Aktuelle Ausgabe als E-Paper


Aktuelle Ausgabe als E-Paper


E-Paper Archiv

die letzten drei Ausgaben

E-Paper Archiv E-Paper Archiv E-Paper Archiv

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,


zur Zeit finden Wartungsarbeiten an unserer Online-Anzeigenannahme statt.

Bitte schicken Sie uns Ihre Anzeige per E-Mail oder Fax oder rufen Sie bei uns an.

E-Mail: info@wochenspiegel-halle.de
Fax: (0345) 130 10 61
Telefon: (0345) 130 10 0
Wochenspiegel > Azubi gesucht > Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft vorgestellt: Patrice Heine - Geschäftsführer Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 31.05.2018 um 15:48:01

Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft vorgestellt: Patrice Heine - Geschäftsführer Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH

Patrice Heine ist einer von zwei Geschäftsführern der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH und für 82 Mitarbeiter, darunter vier Azubis verantwortlich. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Ansiedlung und Bewirtschaftung sowie mit der Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur in Bitterfeld-Wolfen. Patrice Heine ist einer von zwei Geschäftsführern der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH und für 82 Mitarbeiter, darunter vier Azubis verantwortlich. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Ansiedlung und Bewirtschaftung sowie mit der Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur in Bitterfeld-Wolfen.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Der älteste Chemiepark Deutschlands. Der Wochenspiegel stellt Führungskräfte aus Industrie und Wirtschaft der Region vor. Heute unterhält sich der Wochenspiegel mit Patrice Heine vom Chemiepark Bitterfeld-Wolfen..

Bitterfeld-Wolfen (ts).
Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen sind rund 12.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Eine Vielzahl der mehr als 300 Betriebe ist in der Chemiebranche tätig. Viele sind weltweit unterwegs und dementsprechend breit ist der Standort aufgestellt. Der Chemiepark ist der älteste Deutschlands und einer der größten in Europa. Hervorgegangen nach der politischen Wende aus dem ehemaligen Kombinat VEB Chemiekombinat Bitterfeld (CKB) und dem Fotochemischen Kombinat (FCK) mit Sitz in Wolfen.

Koordiniert und gemanagt wird der Chemiepark von zwei Geschäftsführern, einer ist der 46-Jährige Patrice Heine aus Bad Schmiedeberg. Der Chemiepark Bitterfeld-Wolfen ist mit seinen 1.200 Hektar ein großes Areal, das Unternehmen verwaltet und unterhält sowie die Flächen vermarktet und sich um die Infrastruktur und Verkehrsflächen kümmert. Der Diplomingenieur für Umweltwesen und Verfahrenstechnik ist für 82 Mitarbeiter, davon vier Azubis bzw. Praktikanten, verantwortlich. Wochenspiegel-Redakteur Thomas Schmidt hat sich mit dem Chemiepark-Kapitän unterhalten.

Kurz und knapp: …wie war Ihr Werdegang?
Meine Schulzeit und das Abitur habe ich in Neubrandenburg bzw. Rheinfelden absolviert, mein Studium zum Diplomingenieur für Umweltwesen und Verfahrenstechnik in Freiburg und Cottbus aufgenommen. Meine Diplomarbeit konnte ich in Salt Lake City (USA) erfolgreich abschließen. Die beruflichen Arbeitsstationen führten über Leipzig, Gjakova (Kosovo), Glogow (Polen), Gelsenkirchen nach Bitterfeld-Wolfen.

Wollten Sie schon immer Chef werden? Was war Ihr Berufswunsch als Kind?
In der 11. Klasse sagte ein Schulfreund zu mir, dass er glaubt, ich würde mal irgendetwas leiten in Politik oder Wirtschaft (lacht). Ich wollte zu dem Zeitpunkt eigentlich nur Förster werden. Ich bin sehr naturverbunden. Am Ende kam es dann doch anders. Naturverbunden bin und bleibe ich und zudem kann ich auch gestalten - das passt.

Wie sehen Sie den Fachkräftemangel? Gibt es genug oder nicht genug geeignete Leute?
Ich sehe das vergleichsweise gelassen. Veränderungen in jeglicher Hinsicht gehören dazu. Es ist eine gesellschaftliche und politische Herausforderung und diese wird zukünftig durch die Politik und Wirtschaft besser adressiert werden.

