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Wochenspiegel > Unser Land > Auf dem Dach von Bitterfeld-Wolfen - Bitterfeld hat den Bogen raus >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 08.09.2016 um 16:10:12

Auf dem Dach von Bitterfeld-Wolfen - Bitterfeld hat den Bogen raus

So sieht es aus, das Original vom Bitterfelder Bogen, mittlerweile zieren zahlreiche Modelle das Original. Die schwungvolle stählerne Bogenkonstruktion erinnert an eine Brückenarchitektur mit Hang zur Baggerschaufel, einem Schwibbogen oder einem ruhenden Schmetterling.   So sieht es aus, das Original vom Bitterfelder Bogen, mittlerweile zieren zahlreiche Modelle das Original. Die schwungvolle stählerne Bogenkonstruktion erinnert an eine Brückenarchitektur mit Hang zur Baggerschaufel, einem Schwibbogen oder einem ruhenden Schmetterling.
Foto: Thomas Schmidt
Der Bitterfeld Bogen gibt seit 10 Jahren Ausblicke auf die Region. Eine Feier mit vielen Gästen und Protagonisten erinnert an das Wahrzeichen.

Bitterfeld (ts).
Im August 2006 wurde ein besonderes Kunstwerk der Öffentlichkeit übergeben. Mit dem "Bitterfelder Bogen", der eigentlich auf Holzweißiger Grund und Boden steht, schuf der Künstler Prof. Claus Bury aus Frankfurt am Main auf einer ehemaligen Hochkippe einen einzigartigen Aussichtspunkt über die neu entstandene Kultur- und Seenlandschaft der Region. Alle Wege auf dem 28 Meter hohen Bauwerk sind stufenlos und von metallenen Geländern aus engen rhythmischen Stabgittern gesichert.

Die schwungvolle stählerne Bogenkonstruktion, die aus der Ferne an eine Brückenarchitektur erinnert, stützt sich auf zwei diagonal zueinander gestellte, spitz-ovale Flügelformen und staffelt sich in dreifacher Ausführung in die Tiefe. Jede Biegung des insgesamt 540 Meter langen Wanderweges hat eine kleine Plattform, inklusive einer Bank. Die oberste Rampe endet in einem Balkon, der über den Bogen hinausragt und hoch über Bitterfeld zum Verweilen einlädt.

Die begehbare architektonische Skulptur erlaubt dem Besucher eine Vielzahl von Assoziationsmöglichkeiten. Diese reichen vom Greifer eines Braunkohlebaggers, einem überdimensionalen Schwibbogen oder einem auf seinen Flügeln ruhenden Schmetterling. Sie soll die erfolgreiche Umwandlung der Region zu einem neuen Technologie- und wissenschaftlichen Forschungszentrum einerseits sowie zu einer nachhaltigen Natur-, Seen- und Freizeitlandschaft andererseits symbolisieren. Zudem ist sie ein hervorragender Aussichtspunkt.

Der zehnte Geburtstag des Bitterfelder Bogen wurde vor einigen Tagen gefeiert. Mit dabei waren der Schöpfer des Kunstwerkes Klaus Bury, Ministerpräsident Reiner Haseloff und der Wegbereiter und quasi Bauleiter, EWG-Chef Armin Schenk. Wie Landrat Uwe Schulze (alle drei CDU) mitteilt, war es seine Intention für die Region etwas zu schaffen, was nachhaltig wirkt. Das scheint allen gemeinsam gut gelungen zu sein. Eigens zum Jubiläum gab es einen Wettbewerb, wo Modelle und Zeichnungen ausgelobt und prämiert wurden. Ein Ginkgobaum wurde als Symbol der Langlebigkeit für dieses Denkmal gepflanzt. Mit ihm soll die Entwicklung von der Großindustrie und Braunkohle über die Fusion der Umlandgemeinden hin zur touristischen Erschließung der Seenlandschaft symbolisch weiter wachsen.

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