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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Das Coronavirus in Halle - die Woche im Rückblick >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 30.04.2020 um 14:42:59

Das Coronavirus in Halle - die Woche im Rückblick

Die Ministerpräsidenten Sachsens und Sachsen-Anhalts, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff, bei einer Pressekonferenz im Bergzoo am letzten Wochenende. Sie wollen eine mitteldeutsche Lösung in der Krise erreichen. Die Ministerpräsidenten Sachsens und Sachsen-Anhalts, Michael Kretschmer und Reiner Haseloff, bei einer Pressekonferenz im Bergzoo am letzten Wochenende. Sie wollen eine mitteldeutsche Lösung in der Krise erreichen.
Foto: Archiv / Kerstin Eschke
Halle (red). Täglich  informieren Halles Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle. Zudem trafen sich am vergangenen Wochenende die Ministerpräsidenten der Länder Sachsen-Anhalt und Sachsen, Dr. Reiner Haseloff und Michael Kretschmer, im Bergzoo Halle zu einer gemeinsamen Beratung.  Auch die Landespressekonferenz am 28. April erbrachte Neuigkeiten.  

Eine mitteldeutsche Lösung

Schon beim Treffen der  Ministerpräsidenten im Zoo wurde klar, die beiden wollen vor allem eines: Zeit gewinnen, bis ein Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung steht. Dafür seien einheitliche mitteldeutsche Regelungen erforderlich − immer in Abstimmung mit den anderen Bundesländern. In Sachsen-Anhalt wird in der Kabinettssitzung am 2. Mai  die 5. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Virus  auf den Weg gebracht. Sie wird weitere Öffnungsschritte beinhalten. So sollen Friseure, Barbiere, Fußpfleger und Kosmetiker ab 4. Mai wieder öffnen dürfen. Des Weiteren wird es eine Klarstellung zur Maskenpflicht geben − Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres,  Gehörlose, Schwerhörige und Menschen mit besonderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind von dieser ausgenommen. Archive, Museen und Ausstellungen sollen unter Auflagen wieder öffnen dürfen und auch von der 800-Quadratmeter-Regel für Geschäfte möchte man wegkommen. In der Gastronomie solle im Mai auf jeden Fall etwas  passieren − was genau, wird am Samstag im Kabinett besprochen.

Schulen

Am 28. April hat Sachsen-Anhalt einen Plan für den weiteren Schuljahresverlauf vorgelegt. „Unser Ziel ist es, Planungssicherheit für die Schulen, die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Eltern zu schaffen. Gleichzeitig gilt es, weiterhin hohe Infektionsschutzmaßstäbe einzuhalten“, erklärte Bildungsminister Marco Tullner. So soll eine Verzahnung von Präsenz- und Fernunterricht gewährleistet werden. Grundsätzlich werden schrittweise Öffnungen der Schulen in Jahrgangsstufen bzw. Lerngruppen erfolgen, damit jeder Schüler bis zu den Sommerferien tage- oder wochenweise die Schule besuchen kann. 

Die Lage in Halle

Ein erneuter Anstieg der Infektionszahlen in den letzten Tage sei allein auf die Testung in den Pflegeheimen zurückzuführen, so Halles Oberbürgermeister. Besonders zwei Einrichtungen sind hier betroffen. In den Kitas gelte ein neuer Erlass des Sozialministeriums für die Notbetreuung, so Katharina Brederlow. Dieser enthält konkrete Regelungen. So dürfen sich maximal zwölf Kinder im Kindergartenalter in einem Raum aufhalten. Ein Krippenkind zählt doppelt. Die Kinder und Erzieher sollen in feste Gruppen eingeteilt werden, die immer die gleichen Räume zu nutzen haben.

Zum Sport

Die Stadt äußerte sich zur Lage des Fußballbetriebs in Halle. Nach der geltenden vierten Verordnung des Landes sind keine öffentlichen Veranstaltungen durchzuführen – das gelte auch für Geisterspiele. Auch wenn es in der nächsten Verordnung Lockerungen geben sollte, bleibt das Gesundheitsamt Halle verantwortlich. Dieses wolle einen einheitlichen Maßstab für alle Sportarten durchsetzen. Wo das Einhalten der Hygieneregeln möglich ist, würde die Stadt sich für Lockerungen einsetzen. Diesbezüglich seien Konzepte der einzelnen Einrichtungen erforderlich.

Sportarten, die allein oder zu zweit zu spielen sind, würden eher freigegeben werden. Gerade beim Fußball gelte das Abstandsgebot vor und nach dem Spiel. Dies sei im Erdgas Sportpark momentan nicht umzusetzen. Er müsste erweitert werden − beispielsweise mithilfe einer Containerlösung. Sollte der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden und ein Spieler sich mit dem Virus infizieren, würde für alle Kontaktpersonen auch hier Quarantäne angeordnet werden, so der OB. Der Infektionsschutz ist zu gewährleisten.

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