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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Das Coronavirus in Halle - die Woche im Rückblick >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 24.04.2020 um 13:15:58

Das Coronavirus in Halle - die Woche im Rückblick

Galeria Karstadt Kaufhof am Markt  − deutlich größer als 800 Quadratmeter − blieb bisher geschlossen.  Das Verwaltungsgericht in Hamburg hat die Größenregelung jedoch  inzwischen gekippt, es gilt eine Zwischenverfügung. Innerhalb der nächsten Woche will das Oberverwaltungsgericht die Sachlage abschließend entscheiden. Galeria Karstadt Kaufhof am Markt − deutlich größer als 800 Quadratmeter − blieb bisher geschlossen. Das Verwaltungsgericht in Hamburg hat die Größenregelung jedoch inzwischen gekippt, es gilt eine Zwischenverfügung. Innerhalb der nächsten Woche will das Oberverwaltungsgericht die Sachlage abschließend entscheiden.
Foto: Kerstin Eschke
Halle (red). Bei einer täglichen Pressekonferenz der Stadt informieren Oberbürgermeister Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger jeweils zum aktuellen Stand bezüglich Corona. Die positiven Fälle nehmen dabei noch immer täglich zu – allerdings in geringem Maße. Als geheilt gelten inzwischen fast 200 Betroffene. 

Die Lage in den Pflegeheimen

In den Pflegeheimen der Stadt wurden am letzten Wochenende einige Personen positiv getestet. Daher wird nun die gesamte Belegschaft getestet. Schon über 2000 Abstriche wurden durchgeführt. Auch acht Bewohner gelten als infiziert. Die betreffenden Heime sind unter Quarantäne. In der vergangenen Woche ließ sich ein Großteil der Neuinfektionen in ebendiesen Bereich zurückverfolgen, so Oberbürgermeister Bernd Wiegand. Deshalb seien die umfangreichen Testserien erforderlich. 

Halles Kliniken hätten beispielhaft kooperiert, um im Fall einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus genug Kapazitäten für Corona-Patienten zu haben, so der Oberbürgermeister. Da die Lage sich jedoch wieder stabilisiere, können die Kliniken die Kapazitäten wieder freigeben – hierbei gelten medizinische Prioritäten. Dennoch wird es den Krankenhäusern möglich sein, in kürzester Zeit auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

Maskenpflicht

In dieser Woche hat Sachsen-Anhalt zudem die Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkaufen eingeführt. Seit Donnerstag muss demnach „eine textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes“ getragen werden. Ausreichend  seien auch selbst geschneiderte Masken, Schals oder Tücher aus Baumwolle oder anderem geeigneten Material. Das gilt natürlich auch für die Fahrgäste der Havag. In deren Kundencentern im Neustadt Centrum sowie in der Großen Ulrichstraße sind deshalb Mund-Nasen-Masken für einen Euro erhältlich. Kleinere Teams der Havag verteilen Masken darüber hinaus kostenfrei in den Bahnen und Bussen. Bereits 13 300 Masken wurden laut Oberbürgermeister Wiegand verkauft bzw. verteilt. 

Eigenverantwortung

Hierbei appelliert er auch immer wieder an die Eigenverantwortung der Bürger, sich selbst mit einer Mund-Nasen-Bedeckung zu versorgen. Diese gibt es weiterhin in den Quartierbüros der Stadt. Dank der Unterstützung der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle können dort seit Freitag sogar Schutzmasken aus dem 3D-Drucker verteilt werden. 

Wirtschaft

Am Mittwoch wurden in Berlin weitere wirtschaftliche Maßnahmen zur Bewältigung der Krise beschlossen, berichtete der Oberbürgermeister. Dazu gehören eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes sowie eine Steuererleichterung für die Gastronomie. Ministerpräsident Haseloff unterstütze die Wiedereröffnung der Gastronomie bei entsprechenden Konzepten, erklärte der OB, der diese Ansicht ebenfalls begrüßt. Aber: Der Infektionsschutz müsse immer gewährleistet werden. 

Das Verwaltungsgericht in Hamburg hat am Mittwoch darüber hinaus die 800-Quadratmeter-Regelung bei Geschäften gekippt. So gilt nun eine Zwischenverfügung: Auch deutlich größere Einzelhändler dürfen vorerst bis zum 30. April mit einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern öffnen. Anfang nächster Woche wird das Oberverwaltungsgericht die Sachlage abschließend entscheiden.   

Der Schulbetrieb

Am Donnerstag startete der Schulbetrieb wieder für Halles Abschlussklassen. Insgesamt werden somit 2 000 Schüler in der Stadt unterrichtet. Alle Schüler und Lehrer haben hierfür einen Gesundheitsfragebogen ausgefüllt. Die Stadt will die Schulen zudem mit kontaktlosen Fieberthermometern beliefern.

Tierparks und Co.

Mit der vom Kabinett am Dienstag verabschiedeten ersten Änderungsverordnung zur vierten Corona-Eindämmungsverordnung, die bis zum 4. Mai gilt, gehen auch neue Lockerungen einher. So dürfen Tierparks, Zoologische und Botanische Gärten sowie ähnliche Freizeitangebote wieder unter Auflagen für Publikum öffnen. Auch die Tore des Bergzoos in Halle sind seit Donnerstag wieder geöffnet − Tierhäuser, Restaurants, Spielplätze und Streichelgehege bleiben jedoch  geschlossen. 


Stand: 23. April 2020, 17 Uhr.

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