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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Die eigene textile Barriere >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 24.04.2020 um 19:31:13

Die eigene textile Barriere

Heike Maschek schafft mit einem gut eingespielten Team 20 Masken und mehr pro Stunde, doch für den Eigenbedarf braucht man im Grunde auch keine Zeitvorgabe.  Heike Maschek schafft mit einem gut eingespielten Team 20 Masken und mehr pro Stunde, doch für den Eigenbedarf braucht man im Grunde auch keine Zeitvorgabe.
Foto: Thomas Schmidt
Wie läuft“s mit der Maskerade… Tipps zum Selbermachen. Die textile Barriere im Sinne eines Mund–Nasen-Verhüllung soll verhindern, dass sich das Coronavirus durch die übertragungsfähigen Tröpfchenpartikel von Mensch zu Mensch verbreiten.

Mößlitz (ts).
Seit einigen Tagen besteht in allen Geschäften sowie im Öffentlichen Personenverkehr die so genannte Mund-und Nasenschutzpflicht. Unser Redakteur Thomas Schmidt ist auf Gut Mößlitz gewesen und hat sich dort erklären lassen, wie man so eine textile Mund–Nasen-Abdeckung selber nähen kann. Die textile Barriere im Sinne eines Mund–Nasen-Verhüllung soll verhindern, dass sich das Coronavirus durch die übertragungsfähigen Tröpfchenpartikel von Mensch zu Mensch verbreiten.
Dort wartet bereits Heike Maschek, die junge Frau hat sich während ihrer Brustkrebstherapie ausführlich mit dem  Nähen beschäftigt und hat uns Tipps für das einfache Gestalten dieser schützenden Mund-Nase-Barrieren gegeben.
Die 42-Jährige hat sich natürlich als erstes eine Nähmaschine zugelegt, das ist fast schon Grundvoraussetzung für das Anfertigen der Mund–Nasen-Maske. Natürlich geht auch eine handgenähte Maske.

Heike Maschek erklärt: Als erstes kann man sich vieles dafür selber zusammensuchen, da reicht manchmal ein Blick in den eigenen Wäscheschrank oder vielleicht auch bei der Oma. Es können alte Bettlaken verwendet werden, Tafeltücher und so weiter, am besten eignet sich Baumwolle und das Material sollte bei wenigstens 60° waschbar sein. Hierbei werden zwei Lagen gleichmäßig zugeschnitten... empfohlen sind die Größe von circa 20 × 20 cm, für Kinder etwas kleiner. Es gibt allerdings im Internet auch zahlreiche Angebote für vorgefertigte Schablonen, doch mit dem guten alten Maßband geht es auch. Danach wird der zugeschnittene Stoff Ecke auf Ecke übereinander gelegt.

Für eine bessere Optik ist es natürlich ratsam die Sichtseite nach innen zu nehmen, quasi links herum. Anschließend wird mit der Nähmaschine an der geraden Kante entlang genäht. Dann alles wieder auf rechts oder nach außen drehen. Zum Festbinden eignet sich ein Gummiband von circa 25 cm Länge und das Ganze zweimal. Das variiert je nach dem ob es für ein Kind, eine Frau oder einen Mann ist. Dann unter Nahtzugabe alles umklappen und mit zwei drei Stichen fixieren. Anschließend alles mit der Klammern oder Nadeln feststecken und im letzten Schritt mit zwei Nähten zusammen nähen. Fertig ist die Maske. Wer das genau bildlich sehen möchte, wie man eine Maske näht, kann sich auch unter www.wochenspiegel-web.de  als Video ansehen.

Für Interessierte hier noch der Tipp, Heike Maschek wird nach der Corona-Krise einen Schneiderkurs auf Gut Mößlitz anbieten. Wir werden davon berichten. Ansonsten unter www.gut-moesslitz.de kann man natürlich auch die neuesten Informationen zum Kurs erhalten.

 

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