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Xaver Lichtenberg Xaver Lichtenberg
aktualisiert am 18.11.2019 um 09:48:09

Aschersleben erleben…


Foto: Thomas Weißenborn / Susanne Kiegeland
Auf Entdeckungstour durch die älteste Stadt Sachsen-Anhalts. Die Kulturlandschaft der Stadt ist 
etwas ganz besonderes – auch und vor allem für Familien.

„Das Tor zum Harz“ oder auch die „älteste Stadt in Sachsen-Anhalt“ – so wird Aschersleben im Salzlandkreis immer wieder betitelt und nutzt diese Bezeichnungen auch als Aushängeschild. Aschersleben hat eine Kulturlandschaft, die sich auf gar keinen Fall hinter anderen, gleichgroßen Städten im Land verstecken muss. Ob Tagesausflüge oder mehrtägige Reisen – vor allem Familien mit Kindern kommen hier voll auf ihre Kosten. Möglichkeiten gibt es da viele. 


Themenführungen durch die Stadt

Wie kann man wohl eine Stadt auf geeignete Art und Weise erkunden? Ganz klar: bei einer Stadtführung. Die Aschersleber Kulturanstalt bietet dafür die unterschiedlichsten Themenführungen an, bei denen die Stadtführer sogar in passende Kostüme schlüpfen. Besonders beliebt sind die Führungen durch die Parks und Gärten der Stadt an der Eine. Aschersleben war Ausrichter der Landesgartenschau 2010. Im kommenden Jahr ist diese zehn Jahre her. Und noch immer haben die Parks und Gärten der Stadt ihren Glanz nicht verloren. So nimmt eine Führung die Besucher mit auf die Spuren eines ganz berühmten Aschersleber Kindes: Adam Olearius. Überall in Aschersleben hat Olearius „Spuren hinterlassen“.

Im Aschersleber Stadtpark steht seit einigen Jahren der Aschersleber Globus. Als Reminiszenz an Adam Olearius Gottorfer Riesenglobus steht im Zentrum diese drei Tonnen schwere Bronze-Skulptur des Berliner Künstlers Oliver Störmer. Rund um den Globus erstreckt sich die Phytothek, eine Pflanzenbibliothek – angelehnt an die nach Tierkreiszeichen geordnete Büchersammlung des Adam Olearius am Hof von Schleswig-Gottorf. So wurden die Stauden im Stadtpark nach Löwe, Waage, Zwilling und Steinbock geordnet und jedem einzelnen Sternzeichen ein Bereich gewidmet. Die Beete sind in den Farben der jeweiligen Tierkreiszeichen zusammengestellt und bringen deren herausragende Charaktereigenschaften zum Ausdruck.

Doch auch die Herrenbreite, die Eine-Terrasse oder der Bes- tehornpark sind einen Besuch wert. Übrigens ist Aschersleben Netzwerkpartner der Gartenträume – Historische Parks in Sachsen-Anhalt. 


Weiße Tiger im Zoo

Natur pur gibt es auch im Aschersleber Zoo, der vor allem bei den kleinen Besuchern sehr beliebt ist. Doch auch die Erwachsenen haben dort allerhand zu entdecken. Denn wo sonst kann man weiße Tiger und Löwen bestaunen. Ja, zu den rund 500 Bewohnern des Zoos gehören die einzigen in den neuen Bundesländern lebenden weißen Tiger. 

Auch Löwe „Sambesi“ hat eine ganz andere Farbe als seine Artgenossen. Aber auch putzige Erdmännchen, quirlige Affen oder bunte Papageien haben auf dem rund zehn Hektar großen Gelände ihr Zuhause gefunden. Im Aschersleber Zoo kann man einen ganzen Tag verbringen. Denn nach dem Bestaunen der Tiere lädt das Planetarium zum „Sternegucken“ ein. Und wer jetzt eine Stärkung braucht, der sollte unbedingt das Dschungelcafé im Zoo besuchen. 


Kriminalpanoptikum

Wer nach der Spurensuche in der Tierwelt noch nicht genug hat, dem sei das Kriminalpanoptikum in Aschersleben empfohlen. Dort, wo vor vielen Jahren Ganoven ihre Strafen absitzen mussten, kann man seit einigen Jahren der Kriminal- und Rechtsgeschichte auf den Grund gehen. Anfassen und Ausprobieren sind dort ausdrücklich erwünscht. Das Kriminalpanoptikum begeistert vor allem Kinder, doch auch Erwachsene lassen sich gern in die Gefilde der Unterwelt entführen. Die Ausstellung bietet eine spannende Mischung aus Spiel, Spaß, Lernen und Begreifen. 


