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Wochenspiegel > Unser Land > Denkmäler und große Entdeckungen warten am Sonntag auf die Entdecker >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 11.09.2016 um 11:14:33

Denkmäler und große Entdeckungen warten am Sonntag auf die Entdecker

Die Mitglieder des Heimatvereins Zörbig nehmen  die Mahnung des Innenministers ernst und bevorraten sich im atomsicheren ZV-Bunker aus DDR-Zeiten im Zörbiger Schlossbunker. Die Mitglieder des Heimatvereins Zörbig nehmen die Mahnung des Innenministers ernst und bevorraten sich im atomsicheren ZV-Bunker aus DDR-Zeiten im Zörbiger Schlossbunker.
Foto: Thomas Schmidt
Man hat die Qual der Wahl am Sonntag, den 11. September - Denkmalstag in der Region und es lohnt sich in der Region auf Entdeckungstour zu gehen.

Anhalt-Bitterfeld-Delitzsch (WS/ak/stj/ts).
Mehr als 8.000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten öffnen am Tag des offenen Denkmals am 11. September deutschlandweit ihre Türen. Das teilt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus Bonn als bundesweite Koordinatorin der Aktion mit.

Passend zum Jahresmotto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ können die Besucher vor Ort erleben, wie viele Engagierte auf allen Ebenen nötig sind, um unser bauhistorisches Erbe vor dem Verfall zu bewahren. Der Erfolg des Tags des offenen Denkmals ist selbst ein Paradebeispiel für ein gelungenes Zusammenspiel verschiedener Planungs-partner.
Ohne die Organisatoren der Länder, der Städte und Kommunen, der Initiativen und Vereine, der Kirchengemeinden und viele andere oft ehrenamtlich Engagierte und private Denkmalbesitzer wäre eine so große und flächendeckende Kulturveranstaltung wie der Denkmaltag nicht durchführbar.

Die Kultureinrichtungen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld und der großen Kreisstadt Delitzsch beteiligen sich auch in diesem Jahr mit einer Vielzahl von Angeboten. Sie nehmen darin Bezug auf das aktuelle Motto in den unterschiedlichsten Varianten und Darbietungen, orientierend allerdings auch an der lokalen und regio-nalen Geschichte. Der Eintritt ist übrigens an dem Tag frei.

Anhalt-Bitterfeld-Delitzsch

Aken: In der Akener Kirche St. Nikolai werden am 11. September in der Zeit von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr Führungen nach Bedarf angeboten. Weitere Informationen unter www.kirchenkreis-egeln.de.

Bitterfeld: Das Kreismuseum in Bitterfeld, 1839 erbaut als Mädchenschule, beherbergt seit 1901 das Kreismuseum Bitterfeld. Das Kreismuseum lädt zu einem Streifzug durch die fast 800jährige Geschichte der Stadt Bitterfeld ein. Das Museum zeigt Ausstellungen zur Industrie-, Stadt- und Naturgeschichte und Geologie sowie zur Bitterfelder Tradition der Wasserstoffballonfahrt.

Bitterfeld: Darüber hinaus wird im Bitterfelder Bernsteinkeller über die Bernsteinförderung im ehemaligen Tagebau Goitzsche informiert und es werden besondere Einschlüsse und Bernsteine gezeigt. Das Kreismuseum Bitterfeld und der Verein PePe-aktiv e. V., welcher das Bitterfelder Tiergehege und auch die Minigolfanlage betreibt, haben sich als Kulturakteure in diesem Jahr für ein gemeinsames Angebot zusammengetan, um die Stadt den Besuchern in ihren alten und neuen Facetten zu zeigen. Das Kreismuseum Bitterfeld sowie die aktuelle Sonder-ausstellung “Drei.Rad.Roller. Kinderfahrzeuge vergangener Tage“ können in der Zeit von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr besichtigt werden.

