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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Das Coronavirus in Sachsen-Anhalt - die aktuelle Lage >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 04.06.2020 um 17:39:47

Das Coronavirus in Sachsen-Anhalt - die aktuelle Lage

Aktuelles zur Corona-Situation im Land. Aktuelles zur Corona-Situation im Land.
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Halle (Redaktion). Mit der in der letzten Woche beschlossenen 6. Eindämmungsverordnung des Landes ergeben sich weitere Veränderungen − auch für Schulen. Diese werden voraussichtlich bis zum Ende des Schuljahres gelten. So starteten die Grundschulen bereits am 2. Juni in einem Wechselmodell zwischen Präsenz- und Fernunterricht. Ab dem 8. Juni haben sie die Möglichkeit, zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zurückzukehren und alle Schüler wieder dauerhaft vor Ort zu unterrichten. Die Klassen werden in festen Gruppen mit konkreten Ansprechpartnern unterrichtet. Ein Zusammentreffen dieser Gruppen ist zu vermeiden. Spätestens ab dem 15. Juni soll dieser Prozess an allen Grundschulen Sachsen-Anhalts abgeschlossen sein. 

Wechselmodell

Weiterführende Schulen starteten ebenfalls am 2. Juni mit dem Wechselmodell. Zwischen dem 8. und 15. des Monats werden die Schulen zu einer einfachen Teilung der Gruppen übergehen. „Der Unterricht erfolgt im regelhaften Wechselmodell und soll eine möglichst hohe Präsenz der Schülerinnen und Schüler in den Schulen ermöglichen“, so Bildungsminister Marco Tullner. Eltern, die Bedenken wegen des Infektionsgeschehens haben, können eine Beschulung ihrer Kinder im Fernunterricht beantragen. Die Schülerinnen und Schüler werden mit Unterrichtsmaterialien versorgt und in die pädagogischen Angebote eingebunden. 

Der Schulbetrieb wird in den kommenden Wochen weiterhin maßgeblich durch Infektionsschutzmaßnahmen geprägt sein. „Der Gesundheitsschutz steht nach wie vor an erster Stelle. Aber wir wollen die bestehenden Möglichkeiten nutzen, um unseren Schülerinnen und Schülern wieder einen möglichst regulären Schulbesuch zu ermöglichen“, so Tullner.  

Konjunkturpaket 

Die Regierungskoalition hat sich am 3. Juni auf ein umfangreiches Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Volumen von 130 Milliarden Euro verständigt. Dieses sieht eine Senkung der Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien, eine Entlastung bei den Stromkosten und die Förderung von Zukunftstechnologien vor. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat besagtes Konjunkturpaket zur Bewältigung der Corona-Krise als positiv und wirkungsvoll bezeichnet. Es erfülle weitgehend seine Erwartungen, hob er am 4. Juni in Magdeburg hervor.

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann hat das Konjunkturprogramm ebenfalls grundsätzlich begrüßt. Enttäuscht zeigte er sich über die angekündigten Überbrückungshilfen für kleine und mittlere Unternehmen als Anschlussprogramm zur Corona-Soforthilfe vom März, da diese nur bis August geplant sind statt bis Jahresende. Positiv bewertet er hingegen die befristete Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf 16 Prozent sowie die beschlossene Deckelung der Sozialversicherungsbeiträge bis Ende 2021 auf maximal 40 Prozent des Bruttoeinkommens. 

Die Lage in Halle

Nachdem einige Zeit keine neuen Corona-Fälle in Halle zu verzeichnen waren, gibt es inzwischen wieder einige neue positiv Getestete in der Stadt. So wurden bereits Ende Mai zwei Personen positiv getestet. Dabei handelt es sich zum einen um eine 1930 geborene Bewohnerin des Pflegeheims Medimobil in Halle-Neustadt und einen zweijährigen Jungen, der bis zum 26. Mai die Waldorf-Kita besucht hat. 

Inzwischen sind für das Pflegeheim und die Kita Quarantänen ausgesprochen worden.  Am 2. Juni kamen erneut zwei Fälle hinzu − zwei Studentinnen. Trotz der neuen Fälle bewegt sich das Infektionsgeschehen in Halle weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Die Stadt warnt dennoch alle Bürger vor Leichtsinn und Unachtsamkeit im Umgang mit den bestehenden Regeln.

Krankenhausbesuche

Laut einer gemeinsamen Mitteilung der halleschen Krankenhäuser vom 28. Mai haben sich die Häuser dazu entschlossen, unter Berücksichtigung der Fürsorgeverantwortung für Mitarbeiter und Patienten ihre Besucherregelungen anzupassen. Dies geschieht in Übereinstimmung mit der 6. Corona-Eindämmungsverordnung. Seit dem 29. Mai sind Besuche daher auf Wunsch des Patienten und nach Risikoabwägung durch das Personal möglich. 

Eine Stunde pro Tag

So gelten spezifische Besuchszeiten und jeder Patient darf pro Tag lediglich einen Besucher für maximal eine Stunde empfangen. Die Besucher haben einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, der meist am Eingang ausgehändigt wird. Zuvor sind Anmeldungen nötig und Gesundheitsfragebögen auszufüllen. Diese sind meist schon auf den Internetseiten der Krankenhäuser zu finden. Auf diesen sollte man sich vorab auch stets informieren, welche genauen Bestimmungen für welches Krankenhaus gelten.

Stand: 4. Juni 2020, 14 Uhr

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