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Wochenspiegel > Unser Land > Harzer Fichteln duften nach Wald >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 03.09.2018 um 16:47:23

Harzer Fichteln duften nach Wald


Die Rostbratwurst mit der Fichtennadel ist Erfindung von Torsten Höher (Foto) und Juliane Jüttner, die damit dem Harz und seinen Besuchen ein einmaliges kulinarisches Erlebnis bereiten wollen und dem Harz damit zu einem weiteren touristischen Alleinstellungsmerkmal verhelfen.
 

Fleisch vom Harzer Roten Höhenvieh

Besonders wichtig ist ihnen dabei Qualität und Regionalität der Rohstoffe. So stammt das Rindfleisch, das die Basis der Wurst bildet vom Harzer Roten Höhenvieh, einer alten Rinderrasse die ganzjährig in den Harzer Bergen weidet und die Fichtensprossen werden von Hand im Familienbetrieb geerntet.

Um das Konzept der Harzer Fichteln zu vervollständigen stellte sich die Frage „macht Wurst allein glücklich?“ oder „Was wünscht sich der Wanderer nach einem zünftigen Marsch durch die Harzer Berge?“ –  Torsten Höher fand die Antwort: „Natürlich, eine Wurst, ein Bierchen, ein Schnäpschen ...!“


Fichtelbier und Fichtelschnaps

So wuchs die Fichtelfamilie. Nun gibt es auch Fichtelschnaps und Fichtelbier ... und eine weitere Wurstvariation, die „Quedlinburger Zipfel“ – alles Produkte mit Fichtennadeln als Zutat.

Alle diese Produkte sind mit dem Siegel „Typisch Harz“ zertifiziert, Fichtelbier und Fichtelwurst wurden 2018 Finalisten im Wettbewerb um die kulinarischen Sterne Sachsen-Anhalts und der Fichtelschnaps wurde 2017 sogar Sieger in der Kategorie Spirituosen.

Auch die Medien haben die Harzer Fichteln immer wieder im Blick. Unter anderem stellte sie der Fernsehkoch Johann Lafer in seiner Sendung „Lafers leckerer Osten“ vor und in der Harzkrimi-Serie „Alles Klara“ spielten sie eine  „oskarverdächtige“ Nebenrolle. Harzer Fichteln werben auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin für den Harz. Selbst Sachsen-Anhalts Landesvater Dr. Reiner Haseloff äußerte sich mehrfach lobend über den Geschmack der Wurst und die Musikanten der benachbarten Bayernhalle in Scharen in die Sachsen-Anhalt-Halle strömten, um Harzer Fichteln zu probieren.

Genießen kann man die Wurst sonst aber nur im Harz. Das begehrte Produkt zu versenden, das kommt für Fichtel-Vater Torsten Höher, der im „richtigen“ Leben als „Stadtpfeifer zu Quedlinburg“ musikalische Stadtführungen anbietet, nicht in Frage. „Das entspricht nicht unserem Anspruch an Regionalität und Frische", unterstreicht er. Wer diese Wurst essen will, „muss schon zu uns reisen, denn der gute Geschmack braucht auch Heimat“. Davon ist er überzeugt.


Umgebaute Oldies als Verkaufsstände

Dafür haben sich Höher und Jüttner besonders schöne Verkaufsstände ausgedacht. In umgebauten Oldies (einem alten Goliath von 1936, einem Framo Baujahr 1956, einer Eidechse und einem Barkas werden auf dem Hexentanzplatz und den Wochenmärkten in Quedlinburg und Wernigerode Fichteln gegrillt und Bier und Schnaps verkauft.

Auch auf anderen regionalen Märkten im Harz, zum Beispiel auch dem Quedlinburger Weihnachtsmarkt, kann man sie finden.  Also, wenn Sie im Harz einen umgebauten alten Lieferwagen sehen, mit einem Fichtelschild und einem verführerischen Duft nach Rostbratwürstchen ... Nichts wie hin!


INFO:
www.harzer-fichteln.de

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