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Wochenspiegel > Unser Land > Nach 25 Jahren: Wiederaufbau der Franckeschen Stiftungen steht vor dem Abschluss >
Susanne Christmann Susanne Christmann
aktualisiert am 21.03.2017 um 15:22:45

Nach 25 Jahren: Wiederaufbau der Franckeschen Stiftungen steht vor dem Abschluss

Wenn das einstige Druckereigebäude fertig saniert ist, haben die Stiftungen viel neuen Platz für wertvolle Sammlungen und Archivalien.  Wenn das einstige Druckereigebäude fertig saniert ist, haben die Stiftungen viel neuen Platz für wertvolle Sammlungen und Archivalien.
Foto: S. Christmann Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder)
Halle (sc). 250 Millionen D-Mark werde der umfassende Wiederaufbau der Franckeschen Stiftungen kosten und dauern werde dies etwa 25 Jahre. Das prognostizierte Paul Raabe einst, als er die Arbeiten zur Sanierung der historischen Schulstadt an-schob. Damit habe er gar nicht so falsch gelegen, erklärten der heutige Stiftungsdirektor Thomas-Müller-Bahlke und Kuratoriums-Vorsitzender Helmut Obst am verangenen  Montag bei der Verkündung der Finanzierung der letzten drei zu sanierenden Gebäude.

Denn letztendlich seien es ca. 150 Millionen Euro, die für die Wiederherrichtung der 50 Gebäude und Gebäudeteile aufzubringen waren. Und wenn 2020 auch die letzten drei Häuser - die Druckerei sowie das kleine und das große Scheunenhaus - wieder wie neu glänzen, dann hat Raabe auch die Zeit, die der vollständige Wiederaufbau brauchen würde, bis auf wenige Jahre genau geschätzt. Für Helmut Obst ist dieser gelungene Wiederaufbau Beleg dafür, dass auch in heutiger Zeit noch Zeichen und Wunder geschehen würden; realistische Wunder zwar, aber doch eben Wunder. Sechs Millionen Euro geben jeweils Bund und Land für die drei Häuser. Das Druckereihaus soll einst Platz für die Sammlungen der Stiftungen in Archiv und Bibliothek sowie für museums-pädagogische Angebote bieten; die kleine Scheune möchte vor allem die Kulturstiftung des Bundes für Veranstaltungen nutzen, während das große Scheunengebäude flexibel für verschiedende Angebote zu nutzen sein soll.

Der Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Rainer Robra, unterstrich zum Pressetermin die Bedeutung der Arbeit der Franckeschen Stiftungen als kultureller Bildungskosmos: „Mit den Franckeschen Stiftungen verfügen wir im Herzen Halles über ein einzigartiges Ensemble von Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen, in denen heute noch an das Bildungsideal ihres Gründers angeknüpft wird. Der Landesregierung war es daher ein besonders wichtiges Anliegen, das materielle und immaterielle Erbe von August Hermann Francke zu bewahren und fit für die Zukunft zu machen."




 

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