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Eine doppelt stürmische Nacht in Großgörschen


24.02.2017, Wolf-Eike Mardas, wolf-eike.mardas@wochenspiegel-naumburg.de

„Die beste Weiberfastnacht ist in Großgörschen. Da stimmt einfach alles."

Großgörschen (wm).
Solche und ähnliche Aussagen hört man den ganzen Abend und noch Tage, ja Wochen hinterher. Doch woran liegt das? Unser Gesprächspartner Jörg Hexel, ganz in Weiß gekleidet, lächelt, verschwindet für einige Minuten und erscheint wieder als Funkenmariechen auf den Schultern eines Indianers. Es ist also immer wieder die Überraschung etwas Un­­erwartetes zu erleben, der persönliche Kontakt zu den vielen, hübsch kostümierten Frauen, die alle in der richtigen Partylaune sind. Und Jörg Hexel - äh, pardon - das Funkenmariechen im XXL-Format sucht den Kontakt von der ersten Sekunde an.

Kaum hatten die Schönburger Blasmusikanten, die in diesem Jahr die Veranstaltung eröffneten und den wunderhübschen Weiberrat des VfB Scharnhorst Großgörschen in den Saal führte, diesen verlassen, rockte der Saal mit Status Quo los. Die zuckersüßen Ratsmädchen zauberten dazu ihre aufblasbaren Gitarren hervor und brachten den Saal zum Kochen.

Während draußen der Sturm wütete und die Bäume fast flach liegen, biegen sich im Saal die Damen vor Lachen, als das doch nicht so kleine Funkenmariechen über die Tische „schwebt" und alle standesgemäß begrüßt.

Nach dem Tanz der Prinzengarde war es Zeit für eine Abkühlung. Dazu gab es zwei „Langnese"-Männer, die diese und jene Dame mit leckerem Eis verwöhnten. Doch schon wurde es wieder heißer, denn das Männerballett aus Zwenkau heizte mächtig ein.

Eine Karnevalsveranstaltung soll ja auch bilden. Und so gab es auch einen Punkt „Hausarbeit". Bügeln kann so langweilig sein, für die Frau und ihren Mann erst recht. Aber wie man das ändern kann zeigte Funkenmariechen in einer Bügelshow. Man muss eben nur viel mehr Erotik auf das Brett und das Eisen legen. Dazu gehört natürlich auch der volle Körpereinsatz. Der Lohn dafür: Der Mann wünscht sich garantiert, dass seine bessere Hälfte viel mehr bügeln sollte...

Die Freunde vom 1. RCC, dem Röckener Carnevalsclub, bereicherten die tolle Show wieder mit zwei Tänzen. Gaaaanz lange (unrasierte) Männerbeine in High Heels und kurzen Kleidern - entzückte die holde Weiblichkeit. Und die Männer konnten perfekt tanzen! Ihr zweiter Beitrag entführte die Weibarschar nach Amerika. Donald Trump persönlich war anwesend und ließ sich feiern.

Doch auch die Gardejäger trugen mit zwei Beiträgen zum Gelingen des Abends bei.

„Wünscht ihr euch nicht auch einmal etwas?", fragte das Funkenmariechen das Publikum. „Ich wünsche mir oft mal eine Prinzessin zu sein, einfach wunderschön und attraktiv" - sprachs und verschwand in einer Wunschbox am Rand der Bühne. Oben flogen die Kostümstücke aus der Box und eine Prinzessin eroberte die Herzen des Publikums im Sturm. Gleich drei Zugaben waren angesagt.

Doch was wäre eine Weiberfastnacht ohne Strip? Doch wohl eher ein durchsichtbarer dünner Kaffee. In Großgörschen gibt es allerdings immer „Espresso". Der New Yorker Polizist ließ sich in diesem Jahr gleich von zwei Frauen entblättern. Mütze und Jacke waren der erste Part und für die „Feinheiten" musste wieder Susann Gottschalk ran. Die Muschwitzerin liegt immer wieder im „Zielgebiet" der Stripper.

Nach dem dreistündigen Programm erfolgte noch mehr oder weniger ein Ausmarsch und es ging in eine heiße Tanznacht über.

Übrigens sollen im kommenden Jahr zwei Shuttlebusse aus Weißenfels für einen sicheren Hin- und Rückweg eingesetzt werden. Eine lobenswerte Initiative des VfB Scharnhorst Großgörschen. Nähere Informationen dazu folgen zu gegebener Zeit auf der Internetseite des Vereins.

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