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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Maskenpflicht: Ministerpräsident äußert Unmut >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 21.04.2020 um 17:03:08

Maskenpflicht: Ministerpräsident äußert Unmut

Das Tragen von Mundschutz ist ab Donnerstag beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr Pflicht, Busgelder sind vorerst nicht geplant.  Das Tragen von Mundschutz ist ab Donnerstag beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr Pflicht, Busgelder sind vorerst nicht geplant.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Sachsen-Anhalt führt nach kurzer Freiwilligkeit nun den Mundschutzpflicht unwiderruflich beim Einkaufen und im Öffentlichen Personennahverkehr ab Donnerstag ein.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff zeigte schon etwas Unmut darüber, das die Menschen zwar vernünftig umgehen, doch das es schon einen Teil an Menschen gibt, die zu eng beieinander sind und das hat ihn dann schon erschrocken, auch das die Empfehlung Masken beim Einkauf oder beim Benutzen von öffentlichen Verkehrsmittel zu tragen, kaum genutzt wurde.

„Das Tragen war bisher dringend empfohlen, viele sind dem leider nicht gefolgt“, sagte Haseloff in der MDR-Sendung „Fakt“. Daher führt Sachsen-Anhalt die Mundschutzpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen ab Donnerstag, 0 Uhr, ein. Das hat das Kabinett heute beschlossen. Somit muss ab Donnerstag „eine textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes“ getragen werden. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne: „Das ist jeder Schutz, der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen, Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.“ Ausreichend  seien auch selbstgeschneiderte Masken, Schals, Tücher, Buffs und Ähnliches aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material. Um trotz Lockerungen eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, sei das Masken-Tragen notwendig, so Ministerpräsident Reiner Haseloff. „Das Tragen war bisher dringend empfohlen. Viele sind dem leider  nicht gefolgt. Darauf habe das Kabinett reagiert.“

Mit der vom Kabinett verabschiedeten 1. Änderungsverordnung zur 4. Corona-Eindämmungsverordnung, die bis zum 4. Mai gilt, gehen aber auch neue Lockerungen einher. So dürfen Tierparks, Zoologische und Botanische Gärten sowie ähnliche Freizeitangebote ab sofort wieder unter Auflagen für den Publikumsverkehr öffnen. Grimm-Benne: „Streichelgehege und Tierhäuser auf deren Gelände sind weiter geschlossen, Hygienebestimmungen sind einzuhalten.“

Zum Veranstaltungsverbot, das bis Ende August gilt, wurde klargestellt, dass hiervon Großveranstaltungen „im Sinne der Empfehlungen des Gemeinsamen Krisenstabes von des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums für Gesundheit vom 10. März 2020“ betroffen sind. Der Krisenstab hatte damals die Absage aller öffentlichen und privaten Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern empfohlen und sich bei kleineren Veranstaltungen für eine Risikobewertung der zuständigen Gesundheitsbehörde auf Grundlage der Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) ausgesprochen.

Nach der derzeitigen Risikoeinschätzung sind grundsätzlich bereits Veranstaltungen von mehr als 2 Personen ausgeschlossen. Deshalb muss sich eine wesentliche Verbesserung der epidemiologischen Lage abzeichnen, um mittlere oder größere Veranstaltungen zulassen zu können. Vor Erlass jeder neuen Eindämmungsverordnung erfolgt eine entsprechende Risikoeinschätzung.

Leserkommentare:


Kirsten, Sandersdorf-Brehna :
"Wer denkt an die Leute die Asthma haben jetzt nicht mehr einkaufen gehen können. Weil sie mit diesen Mund Nasenschutz noch weniger Luft bekommen. Also müssen diese Leute verhungern und wer noch diabetiker ist muss essen wegen dem Insulin. Da denkt keiner dran"


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