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Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 15.02.2017 um 11:57:33

Welcher Beruf passt zu mir?


Foto: style-photographs - Fotolia
Das Erste, um das man sich kümmern sollte, ist ein möglichst guter Schulabschluss. Denn bei der Ausbildungsplatzsuche spielen Abschluss, Noten oder Beurteilung eine wichtige Rolle. Jeder kann sich mit einem guten Abschluss die beste Ausgangsposition für die Berufswahl schaffen.  Die Erkundungstour, welche Ausbildungswege einem mit dem eigenen Schulabschluss offen stehen, grenzt die Möglichkeiten schon mal ein.

Wenn man nicht schon seit Kindertagen weiß, was man werden möchte, hilft es, sich erst einmal darüber klar zu werden, was man selbst gut kann und welche Interessen man hat (In welchen Fächern in der Schule war/bin ich gut? An welchen hatte/habe ich den meisten Spaß?). Neben den Stärken sollte man sich auch seine Schwächen bewusst machen. Fragen kostet nichts und Eltern, Geschwister, Freunde und/oder Lehrer können Fähigkeiten und Talente aus einem hilfreichen anderen Blickwinkel als man selbst einschätzen.

Liegen mir Fremdsprachen? Wie kann ich mit Zahlen umgehen? Will ich später lieber allein vor mich hintüfteln oder liegt es mir, im Team zu arbeiten? Komme ich gut mit anderen Menschen zurecht? Interessieren mich Tiere oder eher die Politik, die Wissenschaft oder die Wirtschaft? Will ich einen Job an der frischen Luft oder lieber im Büro? Kann ich vielleicht mein Hobby zum Beruf machen?

Man kann sich dabei auch helfen lassen: Im Berufsinformationszentrum (BIZ) erhält man nicht nur die Beschreibung aller anerkannten Ausbildungsberufe. Dort kann man sich auch einen Termin geben lassen und der Berufsberater hilft mit einem Persönlichkeitscheck bei der Berufswahl.

Jeder kann einen bestimmten Beruf sehr gut oder weniger gut ausüben. Manche können aber bestimmte Berufe gar nicht ausüben, weil sie sich nicht dafür eignen. Das bedeutet, die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten müssen mit den beruflichen Anforderungen übereinstimmen. Außerdem ist zum Beispiel eine Ausbildung stets vom Vorhandensein entsprechender Ausbildungsbetriebe abhängig. Auch die späteren wirtschaftlichen Chancen und Risiken der Berufe sollte man in seine Überlegungen mit einbeziehen.

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