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Wochenspiegel > Unser Land > Für Bierkenner aus nah und fern >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 11.04.2018 um 14:39:51

Für Bierkenner aus nah und fern

Das Brauhaus in Wittenberg ist längst zu einer guten Adresse geworden. An geschichtsträchtiger Stätte, im „Beyerhof“ am Markt 6, wo Anfang des 16. Jahrhunderts der Universitätsprofessor, Zeitgenosse von Martin Luther und Wittenberger Bürgermeister Christian Beyer lebte, wird 500 Jahre später Geselligkeit von Einheimischen und zahlreichen Touristen nach wie vor groß geschrieben und ein ganz besonderer Gerstensaft gebraut.

Äußeres Zeichen dafür sind die gut erkennbare kupferne Sudpfanne und der Läuterböttich, die sich über zwei Etagen erstrecken. Dort entsteht ein Gerstensaft aus erlesenen Rohstoffen, für den der erfahrene Brauer Thomas Hüttenrauch verantwortlich zeichnet. Unter seiner Regie werden drei individuelle Sorten (Wittenberger Original – ein Pils, Wittenberger Dunkel und das Wittenberger Weizen) mehrmals wöchentlich angesetzt und nach ausgiebiger Ruhezeit an die Gäste des Hauses ausgeschenkt. Dazu kommt ein Bier der Saison – das Wittenberger Spezial. Hierzu zählen Fest- oder Sommerbiere. Besonders erfolgreich angeboten wurde in den vergangenen Sommern in Wittenberg ein Pale-Ale, ein mit aromatisiertem Hopfen gebrautes Bier.

„In unserer Brauerei wird Bier handwerklich gebraut“, steht es schwarz auf weiß in der Brauhaus-Speisekarte geschrieben. Wichtiger Rohstoff dafür ist das Brauwasser. „Unser Wasser kommt aus dem Fläming“, sagt Ulf Töpfer (Foto). Der 49-Jährige ist Geschäftsführer des Wittenberger Brauhauses, übrigens einer der ganz wenigen Braustellen zwischen Leipzig und Berlin. Das individuelle Brauverfahren, die ausschließlich nur aus Deutschland stammenden Rohstoffe, die traditionelle Herstellung sowie die Erfahrung von Brauer Hüttenrauch machen den frisch gebrauten Gerstensaft aus der Lutherstadt einzigartig.


Bier auch zum Mitnehmen

Das beliebte Getränk kommt nicht nur frisch gezapft aus dem Hahn zu den Gästen. Das Wittenberger Bier gibt es auch zum Mitnehmen. Das Brauhaus bietet für den Transport eigens drei sogenannte Gebinde an. In speziellen Ein- und Zwei-Liter-Flaschen sowie in einem Fünf-Liter-Partyfass mit eingebauten Zapfhahn lassen sich die Bierspezialitäten aus der Lutherstadt so mit Freuden in den heimischen vier Wänden genießen oder als Präsent verschenken.

Alle Biere sind nach dem deutschen Reinheitsgebot aus dem Jahre 1516 gebraut. Immer beliebter, besonders unter Jugendlichen, werden die sogenannten Craftbiere. Dazu zählen, weil handwerklich in einer kleinen Brauerei produziert, zwar schon jetzt die vier Wittenberger Stammsorten, aber Geschäftsführer Töpfer möchte dieses Segment noch stärker ausbauen. „Vorstellbar wäre ein Leichtbier, das mit weniger Alkohol, aber vollem Geschmack besonders bei Frauen beliebt ist“, sagt er.


Bierseminar mit Diplom

Wer sich ein genaues Bild darüber machen möchte, wie in Wittenberg aus Flämingwasser, Hopfen, Gerste und Malz ein köstliches Getränk entsteht, der kann an einem Bierseminar teilnehmen. Mit einer Führung durch das Brauhaus, Ausführungen zur Geschichte des Gerstensaftes und selbstverständlich der Verkostung aller aktuell in der Lutherstadt verfügbaren produzierten Sorten erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Kunst des Brauens. Ein „Bierkennerdiplom“, das am heimischen Stammtisch bestimmt Eindruck machen dürfte, wird nach dem Seminar den Freunden des Gerstensaftes ausgehändigt.


Info
www.brauhaus-wittenberg.de
Hotel & Restaurant Brauhaus
Markt 6 | 06886 Lutherstadt Wittenberg
Brauereiführung: täglich 16 Uhr

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