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Wochenspiegel > Unser Land > Kartoffeln aus dem Salzlandkreis >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 06.09.2017 um 12:11:34

Kartoffeln aus dem Salzlandkreis

Eine Vielzahl verschiedener Kartoffelsorten wird in Gerbitz bei Nienburg (Saale) angebaut.
Seit 26 Jahren versorgt Diplomingenieur Matthias Pitschke private Kunden, Restaurants und 
Supermärkte mit den leckeren Knollen aus eigenem Anbau.
Eine Vielzahl verschiedener Kartoffelsorten wird in Gerbitz bei Nienburg (Saale) angebaut. Seit 26 Jahren versorgt Diplomingenieur Matthias Pitschke private Kunden, Restaurants und Supermärkte mit den leckeren Knollen aus eigenem Anbau.
Foto: Thomas Weißenborn Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)

Kartoffeln gehören heute zu unseren Grundnahrungsmitteln. Das war nicht immer so. Bis zur Entdeckung Amerikas im 16. Jahrhundert waren die leckeren und gesunden Knollen in Europa völlig unbekannt. Die Kartoffel stammt ursprünglich aus Südamerika. Hier wurde sie seit Jahrtausenden angebaut und war ein wichtiges Grundnahrungsmittel für die gesamte Bevölkerung.

Auch nach der Entdeckung der Frucht für den europäischen Markt dauerte es lange, ehe sich die exotische Knolle auf unserem Kontinent durchsetzte und vor allem als essbar akzeptiert wurde. Friedrich der Große schließlich war es, der die Kartoffel als Nahrung für seine Soldaten aber auch für die arme Bevölkerung entdeckte. Unter Androhung von Strafen setzte er den Anbau zuerst in Schlesien und Pommern durch. Heute gehören Kartoffeln und Kartoffelprodukte ganz selbstverständlich auf unseren Speiseplan. Im Handel sind zahlreiche Sorten erhältlich.

Einer der regionalen Produzenten von Kartoffeln ist Matthias Pitschke aus Gerbitz bei Nienburg. Er besitzt in Gerbitz einen Vier-Seiten-Hof mit einer Fläche von rund 4 300 Quadratmetern. Die historische Anlage stammt aus dem Jahr 1827. Zwischen 1920 und 1930 wurden die meisten Gebäude erneuert. Zu DDR-Zeiten folgte die Zwangskollektivierung, doch nach der Wende, im Jahr 1991, erhielt die Familie von Matthias Pitschke den Hof des Großvaters zurück. Für die moderne Landwirtschaft war das Anwesen allerdings so nicht zu gebrauchen. Verschiedene Sanierungs- und Umbaumaßnahmen erfolgten in den 1990er Jahren. Unter anderem wurde der ehemalige Kuhstall zum frostsicheren Kartoffellager inklusive Sortieranlage umgebaut. Damit wurde es möglich, während des ganzen Jahres Kartoffeln aufzubereiten, zu lagern und zu verkaufen.

Insgesamt bewirtschaften Matthias Pitschke und seine Mitarbeiter 350 Hektar Ackerfläche in Gerbitz und Umgebung. Angebaut werden Weizen, Gerste, Raps und natürlich Kartoffeln. Diese werden direkt über den angeschlossenen Hofladen in Gerbitz, Wochenmarkthändler, Restaurants und regionale Super-Märkte vermarktet.

Der Hofladen ist Bestandteil des Bauernhofes. Hier finden die Kunden regionale Produkte. In erster Linie natürlich Speisekartoffeln in großer Auswahl. Mehlig kochende, vorwiegend festkochende und festkochende Kartoffeln. Hinzu kommen zur Erntezeit noch einige exotische und farbige Sorten, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Darüber hinaus gibt es Kartoffelschnaps, Kartoffelbier und Kartoffelmarmelade. Au­­ßer­­dem diverse andere Fruchtaufstriche, verschiedene Sorten Wurst im Glas oder geräuchert vom Schwein, Honig von heimischen Imkern, getrocknete Kräuter aus der Region, Schafmilchkäse, Lammknacker und Bratwurst, Räucherkäse aus Cörmigk, Rinderknackwurst, Bio-Ziegenkäse, frische Bio-Vollmilch, Bio-Natur Joghurt, Frischkäse aus Kuhmilch, frische Eier und Nudeln, verschiedene Weine, Liköre und Säfte sowie andere regionale und saisonale Produkte.

Das ganze Sortiment wird alljährlich beim traditionellen Hoffest präsentiert. In diesem Jahr findet es am Samstag, 30. September, von 10 bis 16 Uhr, direkt auf dem Hofgelände in Gerbitz statt. Hier können wieder verschiedene Kartoffelsorten verkostet werden, was bei den zahlreichen Besuchern immer besonders großen Anklang findet. Regionale Anbieter sind vor Ort und verkaufen ihre selbst hergestellten Produkte und auf einer großen Fläche auf dem Innenhof ist historische Landtechnik zu bewundern.

Info:
www.bauernhof-pitschke.de

 

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