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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Corona - Die aktuelle Lage in Halle (31. März, 13.30 Uhr) >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 31.03.2020 um 16:11:59

Corona - Die aktuelle Lage in Halle (31. März, 13.30 Uhr)

Aktuelles zur Corona-Situation in Halle Aktuelles zur Corona-Situation in Halle
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Aus der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle

Bei der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow, und Amtsärztin Dr. Christine Gröger zum aktuellen Stand bezüglich Corona. So gibt es aktuell (31. März, 13 Uhr) 175 positive Corona-Fälle, 6 mehr als gestern.

Im Pflegeheim „Johannes-Jänicke-Haus“ wurden weiterhin 22 Bewohner und 9 Mitarbeiter positiv getestet, wobei immer noch nicht alle Testergebnisse vorliegen. Bei einem der Bewohner hat sich der Gesundheitszustand verschlechtert, sodass dieser nun im Krankenhaus ist. Ebenso wurde im Diakonie Krankenhaus der Stadt ein Arzt positiv getestet. Die gesamte Station ist unter Quarantäne, alle werden getestet. Das Seniorenpflegeheim „Haus am Theater“ ist ebenfalls noch unter Quarantäne, die Testergebnisse der Bewohner liegen noch nicht alle vor. Die, die jedoch schon vorliegen, sind bisher allesamt negativ.

Neue Maßnahmen

Um der aktuellen Situation in Halles Pflegeheimen gerecht zu werden, werden von nun an alle Bewohner und Mitarbeiter getestet, sobald irgendwo erste Symptome vorliegen. Ebenso werden die Heime dann stets vorsorglich unter Quarantäne gestellt. Viele Familien planen momentan weiterhin, ihre Angehörigen aus den Pflegeheimen herauszunehmen und zu Hause zu betreuen. Die Stadt Halle begrüßt das, gibt aber zu bedenken, dass das dann immer für den Mindest-Quarantänezeitraum von 14 Tagen zu erfolgen hat und nicht einfach rückgängig gemacht werden kann.

34 Menschen befinden sich derzeit in Halle in stationärer Behandlung, 3 müssen immer noch beatmet werden. Am gestrigen Tag wurden von den Ordnungskräften 489 Kontrollen in der Stadt durchgeführt, wobei 10 Strafanzeigen gestellt wurden – zwei wegen Quarantäneverstößen, drei wegen geöffneter Geschäfte und fünf wegen unerlaubter Ansammlungen. Zu diesem Zweck sind seitens der Stadt momentan beschleunigte Verfahren im Gespräch.

Schutzausrüstung

Die Schutzausrüstung für das medizinische Personal in Halle reicht aktuell noch für 11 Tage – dank weiterer kleiner Nachlieferungen. 30 250 Schutzmasken liegen derzeit vor. Auch private Initiativen, die sich bei der Herstellung beteiligen wollen, sollen sich jederzeit an die Stadt wenden. Hierbei braucht gerade die Volkssolidarität Halle dringend neues Material – kochfester Baumwollstoff, biegsamer Draht und Gummiband können in der Geschäftsstelle in der Reilstraße 54 abgegeben werden. Eine Maskenpflicht sei jedoch momentan nicht im Gespräch, so der OB. Das Abstandsgebot sei seiner Meinung nach wirkungsvoller. Aber: Jeder Schutz ist besser als gar keiner. Abschließend berichtete Oberbürgermeister Wiegand, dass eine schnelle Entwarnung derzeit nicht in Sicht ist.   
 

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