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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 21.04.2020 um 13:50:01

Corona - die Lage in Halle (21. April, 13.50 Uhr)

Aktuelles zur Corona-Situation in Halle Aktuelles zur Corona-Situation in Halle
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Aus der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle

Am 21. April um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Anzahl der Infizierten: 290 (+1)
Anzahl der Geheilten: 178 (+10)
Anzahl der Erkrankten in Krankenhäusern in Halle: 33 (+7), davon Hallenser: 8 (+/-0)
Anzahl der notwendigen Intensivbehandlungen: 8 (+/-0)
Anzahl der Verstorbenen: 11

Die Zahl der Verstorbenen ist damit um 1 gestiegen – hierbei handelte es sich um einen Suizid. Das Virus konnte erst nach dem Tod festgestellt werden. Oberbürgermeister Wiegand verwies in diesem Zusammenhang noch einmal auf die psychosoziale Beratung der Stadt, die Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag 9 bis 12 Uhr erreichbar ist. Die Telefonnummern: 0345 / 690 23 04 und 0345 / 221 57 20.

Die Lage in den Krankenhäusern

Halles Kliniken haben beispielhaft kooperiert, um im Fall einer unkontrollierten Ausbreitung des Virus genug Kapazitäten für Covid-Patienten zu haben, so der Oberbürgermeister. Da die Lage sich jedoch wieder stabilisiert, können die Kliniken die Kapazitäten wieder freigeben – hierbei gelten medizinische Prioritäten. Dennoch wird es den Krankenhäusern möglich sein, in kürzester Zeit auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

Kontrollen in der Stadt

Die städtischen Ordnungskräfte haben gestern 1077 Kontrollen durchgeführt und 30 Strafanzeigen gestellt. 26 wegen Menschenansammlungen, 1 auf einem Bolzplatz und 3 auf Spielplätzen. In diesem Zusammenhang wurden auch 403 Geschäfte überprüft – hier musste keine Anzeige gestellt werden. Oberbürgermeister Wiegand wies zudem darauf hin, dass mobile Pflegedienste in der Stadt Ausnahmegenehmigungen fürs Parken bekommen – und das nicht erst seit der Pandemie.

Schutzausrüstung

Aus Lagerbeständen des Landes Sachsen-Anhalt konnten gestern 21 Praxen, Heime und Institute in der Stadt mit Schutzausrüstung beliefert werden. 8 davon waren Alten- und Pflegeheime, die gerade vom Coronavirus betroffen sind. Dort kann nun die Betreuung für weitere 14 Tage sichergestellt werden. Zum Umfang der gesamten Ausrüstung: 11 000 OP-Masken, 8 000 FFP2 Masken, 40 000 Paar Einmalhandschuhe, 804 Liter Desinfektionsmittel.

Mund-Nasen-Bedeckungen in der Öffentlichkeit

Die Havag hat gestern 3 000 Mund-Nasen-Masken in ihren Servicecentern verkauft. 2 000 weitere Masken wurden kostenlos an die Fahrgäste in den Bahnen verteilt. Zu einer Maskenpflicht konnte Oberbürgermeister Wiegand sich zurzeit noch nicht genau äußern – hierbei bat er, die Pressekonferenz des Ministerpräsidenten um 14 Uhr abzuwarten. Die Pflicht gilt aber momentan als sehr wahrscheinlich. So wurde in Halle auch der Wochenmarkt entzerrt, um Abstände zu schaffen. Zudem sollen ab kommenden Freitag beim Stadtmarketing Mund-Nasen-Masken mit dem Halle-Saale-Logo erhältlich sein.

Die Schulen

Zum Schutz an Halles Schulen – die Stadt sei hier für die Gebäude verantwortlich, so der OB. Alle Maßnahmen – wie Desinfektionsmittel etc. – wurden bereits in die Wege geleitet. Für die Ausstattung der Schüler jedoch seien das Land und auch die Eltern verantwortlich. Laut Bildungsministerium sind diesbezüglich Lieferungen vorgesehen. Wann und in welchem Umfang diese in Halle ankommen werden, ist noch nicht bekannt. Sobald die Lieferung eintrifft, wird die Stadt jedoch bei der Verteilung unterstützen. Des Weiteren hat der Oberbürgermeister für nächsten Montag eine Videokonferenz mit allen halleschen Schulleitern geplant.
 

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