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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Corona Update 04-04-2020 - Infos und Hintergründe >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 04.04.2020 um 12:52:01

Corona Update 04-04-2020 - Infos und Hintergründe

Reporter Thomas Schmidt. Reporter Thomas Schmidt.
Foto: Stefan Julius
Im Corona-Spezial wird hier täglich und tagesaktuell über das Geschehen informiert. Es gibt eine Zusammenfassung der Ereignisse vor Ort und viele nützliche Meldungen, Tipps und Hinweise...

Taxifahrer leiden unter Corona-Krise
Taxifahrer in Sachsen-Anhalt haben wegen der Corona-Krise wie viele Unternehmen mit finanziellen Verlusten zu kämpfen. Der Taxi & Mietwagengenossenschaft schätzt das der Umsatz um 70 bis 80 Prozent eingebrochen ist.

Weitere Beschränkungen im Dessau-Wörlitzer Gartenreich
Für das Dessau-Wörlitzer Gartenreich sind die bedingten Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie verlängert worden. Das hat die Kulturstiftung mitgeteilt. Diese gelten nun bis einschließlich 20. April.

Deutlich weniger Staus
Die Corona-Krise samt Beschränkungen macht’s möglich, damit verbundenen ist ein deutlicher Verkehrsrückgang. So gab es laut ADAC von Freitag bis Freitag (03.04.2020) landesweit innerhalb einer Woche lediglich 29 Staus, die eine Gesamtlänge von 49 Kilometern erreichten. Minusrekord.

Amateurfußball ruht weiter
Der deutsche Amateur-Fußball ruht auf unbestimmte Zeit weiter. Die 21 Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund haben sich gemeinsam auf eine Aussetzung des Spiel- und Trainingsbetriebes ab den Regionalligen bis auf weiteres verständigt. Das teilten die Verbände mit.

Geld für Corona-Hilfen geplant
Dessau-Roßlaus Stadtverwaltung will ihr Corona-Soforthilfepaket für Kleinunternehmer, Soloselbstständige und Künstler in Dessau-Roßlau anheben. Das Programm solle von derzeit 100.000 auf 700.000 Euro erhöht werden.

Leopoldina hält Lockerungen nach Ostern für möglich
Die Akademie der Wissenschaften Leopoldina hält eine Lockerung der Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie nach den Osterferien für möglich. Denkbar sei etwa, dass Kontaktverbote weniger strikt umgesetzt werden, wenn dafür andere Maßnahmen eingehalten werden. Eine schrittweise Lockerung der Einschränkungen solle etwa mit dem flächendeckenden Tragen von Mund-Nasen-Schutz einhergehen.

Feuerwehren rufen auf, zu Hause zu bleiben
Auch die Feuerwehren helfen in Corona-Zeiten und sind für die Sicherheit immer abrufbar bereit. In Dessau-Roßlau zeigen die Kameraden derzeit auf Facebook ein etwas anderes Dasein und rufen dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. Damit wollen auch sie ein Zeichen gegen die Verbreitung des neuartigen Corona-Virus setzen.

Tests im Klinikum in Dessau
Nach dem es sieben Tage lang in Dessau-Roßlau keine Neuinfektionen gab bzw. nicht gemeldet worden, gab es von einigen Seiten Kritik und Zweifel daran. Plötzlich nimmt in Dessau-Roßlau die Zahl an Corona-Erkrankungen deutlich zu. Am Freitagmittag sind im Städtischen Klinikum in Alten 29 Erkrankungen bestätigt worden. In den vergangenen 24 Stunden kamen also sechs neue Fälle dazu. Eine Erklärung warum das so ist, soll noch folgen.

Was bringt ein Mundschutz?
Menschen mit Mundschutz auf der Straße oder im Supermarkt – das kannte man bis vor einigen Wochen vor allem aus Asien. Inzwischen sieht man das aufgrund des neuartigen Coronavirus auch in Deutschland. Aber was bringt das alles wirklich, fragt die Apothekenrundschau…? Ein Tuch oder Schal vor Mund und Nase ebenso wie ein selbstgebastelter Mundschutz können dazu beitragen, andere zu schützen. Allerdings gilt: Wer erkältet ist oder gar andere Symptome verspürt, die auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus hinweisen könnten, sollte sowieso zuhause bleiben und Abstand zu allen anderen Menschen halten. Wichtig ist auch: Trotz Tuch oder Mundschutz nie die anderen Schutzmaßnahmen vernachlässigen. Eineinhalb bis zwei Meter Abstand zu anderen Menschen halten, sich mit ungewaschenen Händen möglichst nicht in das Gesicht fassen und sofort nach dem Nachhausekommen, vor dem Essen, nach der Toilette und bei Bedarf auch zwischendurch gründlich und mindestens 30 Sekunden lang die Hände mit Seife waschen!

