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Wochenspiegel > CORONA-KRISE > Sachsen-Anhalt will geplante Corona-Lockerungen aussetzen >
Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 20.10.2020 um 16:58:43

Sachsen-Anhalt will geplante Corona-Lockerungen aussetzen

Aktuelles zur Corona-Situation im Land. Aktuelles zur Corona-Situation im Land.
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Sachsen-Anhalt (Staatskanzlei, Ministerium für Kultur & Redaktion). Sachsen-Anhalt wird die laut der 8. Eindämmungsverordnung zum 1. November 2020 vorgesehenen Lockerungen auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Sie sollen erst wirksam werden, wenn sich die Zahl der Neuinfektionen wieder deutlich vermindert hat. Darauf hat sich das Kabinett heute, am 20. Oktober 2020, geeinigt. Die entsprechende Änderung der Eindämmungsverordnung soll in der kommenden Woche formell beschlossen werden, so Ministerpräsident Reiner Haseloff bei der heutigen Landespressekonferenz.

Transparenz

Die Inzidenzzahl (Fälle pro 100 000 Einwohner der letzten sieben Tage) liege in Deutschland bei 48,6, also knapp unter dem kritischen Schwellenwert von 50, ab dem eine Nachverfolgung schwer möglich sein wird. Sachsen-Anhalt hätte mit einer Inzidenz von 15,8 einen vergleichsweise geringen Wert – den geringsten im Bundesland, so der Ministerpräsident. Die Lockerungen werden zunächst ausgesetzt, damit das auch so bleibt. Man wolle die Lage dabei jedoch nicht über Sanktionen steuern, sondern über Transparenz und die Mitnahme der Bevölkerung.   

Clubs bleiben geschlossen

Clubs, Musikclubs, Diskotheken u. ä. werden auch weiterhin geschlossen bleiben. Die maximale Personenzahl bei Veranstaltungen einschließlich Sportveranstaltungen bleibt in geschlossenen Räumen bei 500, im Außenbereich bei 1 000. Die Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten durch die Gesundheitsämter soll so weiterhin sichergestellt werden. Das Kabinett sprach sich zudem dafür aus, das Beherbergungsverbot für Touristinnen und Touristen aus deutschen Risikogebieten beizubehalten. Die innerdeutsche Mobilität solle durch die Regelung beschränkt werden, so Gesundheitsministerin Grimm-Benne.

Lokalisierte Maßnahmen

Steigt in einzelnen Landkreisen oder kreisfreien Städten das Infektionsgeschehen über festgelegte Schwellenwerte, ist vor Ort zu reagieren, betonte sie weiter. Nächste Woche soll ein Erlass erarbeitet werden, der den Oberbürgermeistern und Landräten Auskunft geben soll, mit welchen Maßnahmen sie bei Überschreitung des kritischen Schwellenwerts von 35 arbeiten können. Am 12. Januar 2021 wolle das Kabinett über die nächste Eindämmungsverordnung debattieren, die am 19. Januar beschlossen werden soll. Bis dahin seien natürlich immer Änderungen möglich.

Wirtschaftliche Hilfen

Wirtschaftliche Hilfen für betroffene Unternehmen, die nun doch nicht ab dem 1. November wieder aktiv werden können, seien ebenfalls bereits in der Planung, so Wirtschaftsminister Armin Willingmann. Diese betreffen Clubs, Diskotheken, Veranstalter oder auch die Tourismusbranche und belaufen sich auf sechs bis 13 Millionen Euro. Genaueres wird im Laufe der Woche erarbeitet.    
 

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