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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Corona - Die aktuelle Lage in Halle (1. April, 13.45 Uhr) >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 01.04.2020 um 13:51:23

Corona - Die aktuelle Lage in Halle (1. April, 13.45 Uhr)

Aktuelles zur Corona-Situation in Halle Aktuelles zur Corona-Situation in Halle
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Aus der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle

Bei der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger zum aktuellen Stand bezüglich Corona. So gibt es aktuell (1. April, 13 Uhr) 185 positive Corona-Fälle, 10 mehr als gestern. Im Pflegeheim „Johannes-Jänicke-Haus“ wurden weiterhin 22 Bewohner und 9 Mitarbeiter positiv getestet. Die Situation ist angespannt, aber momentan stabil. Zweimal täglich finden hier ärztliche Visiten statt, das Heim bleibt unter Quarantäne. Das Seniorenpflegeheim „Haus am Theater“ ist ebenfalls noch unter Quarantäne, da eine Mitarbeiterin positiv getestet wurde. Inzwischen liegen jedoch alle Testergebnisse der Bewohner vor – sie sind allesamt negativ. Am Diakonie Krankenhaus wurde weiterhin ein Arzt der Geriatrie positiv getestet. Alle Patienten und Mitarbeitet der Station wurden gestern getestet, die Ergebnisse liegen noch nicht vor. Die Station bleibt unter Quarantäne.

Die Lage in der Stadt

Das Bergmannstrost plant derzeit in Zusammenarbeit mit dem Elisabeth-Krankenhaus, positiv getestete Patienten aus Norditalien aufzunehmen. Der Katastrophenschutzstab der Stadt hat diesem Vorhaben zugestimmt. Die Gespräche zum Transport der Patienten laufen. 30 Menschen befinden sich derzeit in Halle in stationärer Behandlung, 4 weniger als gestern. 4 Patienten müssen inzwischen beatmet werden. Am gestrigen Tag wurden von den Ordnungskräften 712 Kontrollen in der Stadt durchgeführt, wobei 14 Strafanzeigen gestellt wurden – fünf wegen Spielplatzbesuchen, eine wegen eines geöffneten Geschäfts und acht wegen unerlaubter Ansammlungen. Oberbürgermeister Wiegand sprach weiterhin an, dass unter Quarantäne befindliche Personen dubiose SMS – angeblich vom Ordnungsamt – erhalten haben. Er versicherte, dass das Ordnungsamt niemals per SMS mit den Betreffenden kommunizieren würde.

Schutzausrüstung

Die Stadt empfiehlt inzwischen das Tragen von einem Mundschutz in der Öffentlichkeit – denn jeder Schutz ist besser als gar kein Schutz. Auch Brillen können helfen, da sie die Augenschleimhäute schützen. Beides ist jedoch nur eine Ergänzung zur Einhaltung der Abstandsbestimmungen. Zusammen kann alles helfen, das Ansteckungsrisiko zumindest zu senken. Die medizinischen Masken, die das betreffende Personal in den Krankenhäusern braucht, sind momentan schwerer zu beschaffen. Man arbeitet zurzeit daran, einen Prozess zur Sterilisation und Mehrfachverwendung der Masken zu gewährleisten. So will man sich auf eine Verschärfung der Lage einstellen. Der Mangel an Schutzausrüstung gilt also nach wie vor – es kann keine Entwarnung gegeben werden. Momentan reicht die medizinische Schutzausrüstung für 10 Tage. Die Kurve der Erkrankungen ist jetzt bereits flacher geworden – so verdoppeln sich die Infektionsfälle inzwischen in sieben Tagen, nicht mehr in drei Tagen, so der OB. Damit ist die Kurve jedoch noch nicht flach genug. Eine schnelle Entwarnung ist noch immer nicht in Sicht. Ab heute, dem 1. April, gelten zudem Einschränkungen im Angebot der Deutschen Bahn. Viele S-Bahnen fahren nun seltener. Die Stadt hat die Einzelheiten hierzu auf ihrer Website zusammengefasst.

Angebot der Stadtbibliothek

Katharina Brederlow verwies zudem auf ein Angebot der Stadtbibliothek Halle, das sich auf das Online-Angebot der Bibliothek bezieht. Auch nicht registrierten Nutzern wird nun ein kostenfreier Zugang zu besagten Angeboten gewährleistet – dies gilt zunächst bis zum 30. April. Das Angebot umfasst die Ausleihe von eBooks sowie eHörbüchern und ermöglicht den Zugang zu den Portalen PresseReader und Genios, wo ca. 8 000 digitale Zeitungen und Zeitschriften zur Verfügung stehen. Zur Anmeldung ist eine E-Mail an stadtbibliothek-ausleihe@halle.de erforderlich. Anzugeben sind Name, Adresse und Geburtsdatum. Nach der Bearbeitung erhalten die Betreffenden eine E-Mail mit ihren Zugangsdaten. Die Nutzerdaten werden nach Ablauf des kostenfreien Angebots wieder gelöscht.

 

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