Wolfen: Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen (IFM) bietet bei freiem Eintritt Führungen in seinen musealen Räumlichkeiten an. So können Besucher um 10, 12 und 14 Uhr die Herstellung von Rohfilm anhand originaler Maschinen erleben. Sehenswert sind außerdem die größte öffentlich zugängliche Kamerasammlung Sachsen-Anhalts sowie die Ausstellung zur Industriegeschichte der Region Bitterfeld-Wolfen. Die Sonderausstellung Indian Wildlife Photography - Die Naturwelt Indiens zeigt zudem die Ergebnisse des Fotowettbewerbs der indischen Fotogesellschaft „Photomuse“. Etwa 60 Fotografien entführen den Betrachter in die einzigartige Naturwelt Indiens. Diese Ausstellung wird erstmals im Industrie- und Filmmuseum Wolfen präsentiert. Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen befindet sich in einem ehemaligen Produktionsgebäude, in dem 1936 der erste moderne FARBfilm der Welt produziert worden ist. Außerdem wurde vor 50 Jahren das Markenzeichen ORWO für die Filme aus Wolfen eingeführt. Der Eintritt ist am Tag des offenen Denkmals frei. Kontakt: Industrie- und Filmmuseum Wolfen Bunsenstr. 4, 06766 Bitterfeld-Wolfen, Tel.: 03494 - 63 64 46 www.ifm-wolfen. de.

Wolfen: Der Kultur- und Heimatverein Wolfen e.V. und der Briefmarkenverein Wolfen gestalten in Zusammenarbeit mit der Stadt Bitterfeld-Wolfen, dem Heimatverein Thalheim und dem Malverein „Neue Schenke“ eine Ausstellung zum diesjährigen bundesweiten Thema „Denkmale schützen“ in der Wandelhalle des Städtischen Kulturhaus in Wolfen. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr machen sie die Besucher vertraut mit den Denkmalen der Stadt.

Bitterfeld-Holzweißig: Weiter öffnen in Bitterfeld-Wolfen die Musikschule Gottfried Kirchhoff (10 bis 16 Uhr), die Ev. Stadtkirche Bitterfeld (12 bis 18 Uhr), die Evangelischen Kirche Bobbau (10 Uhr bis 16 Uhr), die Ev. Kirche Holzweißig (10 bis 16 Uhr) und die Bauermeister-Gedächtniskirche (10 bis 12 Uhr) am bundesweiten Denkmalstag ihre Pforten. Weitere Informationen unter www.bitterfeld-wolfen.de.

Köthen: In Köthen ist am Denkmalstag auch das Köthe-ner Rathaus für Besucher ge-öffnet. Interessierte können in der Zeit von 10 bis 16 Uhr das um 1900 erbaute Gebäude besichtigen. Jeweils 10.30, 13.30 Uhr und 15 Uhr finden zudem Führungen durch das Rathaus statt, bei denen unter anderem das Trauzimmer, der Ratssaal und je nach Wetterlage auch der Turm besichtigt werden können. Treffpunkt für die Führungen ist das Foyer des Rathauses.

Köthen: In der Kath. Schloss-und Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt können Besucher am 11. September um 10 Uhr den Gottesdienst, um 12 Uhr das Angelus-Geläut mit Gebet mit anschließender Besichtigung der Glocken und Stahlstabgeläut, um 16 Uhr Orgelmusik und ab 17 Uhr eine Vesper zu Ehren des Ordensgründers der Malteser, Bruder Gerhard, erleben. Zudem werden Führungen jeweils um 11.30 und 14.30 Uhr durch Pfarrer Armin Kens-bock, Herrn und Frau Thaut angeboten.

