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Torsten Waschinski Torsten Waschinski
aktualisiert am 24.05.2017 um 19:10:21

Altes Electricitäts-Werk in Aken: Historisches Gebäude ziert den touristischen Rundweg

Das von außen frisch sanierte E-Werk in der Akener Hafenstraße samt Schautafel bildet einen Hingucker nicht nur für Touristen. Das von außen frisch sanierte E-Werk in der Akener Hafenstraße samt Schautafel bildet einen Hingucker nicht nur für Touristen.
Foto: Torsten Waschinski Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder) Galerie (8 Bilder)
Markanter Punkt am Elberadweg erstrahlt nach viel Engagement wieder.

Aken (TW).
„Wir haben mit der denkmalgerechten Fassa­den­instandsetzung unseres E-Werkes eine touristische Sehenswürdigkeit geschaffen, die ein wesentliches Stück Zeitgeschichte unserer Stadt Aken darstellt.“ Mit diesen Worten umschreibt Akens Bürgermeis­ter Jan-Hendrik Bahn eine Feierstunde an der Hafenstraße.

Das Electricitäts-Werk, historisch noch mit C geschrieben, ziert eine sanierte Fassade. Bahn erklärt: „Hans-Jürgen Lorenz, der sich mir selbst in unserem ersten Gespräch als letzter Zeitzeuge des E-Werkes oder ‚roter Blitz‘ vorgestellt hat, hat mit großem Engagement und Eigeninitiative einen enormen Spendenbetrag von 5.000 Euro gesammelt.“ Und Bahn ist sich sicher, dass sich diese einmalige Leistung im instand gesetzten E-Werk widerspiegelt.

 

Der Bürgermeister selbst enthüllte den historischen Schriftzug in gut zehn bis 15 Meter Höhe. Zudem versprach er, dass die noch freie Stelle darunter bald wieder ein Emblem der Stadt Aken zieren würde - ob nun Wappen oder Dienstsiegel genannt.

Das E-Werk soll fester Bestandteil des Schifferstadt-Rundweges sein, der im Rahmen eines touristischen Informations- und Leitsystems durch den Stadtrat auf den Weg bebracht wurde.

Eine lnformationstafel wird nach Meinung des Bürgermeis­ters vielen Touristen, die zukünftig über die neue Strecke des Elberadweges von Breitenhagen kommen, einen interessanten Stopp bieten.


Aus der Chronik:
 
  • 1897: Bau des E-Werkes durch eine Berliner Firma; über Riemenantrieb trieben zwei Dampfmaschinen zwei Gleichstrom-Dynamogeneratoren an; auf dem Akener markt erstrahlte eine Lichtbogenlampe.
  • 1899: Eduard Rühling kaufte das E-Werk.
  • 1905: Verkauf an Firma Körting in Hannover; alte Dampfanlage wurde abgerissen und durch Sauggasgeneratoren ersetzt; umfangreiche Erweiterung des Werkes.
  • 1922: E-Werk wird von Überlandzentrale Dessau mit 15.000 Volt gespeist; innerhalb der Stadtmauer floss Gleichstrom, außerhalb Wechselstrom.
  • 1930: Die brandenburgische Electricitäts-Gas-Wasserwerk Aktiengesellschaft Berlin übernahm das Werk.
  • 1945: Nach dem Zweiten Weltkrieg hat die Energieversorgung Dessau das Werk übernommen.
  • 1960 bis 1965: Altstadt wurde auf Wechselstrom umgestellt und das Werk geschlossen.
  • 1965 bis 1985: E-Werk diente nur noch als Stützpunkt zur Betreuung von Außenanlagen.
  • 1985 bis 1990: Gebäude wurde entkernt und zum Polytechnischen Kabinett umgestaltet.
  • 1990: Stadt Aken übernimmt das gesamte Gelände und errichtet hier einen städtischen Bauhof.

Im Video zur Fassadeneinweihung kommen neben Bürgermeister Bahn auch der ehemalige Museumsleiter Klaus-Dieter Bielstein und Planer René Zein zu Wort.

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