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Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 05.09.2019 um 10:55:53

Rund um den Burgenlandkreis: Folge 32 - Mollschütz

Das Federvieh fühlt sich hier wohl. Ob die Enten und Gänse allerdings das Weihnachtsfest überleben werden, scheint zumindest fraglich. Das Federvieh fühlt sich hier wohl. Ob die Enten und Gänse allerdings das Weihnachtsfest überleben werden, scheint zumindest fraglich.
Foto: M. Schumann Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Hier ist fast jeder schon mal durchgefahren

Mollschütz liegt direkt an der B88, fast direkt hinter dem Ortsausgangsschild beginnt Thüringen.
Mollschütz (ms).
Jeder, der aus Richtung Naumburg nach Jena fährt, ist schon mal durch Mollschütz gefahren. Kurz hinter dem Ortsausgangsschild des kleinen Dörfchens an der B 88 beginnt Thüringen.  Damit liegt es direkt an der Kreisgrenze und ist unsere 32. Station auf der Reise rund um den Burgenlandkreis.

Viel gibt es zu Mollschütz leider nicht zu sagen, denn der Ort ist wahrlich winzig. Es riecht ein wenig nach Landwirtschaft, in einem Garten tummeln sich Gänse und Enten um einen kleinen Teich. An einer Scheune hängen dekorativ alte landwirtschaftliche Gerätschaften. Eine wirkliche „Dorfmitte“ gibt es nicht. Möglicherweise könnte man die Bushaltestelle als solche bezeichnen, wenige Schritte von ihr entfernt gibt es immerhin auch einen Briefkasten der Deutschen Post.
Mollschütz besteht überwiegend aus mehreren alten Gehöften, die die Bewohner zum Teil sehr liebevoll restauriert haben. Besonders groß war Mollschütz noch nie, für das Jahr 2010 nennt die Online-Enzyklopädie Wikipedia eine Einwohnerzahl von 40. Aktuelle Zahlen waren leider nicht auffindbar, aber heute dürfte die Einwohnerzahl kaum höher liegen, vermutlich eher darunter.

Im Moment ist Mollschütz noch ein Stück abgeschiedener als sonst. Zwischen Leislau und dem Abzweig Prießnitz wird die B 88 saniert, Mollschütz ist aus Richtung Naumburg nur über eine Umleitung zu erreichen. Voraussichtlich bis kommenden Montag sollen die Arbeiten dauern. Der weitere Verlauf der B 88 bis zur Landesgrenze soll voraussichtlich 2020 oder 21 saniert werden - was angesichts des Straßenzustandes auch dringend nötig ist.

Aus der Historie
Mollschütz wurde im Jahr 1378 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1652 gehörte es als Exklave zum kursächsischen Amt Tautenburg. Nach dem Wiener Kongress 1815 kam es nicht, wie der überwiegende Teil Tautenburgs, zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, sondern zum preußischen Landkreis Naumburg und bildete dort wiederum eine Exklave, umgeben vom Amt Camburg.

1957 wurde Mollschütz nach Abtlöbnitz eingemeindet. 2010 bileten Abtlöbnitz, Casekirchen, Leislau und Molau dieneue Gemeinde Molauer Land, die zur Verbandsgemeinde Wethautal gehört. Mollschütz ist einer von elf Ortsteilen der Gemeinde Molauer Land.

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