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Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 20.03.2020 um 12:01:42

Picknick in Sachsen-Anhalt

Wenn im Frühjahr die Tage länger, die Sonnenstunden mehr und die Temperaturen wärmer werden, zieht es viele Familien, Freunde und Bekannte ins Freie. Die ersten ausgiebigen Wander- und Fahrradtouren werden oft verbunden mit einem Picknick. Unsere Redakteure haben sich nach ein paar schönen Plätzen für das perfekte Picknick umgeschaut.


1. Butterkuppe auf dem Kaiser-Otto-Höhenweg

Auf dem 14 Kilometer langen Kaiser-Otto-Höhenweg zwischen Sangerhausen und Bennungen  gibt es viele schöne Aussichtspunkte in die Goldene Aue und in das Leinetal.  Einer davon ist die Butterkuppe bei Sangerhausen. Weithin erkennbar ist er an der Kieferngruppe und der Demelius-Linde. Unter den Kiefern wurde 2017 eine „Gedankenbank“ mit dem Spruch des Sangerhäuser Künstlers Einar Schleef aufgestellt und mit einem Picknick eingeweiht. Zu Füßen der Wanderer liegt hier die  Berg- und Rosenstadt Sangerhausen. Außerdem hat man einen wunderbaren Ausblick über die Goldene Aue und in Richtung Süden erblickt man die Schachthalden des Kupferschieferbergbaus in Niederröblingen und Nienstedt.  


2. Schöne Aussicht und Mittelpunkt

Auf dem rund zehn Kilometer langen Käsemannstieg zwischen Questenberg und Rotha befindet sich nicht nur der Mittelpunkt des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz, der mit  einem Wegweiser zu den anderen 17 Biosphärenreservaten in Deutschland hinweist, sondern auch der Wanderpavillon mit Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Der Ort, die  „Schöne Aussicht“ genannt, wird seinem Namen sehr gerecht. Denn bei einem Picknick im Pavillon oder auf der wenige Meter entfernten Bank kann man die Aussicht in Richtung Goldene Aue und Kyffhäusergebirge genießen.   


3. Der Sieglitzer Berg im Dessau-Wörlitzer Gartenreich

Dieser Ort strahlt etwas Besonderes, ja fast schon Magisches aus und das nicht nur, weil er mitten im Unesco-Welterbe Dessau-Wörlitzer Gartenreich liegt. Der Sieglitzer Berg - zwischen Dessau und Vockerode gelegen – ist am besten mit dem Fahrrad vom Elbe-Rad-Weg mit einem Abstecher zum Fürst-Franz-Weg aus zu erreichen.

Fürst Franz ließ den Waldpark, der etwa 25 Hektar umfasst und von Toren begrenzt wird, nach 1777 anlegen. Mitten im Wald, umgeben von hundertjährigen Eichen, erstrahlt die Solitüde als zentrales Bauwerk. Das kleine Waldschlösschen wurde in Form eines römischen Tempels errichtet und wurde dank großen
bürgerschaftlichen Engagements 2012 wieder errichtet. Von urigen Bänken, die die meterdicken Baumriesen umfassen, hat der Besucher und Rastende einen wunderschönen Blick auf die Elbaue.


4. Romantik pur: Die Verlobungsurne

Der Blick von der Verlobungsurne auf dem Habichtstein hoch über Alexisbad (Landkreis Harz) ist einfach unvergesslich: Von Harzwäldern eingefasst, schnauft wie auf einer Modelleisenbahn auf schmalen Gleisen die Harzer Schmalspurbahn auf die von oben nur noch winzig anzuschauenden Häuser von Alexisbad zu. Atemberaubend und sehr romantisch. Der Blick entlohnt für den eingangs etwas beschwerlichen Aufstieg über den beschilderten Wanderweg von der Ortsmitte des Selketalortes aus. An der vor 1975 errichteten Guss-Stele lädt eine Bank zum Verweilen ein und eine Finnhütte schützt, sollte es plötzlich regnen.