Köthen: Die Musikschule Johann Sebastian Bach ist am Tag des offenen Denkmals von 11 bis 13 Uhr für Besucher geöffnet. Um 11 Uhr erfolgt eine musikalische Eröffnung im Hofkapellensaal und ab 11.15 Uhr können sich Interessenten einen Vortrag über die Sanierung des ehemaligen Marstalls im Köthener Schloss durch das Atelier für Architektur und Denkmalpflege anhören. Um 12.30 Uhr führt dann Musik-schulleiter Andreas Hardelt durch die Musikschule.
In Frenz bei Köthen wird die restaurierte Kirchturmuhr in einem Gottesdienst um 14.00 Uhr wieder in Dienst genommen. Weitere Informationen unter www.koethen-anhalt.de

Raguhn-Jeßnitz: In Raguhn-Jeßnitz öffnen die Ev. Dorfkirche Priorau (10 bis 18 Uhr), die Ev. Dorfkirche Schierau (13 bis 18 Uhr), die Ev. Dorfkirche St. Jakobus Kleckewitz (9 bis 17 Uhr), die Ev. St.-Georg-Stadtkirche Raguhn (9 bis 13 Uhr) und die St.-Marien-Kirche Raguhn (9.30 bis 15 Uhr) ihre Türen. Weitere Informationen unter www.raguhn-jessnitz.de.

Brehna: Zum Tag des offenen Denkmals werden in Brehna sowohl die „Hädicke-Mühle“ als auch die „Schmidt-Mühle“ geöffnet. Während der Öffnungszeiten finden in beiden Mühlen Führungen statt, bei denen die Mühlentechnik fachkundig vorgestellt wird und auch für das leibliche Wohl der Gäste wird gesorgt.  14 Uhr erwartet die Besucher an der „Schmidt-Mühle“ ein ganz besonderes, einmaliges Erlebnis: die Flügel der Mühle werden sich im Wind, der dann hoffentlich ordentlich bläst, drehen. Möglich wird dies, weil die Mühleflügel in diesem Jahr extra für den „Tag des offenen Denkmals“ mit 44 sogenannten Jungferntüren beplankt werden und der Wind so eine Angriffsfläche vorfindet, um die Flügel in Bewegung zu setzen. Diese 44 „Jungferntüren“ sind aber nicht schlichte Bretter, sondern farbenfrohe Kunstwerke, die Kinder aus Brehna und Umgebung gemalt haben. Der Heimat- und Geschichtsverein lädt insbesondere die kleinen Künstler, aber selbstverständlich auch ihre Eltern und alle, die sich dieses Ereignis nicht entgehen lassen möchten, herzlich ein, dabei zu sein, wenn sich die „bunten Flügel im Sommerwind“ drehen. Öffnungszeiten:  „Hädicke-Mühle“ (Quetzer Weg 9): 10-18 Uhr.  „Schmidt-Mühle“ (Alte B 100): 10-17 Uhr.

Beyersdorf-Brehna: Anlässlich des Tages des Offenen Denkmals öffnen in Sandersdorf-Brehna die Stadt- und Klosterkirche Brehna (10 bis16 Uhr, Dorfkirche Beyersdorf (14 bis 17 Uhr) und die Dorfkirche Ramsin (10 bis16 Uhr) ihre Pforten. Weitere Informationen unter www.sandersdorf-breh-na.de.

Wörbzig: Das Rittergut Wörbzig ist am Denkmalstag von 10 bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Privatdozent Dr. Jörn Weinert (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) hält dort 11 Uhr einen Vortrag über einen Hexenprozess aus dem Jahr 1618. Vor dem Inquisitionsgericht in Barby soll eine Wörbzigerin gestanden haben. Weiter gibt es an dem Tag auf dem Gut mit seiner fast 900-jähriger Geschichte um 12 Uhr eine Führung durch Christian Wage.

Gröbzig: Der Gröbziger Schlossturm, welcher im Volksmund Mauseturm genannt wird, ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Besucher können dort im Nebengebäude des Schlossturms eine Sonderausstellung mit Schauwerkstatt unter dem Motto „200 Jahre Tischlerhandwerk - Ein Familienbetrieb gewährt Einblicke durch sechs Generationen Handwerkskunst“ bestaunen.