Mammutohr im Städtischen Museum

Doch Aschersleben hat noch mehr zu bieten. Was für Nebra die Himmelsscheibe ist, ist für Aschersleben das Mammutohr. Das ist im städtischen Museum ausgestellt. Es gehört  zu dem  berühmten Beresowka-Mammut aus dem Naturkundemuseum in St. Petersburg und wurde 1901 bei einer Expedition nach Sibirien entdeckt. Natürlich ist auch die Geschichte der Stadt Aschersleben in einer Dauerausstellung dargestellt, die mit der ersten urkundlichen Erwähnung von „Ascergerslebe“ im Codex Eberhard 753 beginnt. Einzigartig in Deutschland ist der im Museum zu besichtigende Tempel der Freimaurerloge „Zu den drei Kleeblättern“. Die 1777 gegründete Loge ist bis heute in den Räumen tätig. Eine Ausstellung im Tempel vermittelt Wissenswertes zur Freimaurerei und zur Aschersleber Loge.

Mit der Dämmerung endet der Tag in Aschersleben? Nein, auf keinen Fall. Denn Party-Location Nummer Eins ist die Alte Hobelei in Aschersleben. Hier wird teilweise bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. 

Aschersleben an einem Tag entdecken, ist kaum möglich. Ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in der ältesten Stadt Sachsen-Anhalts. Diese werden auch über die Tourist-Information in der Hecknerstraße vermittelt. Deshalb gilt für Aschersleben einmal mehr: „Kultur und Natur finden Stadt“.
 

Kontakt und Informationen

Tourist-Information
Hecknerstraße 6
06449 Aschersleben
Tel.: 03473 8409440
Mail: info@aschersleben-tourismus.de
Web: www.aschersleben-tourismus.de


Das besondere Familienangebot für Leser von „Unser Land“:

Fr 01. – Sa 02.11.2019
29. Kabarettfestival der Bundesvereinigung Kabarett e. V.

Sa 23.11.2019 
Magische Dinnershow

Fr 29.11.2019 – So 22.12.2019
Aschersleber Weihnachtsmarkt 

Mi 01.01.2020
Neujahrskonzert 

Sa 14.03.2020
Celebrate St. Patricks Day

So 12.04.2020
Der besondere Osterspaziergang

Fr 24.04.2020
Lesung mit der RTL-Wetterfee Maxi Biewer

So 21.06.2020
Fête de la musique

Fr 03.07.2020 – So 05.07.2020
LebensArt-Messe

Sa 11.07.2020
Aschersleber Summer-Soul

Fr 17.07.2020 – So 19.07.2020
megawoodstock Handball-Open-Air

Fr 31.07.2020 – So 02.08.2020
Wein-Sommer auf der Eine-Terrasse

Sa 08.08.2020
Nacht der Sinne

Do 20.08.2020 – So 23.08.2020
10. ASCANIA Pferdefestival


Grafikstiftung Neo Rauch

Die 2012 gegründete Stiftung, mit Sitz im Bestehornpark in Aschersleben, hat den Zweck, Kunst, Wissenschaft und Kultur zu fördern und das grafische Werk des Künstlers Neo Rauch, das seit 1993 entstanden ist, ausführlich und schwerpunktmäßig zu präsentieren. Als einer der bekanntesten zeitgenössischen Maler hat Neo Rauch in den vergangenen Jahrzehnten neben Großformaten und Zeichnungen, ein umfangreiches Werk an Druckgrafiken geschaffen.

In jährlich wechselnden Ausstellungen werden im gleichnamigen Museum Einzel-, Doppel- oder wie jüngst Gruppenausstellungen gezeigt. Neo Rauch, geboren 1960 in Leipzig und aufgewachsen in Aschersleben, studierte nach seinem Abitur am Gymnasium in Aschersleben ab 1981 an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Dort machte er 1990 seinen Meisterschülerabschluss. Von 2005 bis 2009 hatte er an der Hochschule eine Professur für Malerei inne, von 2009 bis 2014 war er als Honorarprofessor tätig. In den letzten zwei Jahrzehnten fanden zahlreiche nationale und internationale Einzelausstellungen seiner Arbeiten statt.

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