vorträge mit entsprechenden Präsentationen locken kleine und große Sterngucker.
 
Info:
www.zoo-aschersleben.de
 

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