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Xaver Lichtenberg Xaver Lichtenberg
aktualisiert am 18.11.2019 um 09:17:09

Einkehren auf dem Hausberg


Foto: Jacqueline Dallmann
Durch das romantische Wippertal im Mansfelder Land fährt die Traditionsbahn Wipperliese. Auf ihrer 
Strecke zwischen Klostermansfeld und Wippra liegt der Haltepunkt Friesdorf-Ost. Hier lohnen sich der 
Ausstieg und der Aufstieg zur Hausbergbaude. 

„Kein Kuchen ist keine Lösung“. Dieses Schild über der Kuchentheke der Hausberg­baude muss man als Gast geradezu als Einladung verstehen und sich ein leckeres Stück Torte aussuchen. Dazu ein Käffchen und man kann es sich munden lassen. Das i-Tüpfelchen ist dann noch der überwältigende Blick auf die Schlossanlage Rammelburg und auf die Natur ringsherum. Das ist zu allen Jahreszeiten etwas fürs Auge.

Die Hausbergbaude liegt im Harzvorland in Friesdorf-Ost zwischen Mansfeld und Sangerhausen. Der Nachbarort ist Wippra. Das Café ist kein Geheimtipp, schließlich kommen auch Gäste aus Leipzig und Halle hierher. Es ist vielmehr ein Liebhabercafé: Wer einmal kommt, kommt immer wieder! Ein Besuch wirkt herrlich entschleunigend. Hier kann man im Gastraum, der im Winter mit einem Kachelofen beheizt wird, auf der Terrasse oder an kühleren Tagen im Wintergarten einkehren. 

Die meisten Gäste kommen wegen der Torten. Die werden nach altem Familienrezept selbst gebacken und haben es geschmacklich wirklich in sich. Seien Sie gewarnt, hier wird man Wiederholungsesser! Schokotorte, Mohn-, Frischkäse-Himbeer-, oder Stachelbeerkuchen sind die Klassiker aus der Kuchentheke. Der Rest des Kuchenangebots variiert je nach Jahreszeit. Es gibt aber nicht nur Torten und Kuchen. Wochentags wird ein Imbiss angeboten, samstags und sonntags gibt es von 12 bis 14 Uhr Mittagstisch. Serviert wird deftige Hausmannskost, Rouladen mit Klößen und Rotkraut zum Beispiel – auch Wippraer Bier wird ausgeschenkt. 

Die Hausbergbaude hat ihren Namen dem Berg, auf dem sie steht, zu verdanken: Der Hausberg. In den 1970er Jahren entstand dort eine Bungalowsiedlung. Auch Georg und Inge Timmerhoff suchten damals hier die Naherholung. Nach der Wende reifte bei dem Ehepaar die Idee, auf dem Hausberg ein Café zu bauen, die Hausbergbaude. Im Juni 1994 wurde das Café nach vierjähriger Bauzeit eröffnet und von Anfang kamen die Ausflügler zahlreich hinauf auf den Hausberg, um zu verweilen und die Natur zu genießen. 2003 übernahmen die Kinder Katrin und Dietmar Schneider das Café. Das liegt etwa 100 Meter über dem Straßenniveau. Schilder an den Straßenrändern weisen den Weg. Denn von der Straße aus sieht man die Hausbergbaude nicht. Der Anstieg durch ein kleines Wäldchen ist durchaus knackig. Ältere Gäste, die nicht mehr so mobil sind, werden auch hochgefahren. Ein Anruf bei Familie Schneider genügt und der Shuttleservice kommt.

Am Bahnhof Friesdorf-Ost gibt es einen kleinen Parkplatz, auf dem Gäste ihr Auto abstellen können. Wenn der voll ist, kann man auch im Nachbarort Rammelburg auf dem Parkplatz parken und von dort auf dem Wanderweg zur Hausbergbaude laufen. Wer diesen Weg nimmt, kommt an den Bungalows vorbei und oberhalb des Cafés aus dem Wald heraus. 

Ein Ausflugstipp ist die Anfahrt mit der Wipperliese. Die Traditionsbahn verkehrt zwischen Klostermansfeld und Benndorf im Zwei-Stunden-Takt. Das heißt, man kann in der Hausbergbaude in Ruhe einkehren und sich dann mit der Wipperliese wieder auf den Heimweg machen. Die Bahn ist an den Wochenenden und jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat im Einsatz. 


Info:

Geöffnet ist die Hausbergbaude immer vom 1. Wochenende im März bis zum 1. Adventwochenende. Montag und Dienstag sind Ruhetage, Mittwoch bis Freitag ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet, Samstag, Sonntag und an Feiertagen (auch wenn die auf einen Montag oder Dienstag fallen sollten), ist von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

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