Das Denkmal erinnert an einen unbeschwerten Aufenthalt von jungen Adligen vom 10. bis 13. September 1845. Zu ihnen gehörte auch ein Prinz von Hohenlohe Oeringen, in dessen Gießerei das Exponat gegossen wurde. Im Volksmund wird das Denkmal als Verlobungsurne bezeichnet, da der Anlass ihrer Aufstellung zu Spekulationen führte. 1960 wurde das Denkmal abgebaut, im Folgejahr aber später aus Originalteilen im nationalen Aufbauwerk wieder aufgebaut.

Die letzte Restaurierung war 1992. An der Verlobungsurne befindet sich die Stempelstelle 177 der „Harzer Wandernadel“.


5. Badanlagen in Weißenfels

Inmitten der Saalestadt Weißenfels befinden sich die Badanlagen. Ein meist ruhiges Örtchen unweit des Bahnhofes. Unter großen Bäumen finden sich hier auch an sonnigen Sommertagen schattige Plätzchen mit Blick über die Saale, auf das Schloss Neu-Augustusburg. Ein kleiner Spielplatz am Rande der Wiese kann zum großen Abenteuer für die Kinder werden.


6. Schloss Neuenburg

Entlang des Schloss Neuenburg, unweit von Freyburg (Unstrut), gibt es nicht nur zahlreiche Wiesen zum Ausbreiten der Picknickdecke. Der Blick über die Burgmauer gewährt auch einen traumhaften Blick über das schöne Unstrut-Tal und das beschauliche Wein- und Jahn-Städtchen Freyburg.


7. "Grabungsstädte", ein hallesches Kunstprojekt

Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Flur, Küche und Bad. In dem öffentlich zugänglichen Kunstwerk Grabungsstädte ist das Hineingehen, Erkunden und Hinsetzen ausdrücklich erwünscht. Nach dem Abriss eines Wohnblocks in der Erich-Kästner-Straße im halleschen Stadtteil Silberhöhe blieben die Grundmauern stehen. Die Künstlerin Dagmar Schmidt goss Möbel aus Beton. In dieser für die DDR typischen Wohnungseinrichtung lässt es sich hineintauchen. Ein Teil der Grabungsstädte ist mittlerweile zwar zugewachsen. Der Ruhe und Entspannung tut das keinen Abbruch. Im Gegenteil.


8. Der Ochsenberg in Halle-Kröllwitz

Ein Ausflugsberg mit Tradition: Der Ochsenberg in Kröllwitz. Im Winter ein herrlicher Schlittenberg, im Herbst tummeln sich hier bei windigem Wetter Familien mit Kind und Kegel. Sie alle wollen ihre Drachen steigen lassen. Und wenn die Arme irgendwann einmal müde werden, dann wird der mitgebrachte Picknickkorb ausgepackt und gemeinsam selbstgebackener Kuchen und heißer Tee vertilgt.


9. Der Ostrauer Schlosspark

Legendär ist das Pfingstpicknick mit Musik, Lesungen und buntem Unterhaltungsprogramm im Ostrauer Schlosspark. Aber auch zu jeder anderen Jahreszeit können Spaziergänger und Besucher im  fast 400 Jahre alten Lustpark flanieren und picknicken. Im Frühjahr lockt das zarte Grün, im Sommer die schattenspendenden Bäume und die kühlende Wirkung des Schlossgrabens, der sich durch den gesamten Park schlängelt.


10. Im Saaletal bei Wettin

Auf dem Saaleradweg erheben sich viele felsige Hügel aus der Porphyrkuppenlandschaft. Seltene Pflanzen und Tiere sind im Naturpark des Unteren Saaletals  beheimatet. Zwischen Brachwitz und Wettin kann man auf einen der Berge steigen und den Ausblick in das Saaletal genießen. Ein wunderbarer Ort, um eine Rast einzulegen und sich das mitgebrachte Picknick schmecken zu lassen.


11. Höhnstedter Weinberge

Zwischen Weinreben und Natursteinmauern fühlt sich der Ausflügler wie im Urlaub. Die Höhnstedter Weinberge laden nicht nur zum Spazierengehen sondern auch zum Verweilen ein. Auf einer Wiese findet sich stets ein sonniges Plätzchen. In dieser besonderen Atmosphäre wird die Picknickdecke ausgerollt.

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