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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Coronavirus: Lagebericht des Robert-Koch-Institut >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 14.04.2020 um 11:42:48

Coronavirus: Lagebericht des Robert-Koch-Institut

Stabile Lage ist mit Vorsicht zu genießen, macht jedoch Hoffnung auf eine Wende, das vermittelt RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar H. Wieler am Vormittag. Stabile Lage ist mit Vorsicht zu genießen, macht jedoch Hoffnung auf eine Wende, das vermittelt RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar H. Wieler am Vormittag.
Foto: Screenshot Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Stabile Lage ist mit Vorsicht zu genießen, macht jedoch Hoffnung auf eine Wende, das vermittelt RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar H. Wieler am Vormittag.

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen hat sich laut RKI-Präsident Prof. Dr. Lothar H. Wieler stabilisiert. "Unsere Maßnahmen wirken, das sind gute Nachrichten", so Wieler. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag fast 2 Millionen Fälle, in Deutschland gibt es aktuell 125.098 Infektionen, 2.082 mehr als am Vortag. 2.969 Todesfälle (170 mehr als am Vortag) und die Zahl der Genesenen liegt derzeit bei 68.100, mehr als die Hälfte der bisher Infizierten.

Doch die Zahlen sind mit Vorsicht zu genießen, weil über Ostern nicht getestet wurde. Die Reproduktionszahl liegt derzeit bei 1,2 und liegt daher nicht unter 1… also immer noch 0,2 über dem unkritischen Wert. Reproduktionszahl bedeutet das die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einem Fall angesteckt werden. Diese lässt sich nicht aus den Meldedaten ablesen, nur schätzen.  Die Reproduktionszahl wird aktuell auf R = 1,2 (95%-Konfidenzintervall: 1,0-1,6) geschätzt. Diese Schätzung basiert auf den übermittelten COVID-19 Fällen mit Stand 14.04.2020 und der Annahme einer mittleren Generationszeit von vier Tagen.

"Wir können noch nicht von Eindämmung sprechen, sondern nur von positiven Tendenzen erkennen", meint der RKI-Präsident. Damit meint er die Disziplin, die nach Meinung von Wieler in den letzten Wochen gehalten hat. Diese sollten weiterhin gehalten werden, umso schöner wird die Belohnung sein. Damit könnte natürlich die Trendwende gemeint sein, doch es gibt auch Warnungen für zu schnelles Lockern der Pandemie-Einschränkungen. „Wir können noch nicht abschließend beurteilen, ob die Fallzahlen tatsächlich sinken“, sagt Wieler und verkündet dabei dennoch verhaltenen Optimismus.

Wieler erklärt auch wie das RKI arbeitet. Auf Basis von Meldezahlen modellieren die Mathematiker sogenannte "Nowcases". Wir beziehen zudem jede Menge weiterer Zahlen, nicht nur die von den Gesundheitsämtern. Außerdem würde die Zahl der durchgeführten Tests ausgearbeitet und fließt in die Berechnungen mit ein. Dabei seien nicht nur die positiven, sondern auch die negativen Testergebnisse von großer Bedeutung. Wir führen auch eigene Berechnungen und Studien durch und kombinieren die mit denen der Behörden. Zum Beispiel die geplante Studie zu Antikörpern, mit der man der sogenannten „Dunkelziffer“ besser kennenzulernen. Es gibt weitere Portfolios wie die Informationen der Bürger, unter anderem die Grippe-Web, hier können Bürger einmal pro Woche angeben, ob sie Atemwegserkrankungen haben und an welchen Symptomen sie leiden.  

Auch das selber Einschicken von Abstrichen hilft die Datenbank besser zu verstehen und besser auszuwerten. Auch die Daten-App hilft, diese wurde bereits 300.000 Mal herunter geladen, auch diese Daten helfen ungemein bessere Ergebnisse zu erhalten. Wieler dankt und lobt die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land, gerade bei der Einhaltung der Beschränkungen und spricht auch den Dank an die Menschen aus, die Dienst im Sinne der Pandemie leisten.

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