Zerbst: Das Gymnasium Francisceum mit der Francisceumsbibliothek Zerbst (10 bis 17 Uhr) befindet in einem ehemaligen Franziskanerkloster in Zerbst. Von 1532 – 1798 befand sich dort die Johannisschule und das Gymnasium illustre, gegründet 1582 als Anhaltische Landesuniversität mit Bibliothek. Im Jahr 1803 begann auf Initiative des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau der Umbau der Klosterkirche zu einer modernen Schule. Diese wurde im Jahr 1936 nach ihm als Francisceum benannt. Seit dem Jahr 1976 ist die Francisceumsbibliothek Zerbst eine öffentliche wissenschaftliche Bibliothek, welche Bücher, Schriften und Buchkunst aus zwölf Jahrhunderten in ihrem Bestand aufweist. Es erfolgen Führungen die historische Bibliothek mit ihren bibliophilen Schätzen aus zwölf Jahrhunderten und die Präsentation einer Ausstellung von restaurierten und restaurierungswürdigen Werken der Bibliothek. Weitere Informationen unter www.stadt-zerbst.de

Zörbig: In Zörbig ist am Denkmalstag der Hallescher Turm (um 1556 errichtet) in der Lange Straße von 10 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Die Mitglieder des Heimatvereins Zörbig nehmen am Tag des offenen Denkmals die Mahnung des Innenministers ernst und bevorraten sich im atomsicheren ZV-Bunker aus DDR-Zeiten im Zörbiger Schloss. Von dieser Aktion können sich Besucher des Schlosses selbst überzeugen. Ab 11. Uhr beginnt die Einlagerung von Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen. Außerdem gibt’s im Museum die Sonderausstellung „Mit Brief und Siegel“ und eine Besteigung vom Schlossturms oder der Gang in das ehemalige Gerichtsgefängnis ist von 10 bis 18 möglich.
Löberitz-Spören: In Löberitz können Interessenten im Schachmuseum (9 bis 17 Uhr) die Darstellung der Schachtradition im Löberitzer und dem mitteldeutschen Raum mit Exponaten von ideellem, geschichtlichem und regionalem Wert bestaunen. Weiter ist im Zörbiger Ortsteil Spören zudem die Heimatstube von 10 bis 18 Uhr für Besucher zugänglich. Weitere Informationen unter www.stadt-zoerbig. de.

Gut Mößlitz: Der 11. September offenbart historische Geschichte auf dem historischem Rittergut in Mößlitz. Hier kann man nach vergangener Zeiten und verborgenen "Schätzen" suchen und das historische Ambiente des Gutsparks mit all seinen Möglichkeiten genießen... Fragen dazu beantworteten an diesem Tag die Mitglieder des Fördervereins. Spannend wird es bei den Führungen durch die historischen Gemäuer des alten Rittergutes. Der ständig wachsende Museumspfad verrät so manches Zeitzeugnis. Alles Original und in farbgetreuer Gestaltung aus längst vergangenen Zeiten. Es gilt so manche weitere Überraschung zu entdecken. Wer möchte kann den historischen Backofen bestaunen und sich an/in/um die Kaffeestube herum beköstigen lassen.

Delitzsch: Auch in Delitzsch öffnen Denkmale am Denkmalstag ihre Pforten. Das Museum Barockschloss Delitzsch hat von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ finden drei Führungen jeweils um 11 Uhr, 13.30 Uhr und 15 Uhr statt.

Delitzsch: In Ev. Kirche St. Peter und Paul feiert die Evangelische Kirchengemeinde um 10 Uhr einen Gottesdienst in der Stadtkirche. Danach ist „Offene Kirche“ bis 17 Uhr mit laufenden Kirchenführungen und um 17 Uhr beginnt ein Konzert zum Tag des Liedes.

Delitzsch: Die Hospitalkirche St. Georg ist von 8 bis 19 Uhr geöffnet. Nach vorherigen Anmeldungen sind Führungen möglich und die Katholische Kirche St. Marien ist von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Delitzsch: In der Kirche Spröda (13 Uhr) bis 17 Uhr) findet zudem um eine Führung durch das Gotteshaus statt und um 15 Uhr hält Günther Wagner einen Vortrag über den Jahn-Gedenkstein in der Spröde. Weitere Informationen gibt’s unter www. delitzsch.de.
 

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