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Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 02.09.2016 um 15:31:22

Kennen Sie die Ente Frieda?

Aus Obsthölzern der Region fertigt Steffen Schmidt in Oechlitz ökologisch einwandfreies 
und naturbelassenes Holzspielzeug für Generationen. Aus Obsthölzern der Region fertigt Steffen Schmidt in Oechlitz ökologisch einwandfreies und naturbelassenes Holzspielzeug für Generationen.
Foto: Susanne Haslbeck Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)

Ente Frieda ist ein Zieh- und Greifspielzeug für Kleinkinder. Sie ist aus makellos glattem Holz gearbeitet (der letzte Schliff ist immer ein Handschliff), schön gemasert und seit Jahren einer der Verkaufsschlager der „Werkstatt für Holzspielzeug Steffen Schmidt“.

Unter seinen Händen entstehen seit 2005 in Klein- und Kleinstserien Eisenbahnen, Puppenhäuser, Steckenpferde, Puppenmöbel, Autos, Traktoren und vieles mehr – alles aus ökologisch einwandfreiem Holz, das nicht selten aus Gärten der Umgebung stammt.Auch Frieda ist aus Birnbaumholz aus dem Geiseltal zum „Leben erweckt“ worden ...
Friedas Haltung ist übrigens königlich, weshalb ihr Steffen Schmidt wohl auch ein Krönchen aufgesetzt hat.

Aber vielleicht war das der Chef ja gar nicht selbst. Auch seine Ehefrau Anke Schmidt steuert neue Motive bei und zeichnet oft die Figuren.  Und sie geht – wie sie selbst sagt – mit manchen Spielzeugen mehrere Jahre „schwanger“, ehe sie diese so auf Papier gebannt hat, wie sie es sich vorgestellt hat. Die Umsetzung als Holzfigur liegt dann in der Hand ihres Mannes Steffen. Sohn Martin, inzwischen in der Berufsausbildung, hielt sich als kleiner Steppke mit seinen Wünschen für tolles Spielzeug nicht zurück und ließ den Papa wissen, womit es sich besonders gut spielen lässt.

Eines seiner Lieblingsspielzeuge war der Schaukelbär „Hugo“, ein Unikat aus Erle, und – weil eines der allerersten Teile der Firmengeschichte – heute bei Schmidts so etwas wie ein Familienmitglied. So wie „Hugo“, Igel, Schildkröte, Elefant, Pferde, Auto, Eisenbahn, Traktor (mit oder ohne) Anhänger, Puppenhaus und Bauernhof, oder die Puppenmöbel, sowie das eine oder andere auf Kundenwunsch gefertigte Einzelstück – sie alle sind nicht zuletzt deshalb so faszinierend, weil sie durch ihr tolles Material überzeugen.

„Ich bin immer auf der Suche nach Obsthölzern. Das Holz wird mir von Gartenbesitzern angeboten, wenn Birne, Apfel, Kirsche, Walnuss etc. zu groß geworden sind und weichen müssen. Nach der Lagerung und Trocknung entsteht daraus in Kleinserie faszinierendes, ökologisch einwandfreies und Natur belassenes Holzspielzeug für Generationen“, weiß Steffen Schmidt.

Auch auf den Einsatz von Metallverbindungen an seinen Spielzeugen verzichtet er (die einzige Ausnahme bildet hier das Puppenhaus). Die Oberflächen werden nach dem letzten Handschliff mit Leinöl (es hat Lebensmittelstandard) behandelt. Alle Spielsachen können auch unbehandelt erworben werden. Somit sind der Fantasie beim Gestalten Türen und Tore geöffnet für die eigenen Wünsche.

Zum Einsatz kommen aber Schafwolle und Leder, die z.B. als Mähne oder Fell am Spielzeug auftauchen. Auch hier gilt: Unbehandelt und naturbelassen muss es sein. Es kommen nur pflanzlich gegerbte und pflanzlich gefärbte Naturprodukte in Betracht. Die Zahl derer, die ihren Kindern heute sinnvolles und vor allem unbedenkliches Spiel­­zeug in die Hände geben wollen (... und hast du nicht gesehen, testet so ein kleiner Mensch ganz schnell mal seine nagelneuen Zähnchen drauf), nimmt zu. Diese Erfahrung haben Steffen und Anke Schmidt gemacht und sehen darin ihre „Nische“.

Das Holzspielzeug aus Oechlitz ist übrigens nur auf Kunsthandwerker-, Töpfermärkten und ausgewählten Weihnachtsmärkten, in der Heimatregion unter anderem auf dem „Merseburger Rabenmarkt®“, den Steffen und Anke Schmidt seit 2007 veranstalten, zu erwerben. Nicht wenige Kunden fahren dann extra dort hin. Die Termine übers Jahr hin findet man auf der Homepage www.schmidtspielezeit.de.
Hauptsächlich zwischen Tangermünde und Dresden unterwegs, sind Steffen und Anke Schmidt aber auch auf ausgewählten Veranstaltungen in den alten Bundesländern präsent.

Doch egal, ob in Ost oder West: Kinder wie Eltern (Großeltern inklusive) lieben die hölzernen „Persönlichkeiten“ aus dem Geiseltal gleichermaßen. „Wer erst einmal eines der superglatten, gut greifbaren Holztierchen in der Hand hatte, möchte es auch behalten“, freut sich der 48-jährige gelernte Tischler, für den der Holzberuf übrigens die zweite Karriere seines Arbeitslebens ist, und mit dem er sehr glücklich ist.

Ente „Frieda“ kann das guten Gewissens bestätigen!  Nur, dass er sie künftig ohne ihr Krönchen herstellen will, nimmt Frieda ihrem „Chef“ krumm. „Einfach zu viel Arbeitsaufwand beim Glätten!“, hat der gemeint und ihr versprochen, sie nach dem zeichnerischen „Lifting“ in Zukunft mindestens genauso schön aussehen zu lassen, wie in den Jahren zuvor. Nur ein bisschen anders halt ...

Info:
www.schmidtspielezeit.de

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