Prüfungstermin selbst wählen
Medizinstudierende in Sachsen-Anhalt können angesichts der Coronavirus-Pandemie wählen, wann sie den zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung, das schriftliche zweite Staatsexamen im Medizinstudium, ablegen. Nach einer Änderung der Approbationsordnung stellt das Gesundheitsministerium es den Studierenden nun frei, die Prüfung entweder regulär vom 15. bis 17. April dieses Jahres zu absolvieren oder gleich ins Praktische Jahr zu starten und im Anschluss die Prüfungen im Jahr 2021 abzulegen.

Gefälschte Mail im Umlauf
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor einer betrügerischen Mail. Die Absender wollen an persönliche Kundendaten gelangen. Aktuell erhalten Arbeitgeber und Unternehmen unseriöse Mails, die unter der Mailadresse "kurzarbeitergeld@arbeitsagentur-service.de" versandt werden. In der Mail wird der Arbeitgeber unter anderem aufgefordert, konkrete Angaben zur Person, zum Unternehmen und zu den Beschäftigten zu machen, um Kurzarbeitergeld zu erhalten. Im Absender ist keine Telefonnummer für Rückfragen angegeben. Arbeitgeber sollen auf keinen Fall auf die Mail antworten, sondern diese umgehend löschen. Die BA ist nicht Absender dieser Mail und fordert Arbeitgeber auch nicht per Mail auf, Kurzarbeitergeld zu beantragen.

Vielfältige Beratungsangebote
Familien und Kinder finden bei Fragen und Problemen auch in der aktuellen Corona-Situation mit Kontakteinschränkungen Rat und Unterstützung. Wenn sich Kinder und Jugendliche in einer Krisensituation befinden oder aber Eltern vor unlösbaren Problem stehen, gibt es geschaltete Angebote, die kostenfrei und anonym beraten. In Sachsen-Anhalt haben sich überdies die Verbände der Familienarbeit sowie Familienzentren in den Regionen auf die neue Situation eingestellt und ihre Online-Aktivitäten verstärkt. Die "Nummer gegen Kummer" 116 111 ist eine Beratungsstelle; das Sorgentelefon für Kinder und Jugendliche ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr zu erreichen. Das Elterntelefon „Nummer gegen Kummer“ ist unter der 0800  1110550 montags bis freitags, von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags, von 17 bis 19 Uhr zu erreichen. Auch die Telefonseelsorge ist runde um die Uhr unter der Nummer 0800 1110111 oder 0800 1110222 zu erreichen. Weitere diesbezügliche Nummern im Netz unter www.wochenspiegel-web.de

Einreise ausländischer Saisonarbeitskräfte
Der Deutsche Bauernverband, der Gesamtverband der Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände, der Bundesausschuss Obst und Gemüse, die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse, der Deutsche Raiffeisenverband und der Zentralverband Gartenbau informieren ihre Mitglieder über die kurzfristige Umsetzung der Einreiseregelung für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft: Die Meldung der für die Einreise benötigten Daten für die Einreise nach Deutschland, u. a. Name des Betriebes, der Arbeitnehmer, Flugnummer etc., wird über ein Internetportal erfolgen. Dieses Portal https://saisonarbeit2020.bauernverband.de befindet sich im Aufbau.

Darlehen ab Montag verfügbar
Zusätzliche Liquidität in der Corona-Krise: Das Wirtschaftsministerium erweitert das Anfang dieser Woche (30. März 2020) gestartete Hilfsprogramm „Sachsen-Anhalt ZUKUNFT“. Neben Zuschüssen stehen Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ab kommenden Montag auch besonders günstige Kredite zur Verfügung. „Wir zünden jetzt die zweite Stufe unserer Soforthilfe für die sachsen-anhaltische Wirtschaft“, teilte Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann mit. Das Darlehen zwischen 10.000 und 150.000 Euro hat eine Laufzeit von bis zu zehn Jahren, davon sind zwei Jahre zins- und tilgungsfrei. „Der zins- und tilgungsfreie Zeitraum war uns bei der Gestaltung der Konditionen besonders wichtig, weil wir wissen, dass ein Teil der Unternehmen jetzt in der Krise auf jeden Euro angewiesen ist, der im Unternehmen bleibt“, so Willingmann. Für das Programm steht vorerst ein Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro bereit, das bei Bedarf noch erhöht werden kann. Damit würden im ersten Schritt – nach Kalkulation des Ministeriums – bis zu 1.000 Darlehen finanziert. Anträge können ab Montag, 6. April, bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB) gestellt werden.

