Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die vorhergehende Ausgabe

E-Paper Archiv

Sehr geehrte Damen und Herren,


zur Zeit bereiten wir eine neue Anzeigenannahme vor.

Schicken Sie Ihre Anzeige bitte vorübergehend an folgende E-Mail-Adresse:
info@wochenspiegel-halle.de

Telefon: (0345) 130 10 0
Fax: (0345) 130 10 61
Wochenspiegel > Unser Land > Geheimformel für natürlich sauberes Wasser >
Xaver Lichtenberg Xaver Lichtenberg
aktualisiert am 18.11.2019 um 10:59:43

Geheimformel für natürlich sauberes Wasser


Foto: Susanne Haslbeck
MOL Katalysatortechnik bietet hochmoderne Technologien zur nachhaltigen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Wasserbehandlung an. Rund 25 Mitarbeiter arbeiten an den Standorten in Merseburg und Schkopau. 

Gegründet wurde das Unternehmen am 6. April 1995 als MOL Forschungsgesellschaft für Metalle, Oxide und Legierungen mit Sitz in Mücheln. Im Februar 1997 erfolgte die Umbenennung zur MOL Katalysatortechnik GmbH und im September 1999 der Umzug nach Merseburg in das Gebäude des Merseburger Innovations- und Technologiezentrums (mitz). Als etabliertes Unternehmen bietet die MOL Katalysatortechnik GmbH hoch­­­­moderne Technologien zur nachhaltigen, energieeffizienten und umweltfreundlichen Wasserbehandlung an.


Auszeichnungen für beide Verfahren

Mit zwei Verfahren, dem MOL®CLEAN-Verfahren und dem MOL®LIK-Verfahren, hat sich das Unternehmen weltweit einen Namen gemacht und ist in den vergangenen Jahren mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden. Bereits im Jahr 2014 erhielt die MOL Katalysatortechnik GmbH den Preis im Rahmen der „Umweltallianz Sachsen-Anhalt“. 2016 schließlich wurde das Unternehmen Bundessieger bei der „Initiative Land der Ideen“ in der Kategorie Umwelt und ein Jahr später wurde es zum Förderprojekt des Jahres vom Bundesministerium im Rahmen des zentralen Innovationsprojektes Mittelstand erhoben.

Rund 25 Mitarbeiter beschäftigt die MOL Katalysatortechnik GmbH an den Standorten in Merseburg und Schkopau.


In Merseburg entwickelt

„Rund 15 Prozent unserer Kapazitäten fließen in die Forschung“, war von Jens Linck zu erfahren. Im Ergebnis der Forschung wurde Ende der 1990er Jahre das MOL®       CLEAN-Verfahren auf den Markt gebracht. Es eliminiert zuverlässig und dauerhaft Biofilme selbst in komplexen Anlagen. Dadurch werden in den Produktionsprozessen eine höhere Effizienz erzielt und die hygienischen Standards eingehalten. Anwendung findet das Verfahren in Kraftwerken und wasserführenden Systemen und Klima- und Kühlkreisläufen. Es ist das erste Verfahren, das mit wenig Aufwand hygienisch bedenkliche Keime auf Dauer entfernt, Kosten spart, die Umwelt nicht belastet und das zu reinigende Material nicht schädigt.

Die MOL Katalysatortechnik GmbH hat vor rund zehn Jahren das MOL®LIK-Verfahren entwickelt – ein weiterer Meilenstein für technologische Lösungen in der Industrie und im Haushalt. Bei dem MOL®LIK-Verfahren handelt es sich um eine biozidfreie Technologie zur strukturellen Behandlung von Wasser. Herzstück der Technologie ist ein in Merseburg entwickelter Katalysator in Form von Mineral-Metall-Folien. Dadurch wird das Wasser wieder in sein natürliches Gleichgewicht gebracht, ähnlich wie Wasser, das einer Bergquelle entspringt. Hierbei bleiben nämlich gelöste Stoffe, auch bei technischer Beanspruchung des Wassers, in Lösung. In der Praxis heißt das zum Beispiel: Kalk fällt nicht aus.

Industriell wird das Verfahren seit 10 Jahren im Schwimmbadbereich eingesetzt. Hierbei zählt die Merseburger Schwimmhalle zu den ältesten Anwendungen.

Das einzigartige Verfahren dient der Wasserbehandlung, indem ein Katalysator  Ablagerungen beseitigt und die Ansiedlung von Keimen vermindert. Daneben haben auch lokale Wohnungsbaugesellschaften das Verfahren in ihren Wohngebäuden in den Wasserkreislauf eingebaut. 


Merseburger Zauberwürfel

„Natürlich haben wir auch nach Anwendungen im privaten Haushalt gesucht. Herausgekommen ist ein kleiner Würfel namens MOL®LIK CUBE HOME. Gedacht ist er, um die Probleme in Spülmaschinen in den Griff zu bekommen. Durch den Würfel werden die häufigsten Probleme, also Gerüche, Glaskorrosion, Rostflecken und natürlich auch Kalk aus der Spülmaschine verbannt, und das ohne chemische Zusätze. Der kleine Würfel wird zum Beispiel einfach in den Besteckkorb gelegt und entwickelt von dort aus seine Wirkung. Das gilt aber auch genauso für Waschmaschinen. Kalk und Schlierenbildung gehören der Vergangenheit an. Und noch eines ist wichtig: Das Produkt ist 100-prozentig Made in Germany“, berichtet Jens Linck.

Die MOL Katalysatortechnik GmbH vertreibt ihre Produkte, Verfahren und Anwendungen weltweit, vor allem aber auf dem europäischen Markt. „Um unsere Produkte bekannt zu machen, sind wir viel auf Messen unterwegs. Inzwischen empfehlen uns aber auch Kunden weiter oder nehmen uns in ihr Portfolio auf“, betont Jens Linck. 

Der MOL®LIK CUBE HOME kann bei der ISL-Industriehandel & Service GmbH (am Airpark) oder im Online-Handel bezogen werden.


Info:

www.mollik-home.de
www.molkat.de

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Schülerferienticket-Finalisten treffen sich im Spaßbad Schülerferienticket-Finalisten treffen sich im Spaßbad (pm/nasa). Im Spaßbad „Nemo“ in Magdeburg begegneten sich am 23. November 2019 das erste Mal die Finalisten des Modelwettbewerbs für das...
Anzeige
Sag Ja!
Glück auf, Glück auf …! Glück auf,  Glück auf …! Der Salzabbau hat in und um Bernburg eine lange Geschichte, die eng mit Tradition verbunden ist.  ...
Anzeige
Das „weiße Gold“ aus Könnern Das „weiße Gold“ aus Könnern Rund 330 000 Tonnen Zucker pro Jahr werden am Standort in Könnern produziert. Dafür werden an die zwei Millionen Tonnen Zuckerrüben pro Jahr...
Anzeige
Unser Land