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Wochenspiegel > Neujahrsempfang der Lutherstadt Wittenberg im Stadthaus >
Antje Weiß Antje Weiß
aktualisiert am 09.01.2019 um 11:09:38

Neujahrsempfang der Lutherstadt Wittenberg im Stadthaus

Begrüßt wurden die Gäste von Oberbürgermeister Torsten Zugehör,  Bürgermeister Jochen Kirchner (beide parteilos) und der Stadtratsvorsitzenden Franziska Buse (CDU). Auf dem Foto begrüßt das Trio den Wittenberger CDU Bundestagsabgeordneten Sepp Müller. Begrüßt wurden die Gäste von Oberbürgermeister Torsten Zugehör, Bürgermeister Jochen Kirchner (beide parteilos) und der Stadtratsvorsitzenden Franziska Buse (CDU). Auf dem Foto begrüßt das Trio den Wittenberger CDU Bundestagsabgeordneten Sepp Müller.
Foto: Antje Weiß
Zum dritten Mal fand die bei den Wittenbergern beliebte Veranstaltung im Stadthaus statt. Die 600 Eintrittskarten waren rasch ausverkauft.

Wittenberg (aw). Begrüßt wurden die Gäste von Oberbürgermeister Torsten Zugehör, Bürgermeister Jochen Kirchner (beide parteilos) und der Stadtratsvorsitzenden Franziska Buse (CDU). Auf dem Foto begrüßt das Trio den Wittenberger CDU Bundestagsabgeordneten Sepp Müller. Das Duo „Zwei im Gartenhäuschen" eröffnete den Abend mit „Augen auf", einem Song von Sarah Connor, in dem es um den Mut zur eigenen Meinung geht.
Bewährt hat sich seit dem vorigem Jahr, dass das neue Jahr an einem Freitagabend begrüßt wird. So können die Gäste bis in den Morgen tanzen und am nächsten Tag ausschlafen.

Vor der Neujahrsansprache gab es ein Grußwort vom Ministerpräsidenten Reiner Haseloff, der sich freute, den Reigen der Empfänge in seiner Heimatstadt beginnen zu können, bevor er sich durchs Land arbeitet. „Am Beispiel von Wittenberg sieht man, dass sich in den letzten Jahren vieles zum Positiven verändert hat", sprach er von hoher Beschäftigung und einer wachsenden Wirtschaft. „2019 werden die Europa- und Kommunalwahlen ein Prüfstein für die Demokratie sein", mahnte der Christdemokrat den Umgang mit der Sprache an.

Nachdenklich und auch zufrieden mit dem Erreichten zeigte sich Wittenbergs Stadtoberhaupt in seiner Ansprache. Dabei ließ er noch einmal das Jahr 2018 Revue passieren. „Nach einem für Wittenberg außergewöhnlichen warmen, kulturvollen und im Vergleich mit der Welt friedlichen Jahr, konnte es 2018 nach 2017 nur schwer haben. Wer in diesem Jahr seine Existenz bedroht sah, weil der Sommer sich keine Pause gönnte oder einen geliebten Menschen verloren hat, wird froh über das Ende von 2018 sein", erinnerte Zugehör an einige Wittenberger, die 2018 verstorben sind (siehe Foto rechts unten). „Wir haben 2018 mehrere Menschen verloren, für die Wittenberg nicht nur eine besondere Stadt, sondern immer eine Herzensangelegenheit war." Auch den Angriff auf das Flüchtlingsboot am Schwanenteich in der Nacht vom 9. auf den 10. November, kaum dass die Gedenkveranstaltungen anlässlich der Pogromnacht vor 80 Jahren beendet waren, mache nachdenklich.

Aber auch Anlässe zum Feiern gab es. Zugehör erwähnte das Melanchthon-Jubiläum, die neue Hauptwache und das neue Ausbildungszentrum des Landkreises auf dem Gelände vom SKW sowie die Eröffnung des Stadtmuseums im Zeughaus am 21. Dezember, das bereits 1.800 Besucher zählt. Applaus gab es, als Zugehör den Stadt- und Ortschaftsräten für ihr Engagement dankte. Diese hätten im vorigen Jahr 203 Beschluss- und 74 Informationsvorlagen sowie elf Anträge bearbeitet.

Traditionell verleiht Wittenberg zum Neujahrsempfang den Lucas-Cranach-Preis. Verliehen wurde er in drei Kategorien und zum zweiten Mal gab es einen Sonderpreis. Dieser ging an Yadegar Asisi, der am Freitagabend verhindert war. „Der Preis ist ein Zeichen der Wertschätzung für Verdienste um das Gemeinwohl der Stadt", so Zugehör. Auf dem Foto oben ist die Verleihung des Lucas-Cranach-Preises zu sehen. Von linke nach rechts: OB Torsten Zugehör, Stadtratsvorsitzende Franziska Buse, Michael Marinov, Siegfried Dümichen, Heinz Wehmeier, Daniel Hannemann, Simon Schandert, MP Reiner Haseloff und Bürgermeister Jochen Kirchner. (Mehr über die Preisträger gibt es im nächsten Super Sonntag.)

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, gesellte sich der neue Jugendpastor der Stadtkirchengemeinde, Frank Koine aus Kenia, zu Elena und Jan von „Zwei im Gartenhäuschen". Gemeinsam sangen sie den Klassiker „What a wonderful World". Ihre Gage wollen Pajak und Bianchi an den Pflege- und Adoptivfamilien-Verein weiterreichen. Anschließend forderten noch die Kinder der Kreismusikschule alle Anwesenden auf, gemeinsam „Die Gedanken sind frei" zu singen.

Fotos und ein Video gibt es im Facebook unter: www.facebook.com/wochenspiegelwittenberg oder in den Galerien unter: www.wochenspiegel-wittenberg.de

 

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