Labor im Landesamt für Umweltschutz
Das Gentechniklabor des Landesamtes für Umweltschutz (LAU) ist technisch in der Lage Sachsen-Anhalt beim Kampf gegen das Corona-Virus zu unterstützen. In den letzten zwei Wochen wurden alle Voraussetzungen geschaffen, um eine SARS-CoV-2-Diagnosik durchzuführen. Pro Arbeitstag könnten dann bis zu 50 Proben aus Kliniken oder Behörden auf das Virus untersucht werden. Momentan sind dafür noch zwei Randbedingungen zu erfüllen. Zum Einen dürfen nichtmedizinische Laboratorien nach geltendem Recht keine Humanproben zur Untersuchung annehmen. Um weitere Kapazitäten nutzen zu können, arbeitet die Bundesregierung momentan daran, diese Regelung für die Zeit der Corona-Pandemie auszusetzen. Zum Anderen fehlen noch - wie in verschiedenen anderen Bereichen auch - Atemschutzmasken für das Laborpersonal.

Betreuungskosten April
Die Landesregierung hat den Kommunen empfohlen, für April keine Beiträge zu erheben. Diese Empfehlung bezog sich zunächst nur auf die Kinder, die keine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Jetzt hat das Land nachjustiert und diese Empfehlung auch für alle Kinder in der Notbetreuung ausgesprochen. Für die finanziellen Ausfälle wird das Land aufkommen. Auch Bitterfeld-Wolfen wird keine Elternbeiträge für April für alle Kinder in der Notbetreuung erheben. Wer den Elternbeitrag bereits überwiesen hat, bekommt diesen zurück. Die Stadt steht im engen Austausch mit den freien Trägern. Es ist davon auszugehen, dass sie der Verfahrensweise der Stadt folgen werden.

Corona-Fälle GZ Bi/Wo
In der Gesundheitszentrum Bitterfeld/Wolfen gGmbH werden aktuell drei Patienten mit einer nachgewiesenen Infektion mit dem Corona-Virus stationär behandelt. „Entgegen der verbreiteten Information konnten wir auch noch niemanden als genesen entlassen“, informiert Dr. med. Hans Joachim Kluger, Ärztliche Direktor im Gesundheitszentrum Bitterfeld-Wolfen.

Virale Impfstoffe
Weltweit forschen Menschen an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen den neuen Coronavirus. Auch IDT Biologika aus Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt ist daran beteiligt. Nach Angaben der WHO sollen weltweit 41 Impfstoffentwicklungen gegen das Corona-Virus angelaufen sein.  Erste Tests stehen jetzt an. Forscherinnen und Forscher arbeiten unter Hochdruck. Doch die Entwicklung eines Impfstoffs ist sehr zeitaufwendig. Also ist Geduld gefragt, denn ein Impfstoff muss wirksam sein - also tatsächlich vor der Krankheit schützen. Und er muss sicher sein - das bedeutet, er darf keine Gesundheitsschäden verursachen,  muss also ausreichend getestet werden. IDT soll auch das Material für die präklinische Prüfung eines möglichen Corona-Impfstoffes produzieren. Das mittelständische Unternehmen am Zukunftsort BioPharmaPark Dessau-Roßlau ist nach eigenen Angaben ein weltweit angesehener Partner von der Auftragsentwicklung bis zur kommerziellen Produktion humaner Impfstoffe und Biopharmazeutika.

Corona-Fälle
Aktuell 41 Fälle in Anhalt-Bitterfeld (25 Bitterfeld, 13 Köthen, 3 Zerbst), das sind zwei Infektionen mehr gegenüber dem Vortag und 27 in Dessau-Roßlau, nach sieben Tagen erstmals ein Anstieg um 7 Infektionen (Stand 03.04.2020 – 17:00 Uhr)

Infizierte
898 Menschen in Sachsen-Anhalt mit Coronavirus infiziert, 37 mehr als Vortag... 94 Personen werden im Krankenhaus behandelt.
Nach Schätzungen sind bisher 325 Personen wieder genesen. Angaben zur Genesung sind nicht meldepflichtig. Elf Menschen sind in Sachsen-Anhalt daran verstorben.

Deutschlandweit
Deutschlandweit sind mittlerweile fast 86.000 Infizierungen mit dem Coronavirus bestätigt, das sind gegenüber dem Vortag wiederum ca. 6.000 mehr Infektionen. 1.129 sind daran bereits leider verstorben. Tendenz steigend.

Weltweit
Weltweit sind mittlerweile mehr als 1.040.000 Infizierungen mit dem Coronavirus bestätigt, das sind 150.000 mehr gegenüber dem Vortag. Mehr als 54.300 Menschen sind bereits daran gestorben, doch es sind auch fast 200.000 geheilt.
   
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