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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 27.04.2020 um 14:03:02

Corona - die Lage in Halle (27. April, 14 Uhr)

Aktuelles zur Corona-Situation in Halle Aktuelles zur Corona-Situation in Halle
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Aus der täglichen Pressekonferenz der Stadt Halle

Am 27. April um 13 Uhr informierten Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand, die Beigeordnete für Bildung und Soziales Katharina Brederlow und Amtsärztin Dr. Christine Gröger in einer Video-Pressekonferenz über die aktuelle Coronavirus-Situation in der Stadt Halle.

Das Statement des Oberbürgermeisters

Anzahl der Infizierten: 313 (+/-0) Damit gab es in der Stadt erstmals seit dem 15. März keinen neuen Infektionsfall
Anzahl der Geheilten: 221 (+14)
Anzahl der Erkrankten in Krankenhäusern in Halle: 25 (+1), davon Hallenser: 8 (+/-0)
Anzahl der notwendigen Intensivbehandlungen: 6 (+/-0)
Anzahl der Verstorbenen: 11

Die Lage in Pflegeheimen

Die Testung der Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen wurde heute fortgesetzt. Das Virus konnte bisher im Umfeld von 12 Einrichtungen festgestellt werden. Ein Kontakt führte auch in eine Kita in der Südstadt. Das betreffende Kind, welches dort notbetreut wurde, wurde zwar negativ getestet, dennoch wurden auch alle Kontaktpersonen umfassend getestet. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.  

Kontrollen in der Stadt

Die städtischen Ordnungskräfte haben gestern 202 Kontrollen durchgeführt und 16 Verstöße festgestellt. Bei 15 davon handelte es sich um unerlaubte Personenansammlungen. Einen Verstoß fand man auf einem Spielplatz vor. Der Stadt liegen momentan zwei Anträge auf Sondergenehmigungen von Geschäften in Halle-Neustadt vor. Diesbezüglich wurden Begehungen durchgeführt. Einer der Läden erfülle die Vorgeben des Infektionsschutzes, so der Oberbürgermeister. Die Politik müsse der Wirtschaft nun pragmatische Lösungen anbieten, so die Ansicht der Stadt. Die Ministerpräsidenten Sachsens und Sachsen-Anhalts hätten solche in ihrer Pressekonferenz am Wochenende auch in Aussicht gestellt.

Zum Fußball

In einem Brief an den HFC äußerte sich die Stadt zur Lage des Fußballbetriebs in Halle. Nach der aktuell geltenden vierten Verordnung sind keine öffentlichen Veranstaltungen durchzuführen – das gelte auch für Geisterspiele. Der Sportbetrieb ist zurzeit in allen Sporteinrichtungen in Halle untersagt. Auch wenn es in der nächsten Verordnung diesbezüglich Lockerungen geben sollte, bleibt das Gesundheitsamt Halle hier verantwortlich. Dieses wolle dann einen einheitlichen Maßstab für alle Sportarten durchsetzen. Wo das Einhalten der Hygieneregeln möglich ist, würde die Stadt sich dann für Lockerungen einsetzen. Diesbezüglich sind Konzepte der einzelnen Einrichtungen erforderlich.

Der Fußball würde jedoch nicht anders behandelt werden als andere Sportarten, so der OB. Vielmehr würden Sportarten, die allein oder zu zweit zu spielen sind, eher freigegeben werden. Gerade beim Fußball würde das Abstandsgebot auch vor und nach dem Spiel gelten. Dies sei in Halles Stadion nicht einzuhalten. Daher sei der Vorschlag des DFB abzulehnen. Dieser sähe auch vor, dass im Falle einer Infektion nur der betreffende Spieler in Quarantäne müsse. Die Stadt argumentiert klar dagegen, denn jede Kontaktperson müsse in diesem Fall unter Quarantäne gestellt werden. Sollte der DFB Sonderregelungen durchsetzen wollen, sei vorher die Genehmigung des Landesverwaltungsamtes und auch die Erlaubnis des halleschen Gesundheitsamts einzuholen. Der Erdgas Sportpark müsste hierfür nachgerüstet werden und natürlich würden alle Hygienevorschriften gelten.

Falsche Sorglosigkeit

Wir seien noch nicht über den Berg, betonte Oberbürgermeister Wiegand weiter. Sollten die Infektionsfälle in der Stadt wieder ansteigen, würden auch die bestehenden Lockerungen wieder aufgehoben werden. Dennoch mache sich eine gewisse Sorglosigkeit in der Stadt bemerkbar – gerade bei jungen Menschen unter 30. Diese sollten sich jedoch keine Ausnahmen von den Regeln nehmen.
 

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