Wird es Ihrer Meinung nach einmal Vollbeschäftigung geben?
Über einen größeren Raum, deutschlandweit betrachtet, haben wir heute bereits Vollbeschäftigung. Keiner kann den Anspruch haben, dass die Arbeit zu ihm nach Hause ins Wohnzimmer getragen wird.

Was würden Sie ändern, wenn Sie einmal Wirtschaftsminister wären?
Ich wünsche mir, dass die Energiewende besser gesteuert wird und dass der Staat konsequenter auf Technologien setzt, denen die Zukunft gehört. Dazu müssten auch mal alte Privilegien und Pfründe fallen.

Wären Sie manchmal lieber ein „einfacher“ Mitarbeiter? Warum? Warum nicht?
Es gibt wohl bei jedem Menschen Momente, in denen er darüber nachdenkt, dass er ja eigentlich auch etwas ganz anderes machen könnte. Aber im Großen und Ganzen fühle ich mich da wohl, wo ich heute bin.

Wie halten Sie den Kontakt zu den Mitarbeitern?
Wir sind kein großes Unternehmen, da fällt es leicht auch als Chef ansprechbar zu bleiben.

Was macht einen guten Chef aus?
Wenn die Mitarbeiter ihre Arbeit gerne machen, stolz auf das sind, was sie mit dem Unternehmen leisten und trotzdem immer den Anspruch haben selbst noch besser zu werden, dann hat der Chef das meiste richtig gemacht.

Was war der größte Erfolg Ihrer Karriere?
Überlegt, schmunzelt… „Ich hoffe, der kommt noch“.

Was war die größte Fehlentscheidung Ihrer Karriere?
An etwas, was diesen Titel verdienen würde, kann ich mich nicht erinnern. Fehler zu machen bzw. Dinge falsch einzuschätzen gehört in Positionen, wo man die Verantwortung für Entscheidungen trägt, immer dazu. Die größere Schwäche wäre es aus meiner Sicht, aus Angst vor Fehlentscheidungen erst gar keine zu treffen bzw. die Verantwortung dafür auf andere abzuwälzen.

Wie gehen Sie mit Fehlern um?
Ich versuche sie nicht 2 x zu machen. Es ist wichtig eine Fehlerkultur zu entwickeln, die nicht allein von Angst geprägt ist. Im Vordergrund muss die Lehre stehen, die aus dem Fehler gezogen werden kann.

Wo finden Sie Ausgleich zum Arbeitsalltag?
Bei der Familie und im Garten. Wenn dann noch Zeit ist, spiele ich leidenschaftlich gerne Basketball. Außerdem bin ich naturverbunden und interessiere mich für Fachliteratur zu den Themen Natur und Umwelt.

Was ist Ihr Lieblingsfilm?
Avatar.

Haben Sie ein Lebensmotto?
„In der Ruhe liegt die Kraft“. Jedoch an der Verwirklichung dieses Mottos arbeite ich noch.

Vielen Dank Herr Heine, dass Sie sich die Zeit genommen haben. Wir wünschen Ihnen und dem Unternehmen alles Gute und viel Erfolg.

Kommentar schreiben
Name:
Ort:
Kommentar:
  Ja, ich habe die Hinweise zu Kommentaren auf unserer Website gelesen und akzeptiert.
Eingabeverifizierung: Schreiben Sie die untenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in das folgende Feld. Dadurch wollen wir dazu beitragen, unerwünschten E-Mails und automatischen Versendern keine Verbreitungsmöglichkeit zu bieten.
 
 
Beste in der Aus- und Weiterbildung Beste in der Aus- und Weiterbildung Die Ausgezeichneten möchten weiter in der Region arbeiten. ...
Anzeige
Trauerportal
Bleib hier! 3. Wirtschafts- und Berufsfindungsmesse in Aken Bleib hier! 3. Wirtschafts- und Berufsfindungsmesse in Aken Am 27. Januar 2018 von 10 bis 14 Uhr können sich Schüler und Jobsuchende über berufliche Perspektiven informieren. ...
Anzeige
Bleib hier! 3. Wirtschafts- und Berufsfindungsmesse in Aken gut besucht Bleib hier! 3. Wirtschafts- und Berufsfindungsmesse in Aken gut besucht Aken (TW). Mit 42 teilnehmenden Firmen und Institutionen konnte die dritte Wirtschafts- und Berufsbildungsmesse „Bleib hier“ in der Sekundarschule...
Anzeige
Unser Land