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Wochenspiegel > Unser Land > Westernreiten ist im Kommen >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 21.08.2017 um 12:56:03

Westernreiten ist im Kommen

Das Westernreiten haben sie im Blut, Matthias „Matjes“ Haring und seine Frau Claudia. Beide betreiben die MC Hawk Ranch in Roitzsch bei Bitterfeld und geben dabei auch Anfänger- und Fortgeschrittenenreitunterricht. Das Westernreiten haben sie im Blut, Matthias „Matjes“ Haring und seine Frau Claudia. Beide betreiben die MC Hawk Ranch in Roitzsch bei Bitterfeld und geben dabei auch Anfänger- und Fortgeschrittenenreitunterricht.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Lagerfeuerromantik und reiten wie die Cowboys. Auch in Roitzsch bei Bitterfeld gibt es eine Westernranch, die MC Hawk Ranch.

Roitzsch (ts).
  Das Westernreiten erfreut sich auch in unserer Region immer größerer Beliebtheit. Matthias Haring ist schon seit fast 20 Jahren begeisterter Westernreiter und hält im Augenblick acht Westernpferde auf seinem Anwesen in Roitzsch bei Bitterfeld. Vor einigen Jahren bauten er und seine Frau Claudia noch eine Reithalle mit Reiningboden, die für das Training im Westernreiten geeignet ist und beide gründeten im Jahr 2014 die MC Hawk Ranch.Staub wirbelt auf. Reiter und Pferd kreisen im Halbmond um die gemeinsame Achse. Matthias Haring dreht auf seiner Ranch seine Runden. Die meisten nennen ihn nur ‚Matjes‘ und man spürt, dass er diesen, seinen Lebenstraum, auch verinnerlicht.

Matthias Haring trainiert mit seinen QH-Wallachen „Jacko“ und „Holly“ Anfänger und Fortgeschrittene auf seiner Ranch. QH steht für Quarter Horse. Das ist eine der weltweit meist verbreitetsten Pferderassen mit einem Stockmaß (die Höhe vom Erdboden bis zum Übergang vom Hals zum Rücken) von 1,45 - 1,60 m und in allen Farben, außer Schecken. Grundsätzlich kann jedes beliebige Pferd in der Westernreitweise ausgebildet und geritten werden.

Wie ‚Matjes‘ meint ist es wichtig, dass das Pferd konditionell und mental in der Lage ist, die hohen Anforderungen der Ausbildung zu erfüllen. Ein Westernpferd sollte intelligent und sensibel reagieren. Es sollte seinem Reiter ein großes Vertrauen entgegenbringen und lernwillig sein. „Beim Westernreiten sind eine hohe Konzentrationsfähigkeit und vor allem auch Nervenstärke gefragt“, meint ´Matjes´. Neben den Quarter Horses gibt es noch die Rassen Paint Horses und Appaloosas. Doch was genau ist Westernreiten eigentlich?

Das Westernreiten ist eine Reitdisziplin, die sich aus verschiedenen Reitweisen entwickelt hat. Westernreiten ist eine, die sich an die Arbeitsweise der Cowboys anlehnt. Da spielen Indianer genauso wie Spanier und Mexikaner mit rein das typische Reiten mit einer Hand kommt daher, dass die Cowboys eine Hand brauchen, um das Lasso zu halten. Der Reitstil unterscheidet sich stark von der traditionellen Englischen Reitweise, bei der viel mehr mit Schenkeln, Zügeln und anderen Hilfen auf das Pferd eingewirkt wird. Westernreitpferde sind darauf trainiert, auf Impulse des Reiters weitgehend ohne Zügel und auf kleinste Schenkelhilfen und Gewichtsverlagerungen zu reagieren.

Die einhändige Zügelführung, das so genannte Neck-Reining bedeutet, dass der Zügel auf der einen Seite angelegt und auf der anderen Seite geöffnet wird. So wird das Pferd gelenkt. Dazu kommen schnelle Drehungen bis zum Spin (schnelle 360°-Drehungen auf der Hinterhand). Typisch Western ist auch der Jog. Ein besonders langsamer, fast schon behäbiger Trab. Eine typische Reitweise der Cowboys, weil diese sehr bequem zu sitzen ist.  Das wichtigste und typischste beim Westernreiten sind die Impulse. Das Pferd bekommt vom Reiter einen Impuls und soll dann die gewünschte Bewegung so lange beibehalten, bis ein neuer Impuls kommt.

Die wichtigsten Impulssignale sind das Anreiten, Schritt zu Trab, Trab zu Galopp, Neue Richtung, Langsamer werden, Stopp und Rückwärts. Beim Westernreiten gibt es auch verschiedene Disziplinen. Das sind das Reining, der Trail, Western Pleasure, Horsemanship, Riding, Versatility Ranch Horse, Showmanship at Halter und das Cutting. Der typische Look für Westernreiter sind Bootcut Jeans, Gürtel, Boots und Sporen sowie typischerweise auch ein Cowboyhut. Der Westernsattel sieht außerdem anders aus als der klassische Sattel. Er hat eine deutlich breitere Sitzfläche und ist dazu relativ schwer jedoch auch deutlich gemütlicher zu sitzen. Das ist nachvollziehbar, denn die Cowboys mussten früher viele Stunden im Sattel ausharren können.

Auf der Roitzscher MC Hawk Ranch geht es auf alle Fälle familiär und freundschaftlich zu. Neben ´Matjes´ trainiert noch Daniel Kapferer Westernreitwillige. Heike trainiert Kinder ab elf Jahren und Daniel trainiert zudem unerfahrene und fortgeschrittene Reiter-Pferd-Paare. Claudia Haring ist für die Organisation und das Handling zuständig.  

Wer mehr über das Westernreiten und über die MC Hawk Ranch erfahren möchte, kann das im Internet unter www.mc-hawkranch.de tun.

 

Leserkommentare:


Yvonne:
"Ich kann den Trend auf jeden Fall verstehen! Western Reiten sieht sehr leidenschaftlich und nach großem Spaß aus. Als Kind bin ich öfter geritten und zurzeit packt mich wieder die Lust zum Reiten. Vielleicht ist ja Western auch das Richtige für mich. Viele Grüße Yvonne"


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