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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 08.04.2020 um 13:49:34

Corona - Die aktuelle Lage in Halle (8. April, 13.50 Uhr)

Aktuelles zur Corona-Situation in Halle Aktuelles zur Corona-Situation in Halle
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Aus der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle

Bei der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger zum aktuellen Stand bezüglich Corona. So gibt es aktuell (8. April, 13 Uhr) 238 positive Corona-Fälle, 15 mehr als gestern. Als geheilt gelten inzwischen 63 Betroffene, 4 mehr als gestern. Die Verdoppelung der Fälle nähert sich damit einem Zeitraum von 12 Tagen an. Die Infektionskurve wird also weiterhin flacher.

Die Lage in den Krankenhäusern

43 positiv getestete Menschen befinden sich derzeit in Halle in den Kliniken, einer weniger als gestern. Zehn von ihnen sind Hallenser. Weiterhin finden umfangreiche Tests in der Stadt statt. Heute um 10 Uhr hat die neue Schwerpunktambulanz im Florentiner Bogen 15 geöffnet. Es ist die Praxis von Dr. Nils Hagenberg. Damit sind aktuell fünf Schwerpunktambulanzen in Halle in Betrieb, die auch über die Osterfeiertage geöffnet haben werden. Bei den Italienern, die zurzeit im Bergmannstrost behandelt werden, haben sich Besserungen gezeigt. Einer von ihnen muss nicht mehr beatmet werden, der Zustand der anderen hat sich stabilisiert. Ebenso gibt es positive Nachrichten aus der JVA, wo eine Mitarbeiterin Anfang der Woche positiv getestet wurde. Die Tests der weiteren Mitarbeiter, die mit dieser Kontakt hatten, fielen negativ aus.  

Ein Ärzteteam aus der Stadt arbeitet zurzeit an einer Studie zur Entwicklung der Krankheit in Halle. Diese wird von der Universitätsklinik im Hinblick auf die Validierung der Testparameter begleitet. Die Mediziner möchten sich mit den Genesenen in Verbindung setzen und eine Nachuntersuchung durchführen. Die Stadt bittet die Betroffenen um ihre Unterstützung. Insgesamt sollen 2 500 Einwohner an der Studie teilnehmen. Wer Interesse hat, kann dies in einer formlosen E-Mail an corona@halle.de bekunden. Das Ziel ist die Erhebung des Antikörperstatus. Schon am 14. April sollen die Tests beginnen. Mit der Teilnahme wird die medizinische Wissenschaft dabei unterstützt, Informationen zum Krankheitsverlauf dieser noch recht unbekannten Krankheit zu gewinnen.

Kontrollen und Vorsichtsmaßnahmen

Am gestrigen Tag wurden von den Ordnungskräften 714 Kontrollen in der Stadt durchgeführt, wobei 27 Strafanzeigen gestellt wurden. 14 wegen Personenansammlungen, 8 gegen Sport- und Freizeiteinrichtungen, 3 auf Spielplätzen und 2 gegen unerlaubt geöffnete Ladengeschäfte. Die Staatsanwaltschaft Halle hat inzwischen ein Sonderdezernat geschaffen, um die Vielzahl dieser Strafanzeigen im Zusammenhang mit Corona zu bearbeiten.

Die Schutzausrüstung für das medizinische Personal der Stadt reicht momentan für 9 Tage. Jedoch ist eine umfangreiche Lieferung für Deutschland aus China eingetroffen, von der auch Halle profitieren soll. Wann und in welchem Umfang damit hier zu rechnen ist, steht noch nicht fest, doch der Oberbürgermeister geht davon aus, mithilfe dieser Lieferung die Ausrüstung für weitere 10 Tage aufstocken zu können. Viele Menschen nähen immer noch Behelfsmasken selbst. Um den Austausch dieser Masken im Quartier zu gewährleisten, öffnen die fünf Quartiersbüros der Stadt seit gestern von montags bis freitags von 16 bis 17 Uhr. Selbst genähte Masken können dort abgegeben bzw. kostenfrei abgeholt werden. Die jeweiligen Adressen hat die Stadt auf ihrer Website veröffentlicht. Die Aktion wurde bereits gut angenommen. Allein im Norden der Stadt wurden gestern 165 Ausgaben getätigt.

Havag

Die Havag plant ab morgen eine Aufstockung stark frequentierter Linien, um deren Auslastung zu minimieren. So sollen auf den Linien 1 und 2 zu den Stoßzeiten größere Wagen eingesetzt werden. Zudem soll ab 14. April eine Verstärkerlinie 8E auf der Strecke der Linie 8 zwischen 9 und 16 Uhr eingesetzt werden.  

Ostern

Gerade an diesem Osterwochenende sei es an der Zeit, lieb gewonnene Traditionen zu hinterfragen, so der OB. Auch hierbei ist die Kontaktminimierung also einzuhalten. Das Verhalten der Bürger an Ostern werde einen Einfluss darauf haben, wie schnell man in die Normalität wird zurückkehren können. In diesem Zusammenhang plant die Stadt virtuelle Osterspaziergänge für ihre Bürger. In 20- bis 30-minütigen Videos werden spannende Orte vorgestellt – wie beispielsweise der Zoo oder die Bühnen Halle. Am Ostersonntag sollen diese Videos ab 10 Uhr auf der Internetseite der Stadt abrufbar sein.
 

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