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Wochenspiegel > Azubi gesucht > Was man schwarz auf weiß besitzt … >
Mario Wetzel Mario Wetzel
aktualisiert am 15.02.2017 um 12:05:33

Was man schwarz auf weiß besitzt …


Foto: Stanislav Tatarnikov - Fotolia
Ihr habt eine Zusage? Dann kann es ja endlich losgehen mit der Ausbildung. Aber halt: erst benötigt Ihr noch einen Vertrag!

Der muss vor eurem ersten Arbeitstag von beiden Seiten - dem Ausbildenden und Auszubildenden - unterschrieben worden sein. Im Vertrag muss auf jeden Fall drinstehen, in welchem Beruf Ihr ausgebildet werdet und welche Ziele die Ausbildung haben soll. Außerdem, wann die Ausbildung beginnt und endet, welche außerbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen nötig sind, wie viele Stunden die tägliche Arbeitszeit beträgt, wie lange die Probezeit dauert, wie und in welcher Höhe die Ausbildung vergütet wird, welche Urlaubsregelungen bestehen, unter welchen Voraussetzungen eine Kündigung möglich ist und welche zusätzlichen Vorschriften während der Ausbildung beachtet werden müssen.

Ob ein Auszubildender im jeweiligen Betrieb weiterbeschäftigt wird, kann dagegen erst in den letzten sechs Monaten der Ausbildung vereinbart werden. Seid ihr noch nicht 18 Jahre alt, muss zum Vertragsschluss übrigens die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters (in der Regel sind das eure Eltern) eingeholt werden.   

Für Auszubildende  gilt eine Probezeit von maximal vier Monaten. Nach ihrem Ende kann das Ausbildungsverhältnis nur noch aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden. Gibt es einen solchen nicht, droht dem Arbeitgeber laut Deutschem Anwaltsverein eine Schadensersatzforderung des Auszubildenden.

Ihr solltet euch schnell entscheiden, wenn euch ein Ausbildungsplatz angeboten wird. Und: schließt nur einen Ausbildungsvertrag ab! Sobald Ihr den unterschrieben habt, zieht bitte eure laufenden Bewerbungen bei anderen Firmen ganz schnell zurück und informiert nach Möglichkeit auch eure Berufsberater. So haben nämlich andere Bewerber auch noch eine reelle Chance, einen Ausbildungsplatz  zu bekommen.

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