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Jana Keller Jana Keller
aktualisiert am 29.05.2020 um 10:35:26

Corona in Sachsen-Anhalt und speziell in Halle - die aktuelle Lage

Aktuelles zur Corona-Situation in Sachsen-Anhalt und speziell in Halle Aktuelles zur Corona-Situation in Sachsen-Anhalt und speziell in Halle
Foto: photoguns - stock.adobe.com
Die 6. Eindämmungsverordnung des Landes bringt Lockerungen mit sich.

Halle (red). Sachsen-Anhalts Landesregierung hat am 26. Mai weitreichende Lockerungen der Corona-Beschränkungen beschlossen. Die 6. Corona-Eindämmungsverordnung setzt den verabschiedeten „Sachsen-Anhalt-Plan“ um. Sie gilt bis einschließlich 1. Juli 2020. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne sprachen von einem großen Schritt zurück zur Normalität. Eine Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln sei darum ganz besonders notwendig, um das Risiko von Neuinfektionen möglichst gering zu halten.

Zehn Personen

Der Kreis von Personen, die sich ab sofort treffen dürfen, wird erweitert – auf bis zu zehn Personen im privaten Umfeld sowie alternativ auf zwei Hausstände und nahe Verwandte sowie deren Partner. Möglich werden darüber hinaus private Feiern aus besonderem Anlass  im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis mit bis zu 20 Teilnehmern. Fachkundig organisierte Zusammenkünfte  können mit bis zu 100 Teilnehmenden, ab dem 1. Juli mit bis zu 250 Teilnehmenden stattfinden. Hier muss allerdings ein Konzept vorliegen.

Auch Bildungs-, Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen können wieder öffnen – das gilt zum Beispiel für Schwimmbäder, Sportstudios, Kinos, Theater, Freizeitparks und Volkshochschulen. Reisen aus touristischem Anlass nach Sachsen-Anhalt sind für Gäste aus Deutschland, den Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich möglich. 

Kneipen und Bars dürfen unter den Auflagen öffnen, wie sie für Gaststätten gelten. Das Besuchsverbot für Krankenhäuser wird aufgehoben, Tageskliniken der psychiatrischen und geriatrischen Fachgebiete können wieder öffnen. Ab dem 2. Juni werden Kindertageseinrichtungen und Horte einen eingeschränkten Regelbetrieb anbieten und auch Schulsport wird wieder möglich. 

Weiter geschlossen

Weiter geschlossen bleiben Clubs und Diskotheken. Aber auch Messen, Ausstellungen, Spezialmärkte und Volksfeste können weiter nicht stattfinden. Großveranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen bleiben bis Ende August untersagt. Parallel zu den Lockerungen plant die Landesregierung, mit einer erweiterten Teststrategie und schnellen Reaktionen einer zweiten Infektionswelle entgegenzuwirken.  In Pflege- und Behinderteneinrichtungen beispielsweise sollen regelmäßig Tests vorgenommen werden. In Abhängigkeit von der Entwicklung der Situation wird darüber hinaus die Etablierung eines Frühwarnsystems in Schulen diskutiert. 

Dank an die Bürger

Über die Social-Media-Kanäle des Landes  haben sich  Ministerpräsident Haseloff und seine beiden Stellvertreterinnen Sozialministerin Petra Grimm-Benne und Landwirtschafts- und Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert am 28. Mai an die Bürgerinnen und Bürger gewandt und ihnen für die Solidarität in der Corona-Krise gedankt. 

Die Lage in Halle

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand äußerte sich am 27. Mai zur 6. Corona-Eindämmungsverordnung des Landes. Werden die Hygiene- und Abstandsregeln sowie das Tragen des Mund-Nase-Schutzes eingehalten, gelten in der Stadt demnach kaum noch Einschränkungen. Die einzigen Ausnahmen seien Großveranstaltungen wie Volksfeste und der Betrieb von Diskotheken. Sollte es andernorts zu neuen Hotspots kommen, wolle die Stadt sofort mit Eindämmungsmaßnahmen sowie mit der Verfolgung der Personenketten beginnen.

Die halleschen Sportvereine werden gebeten, Hygiene-Konzepte einzureichen − nicht nur für die Sportflächen, sondern auch für Umkleide- und Duschkabinen. Ansprechpartnerin Kirsten Schneider und ihr Team werden die Konzepte prüfen und die Vereine beraten. Kontakt: kirsten.schneider@halle.de.

Zum HFC

Der Deutsche Fußball-Bund hat die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 3. Liga beschlossen. Der HFC wird demnach am 3. Juni sein erstes Heimspiel absolvieren, so der Oberbürgermeister. Man stehe in engem Austausch mit dem Verein, um Lösungen zu entwickeln, wie Abstand und Hygiene eingehalten werden können. So wolle der HFC Module am Stadion errichten, um Platz für Gästemannschaften zu gewinnen. Eine Abnahme dieser Module durch das Gesundheitsamt ist für den 2. Juni geplant, sodass der Spielbetrieb tags darauf möglich sein soll.

Stand: 28. Mai 2020, 14 Uhr

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