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Wochenspiegel > Unser Land > Ski- und Rodelgeschichte im Harz >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 02.09.2016 um 16:34:53

Ski- und Rodelgeschichte im Harz

Mit mehr als 250 Wintersportexponaten ist das Ski- und Heimatmuseum in Friedrichsbrunn nicht nur das bedeutendste Ski-Museum des Harzes, sondern auch das einzige Ski- und Wintersportmuseum im Land Sachsen-Anhalt. Mit mehr als 250 Wintersportexponaten ist das Ski- und Heimatmuseum in Friedrichsbrunn nicht nur das bedeutendste Ski-Museum des Harzes, sondern auch das einzige Ski- und Wintersportmuseum im Land Sachsen-Anhalt.
Foto: Thomas Weißenborn Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Das Ski-und Heimatmuseum in der Hauptstraße 61b in Friedrichsbrunn wurde im Oktober 1997 der Öffentlichkeit übergeben. Es befindet sich in der ältesten ehemaligen Privatpension des Ortes, der Pension Dippe. In den ersten Räumen befindet sich das Heimatmuseum mit Ortsmodellen und Gegenständen zur geschichtlichen Entwicklung Friedrichsbrunns ab 1775. 

Sehenswert ist auch die Darstellung der Siedlungsgeschichte des Ramberggebietes, der Gründung des Ortes durch Friedrich den Großen und die Entwicklung Friedrichsbrunn zum Kurort. Dokumente historischer Arbeitsgeräte der  Waldarbeiter, Steinmetzte, Stockmacher und Bauern sowie Bilder und Fotografien veranschaulichen das berufliche, gesellschaftliche und kulturelle Leben der Bürger des Ortes in den zurückliegenden 200 Jahren. Die aus einer umfangreichen, privaten Sammlung stammenden Skier, Rodelschlitten, Bilddokumente, Urkunden und Wintersportgeräte bilden den Grundstock der zweiten Abteilung des Museums über die Entwicklung Friedrichsbrunns zum beliebten Wintersportort des Ostharzes. Gerald Fritsch hat die Sammlung in über 60 Jahren zusammengetragen. Vom historischen Stemmloch-Tourenski um 1900, Seehundsteigfellen, Klappskieren der 1920er Jahre bis zu Langlaufskiern der 50er bis 70er Jahre, Skischuhen und historischer Bekleidung, gewinnt der Besucher eine fast lückenlose Übersicht über Wintersportausrüstungen der letzten 100 Jahre. Historische Schlitten ab 1885, ein Zweierbob der 1920er Jahre, Rennrodelschlitten der ehemaligen DDR und eine gestiftete komplette Ausrüstung des Friedrichsbrunner Winter-Bergrettungsdienstes von 1955 ergänzen die umfangreiche Sammlung des Skimuseums.

Darüber hinaus gibt es auch ein Vogelkabinett. Es zeigt historische Präparate von Greifvögeln und Eulen. Sing- und Rabenvögel sowie verschiedene Spechtarten ergänzen die Vogelsammlung. In weiteren Räumen lernt der Besucher naturkundliche Sehenswürdigkeiten der sechs Friedrichsbrunner Rundwanderwegen kennen.

Auf wechselnden Sonderausstellungen entdeckt der Besucher  u.a. altes Spielzeug, historische Holzarbeiten. Weiteres historisches Material sammeln, zu sichten, zu bewahren, zu pflegen und darzustellen wird auch in Zukunft die Aufgabe des Ski-und Heimatmuseums Friedrichsbrunn sein.
 
Das Gebiet des späteren Ortes Friedrichsbrunn gehörte, wie das gesamte übrige Ramberggebiet, seit 961 zum Stift Quedlinburg. Von 1133 bis 1599 kam es zur Grafschaft Regenstein. Über viele Jahre wechselte dieses Gebiet durch Kleinkriege und Streitigkeiten den Besitzer. Vier Burgen, drei Klöster und zehn Dörfer durchsetzten das einst geschlossene Waldgebiet des Rambergs.

Die ersten Kurgäste kamen um 1890 nach Friedrichsbrunn. Bald zierten Holzveranden die alten Kolonistenhäuser, wohlhabende Quedlinburger Bürger bauten im Oberdorf ein Villenviertel. Mit dem Sanatorium Dr. Strohkorb, dem Brockenblick, Jungs Hotel, dem Kinderheim, dem Kurhaus entstanden die größeren Erholungseinrichtungen.

Die Entwicklung vom preußischen Kolonistendorf zum Luftkurort, die traditionellen Berufe der Friedrichsbrunner und das Alltagsleben versucht das Heimatmuseum mit zeitgenössischen Dokumenten, typischen Gegenständen und Modellen zu veranschaulichen.
 
Infos:
Ski- und Heimatmuseum Friedrichsbrunn
06502 Thale / OT Friedrichsbrunn
Hauptstraße 61b
Telefon: 039487 745497

 
 
 
 

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