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Wochenspiegel > Unser Land > Endlich die Gesellenbriefe in der Hand >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 23.10.2017 um 10:26:32

Endlich die Gesellenbriefe in der Hand

33 Auszubildende, auch im Beruf Fleischer*Innen, haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden. 33 Auszubildende, auch im Beruf Fleischer*Innen, haben ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden.
Foto: Thomas Schmidt
Auszubildende aus sechs Gewerken haben die Gesellenprüfung in Anhalt-Bitterfeld erfolgreich bestanden. Die feierliche Freisprechung bedeutet einen großen Schritt in ein neues Leben.

Bitterfeld (ts).
Im Wasserzentrum Bitterfeld fand die Freisprechung der Auszubildenden in den Berufen Fleischer, Bäcker, Friseure, Tischler, Maurer und Karosserie- und Fahrzeugbauer statt.Dort haben 33 frisch gebackene Gesellinnen und Gesellen ihre Gesellenbriefe und Abschlusszeugnisse erhalten. Kreishandwerksmeister Roland Prokop gratulierte in seiner Festrede den frischgebackenen Junggesellinnen und Junggesellen zur bestandenen Prüfung im Handwerk. Das Handwerk wächst langsam, zu langsam und benötigt gerade diese jungen Fachkräfte: „Bleiben Sie am Handwerk dran und denken Sie an ein lebenslanges Lernen, es wird Ihnen noch oft weiterhelfen und Sie weiterentwickeln“, so der Kreishandwerksmeister.

Fleischer, Bäcker, Friseure, Tischler, Maurer und Karosserie- und Fahrzeugbauer, sie alle sind gefragte kreative Dienstleister für anspruchsvolle Verbraucher. In drei, nicht immer leichten Lehrjahren, haben sie die theoretischen und praktischen Grundlagen ihres Berufes in den Berufsbildenden Schulen sowie in den Ausbildungsbetrieben vor Ort erlernt. Am Ende der Lehrzeit mussten sich alle einer Prüfung stellen, die von den ehrenamtlichen Prüfungskommissionen der Handwerksinnungen in engagierter Arbeit organisiert wurde. Von den 40 Prüfungsteilnehmern haben immerhin 33 das Prüfungsziel erreicht und wurden in die große Familie der Handwerksgesellen aufgenommen.

Ein wichtiger Schritt in ihrem Leben, dies betonte auch die Finanzdezernentin vom Landkreis Anhalt-Bitterfeld, Dr. Sabine Ernst, in ihrem Grußwort. Im Auftrag des Landrates wünschte sie den jüngsten Gesellen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld alles Gute und Teamfähigkeit sowie Durchhaltevermögen. Dem schloss sich auch das Vorstandsmitglied der HWK Halle (Saale), Britta Grahneis, an. Sie ermutigte die jungen Gesellen, nicht mit dem Lernen aufzuhören und sich stets im Interesse der Kunden weiterzubilden. Auch ein zweiminütiges Video im Internet macht keine mehrjährige Ausbildung wett. Die Chancen für eine Karriere im Handwerk stehen so gut wie lange nicht und sollten genutzt werden. Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk meinte: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre, bleiben Sie gesund und vor allem bleiben Sie in der Region, ich lade Sie ein, in Bitterfeld-Wolfen Ihren Lebensmittelpunkt zu finden.“

Fehlenden Fachkräfte kompensieren und mehr Junggesellinnen und Junggesellen im fortschreitenden Zeitalter der Digitalisierung, auch im Handwerk, für die Region gewinnen, das ist das Ziel der Kreishandwerkerschaft Anhalt-Bitterfeld und ihrer Partner.  
„Wir wollen und werden die Region weiter stärken, das ist unser Anspruch und unser Ziel“, so die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft
Carmen Pottel.

 

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